Sprache
Selbst-Vertretung und Assistenz stärken
Selbst-Vertreter wollen mitbestimmen.
Auch in der Politik.
Dafür brauchen sie gute Unterstützung.
Zum Beispiel durch Assistenz.
Die Lebenshilfe macht deshalb ein neues Projekt.
Hier erfahren Sie mehr in Leichter Sprache.
Über das Projekt
Selbst-Vertreter sind Menschen mit Beeinträchtigung.
Sie setzen sich selbst für ihre Rechte ein.
Und sie vertreten die Interessen von anderen Menschen mit Beeinträchtigung.
Selbst-Vertreter sollen auch politisch mehr mitbestimmen.
Zum Beispiel bei Treffen mit Politikern.
Selbst-Vertreter wollen etwas verändern.
Manchmal brauchen sie dabei Unterstützung.
Dazu sagt man auch: Assistenz.
Darum macht die Lebenshilfe ein Projekt.
Das Projekt heißt:
Selbst-Vertretung braucht Assistenz.
Das Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales bezahlt das Projekt.
Das heißt: Das Geld für das Projekt kommt vom Staat.
Die Lebenshilfe leitet das Projekt.
Es geht von April 2025 bis Dezember 2027.
Selbst-Vertreter sollen noch besser in der Lebenshilfe mitmachen können.
Darum gibt es den Master-Plan.
Das ist ein großer Plan der Lebenshilfe Deutschland.
Master ist ein englisches Wort.
Master heißt: Meister.
Der Master-Plan hat große Ziele:
- Mitglieder mit Beeinträchtigung sollen bei der Lebenshilfe besser mitmachen können.
- Selbst-Vertretungen sollen bei der Lebenshilfe mehr mitbestimmen.
Den Master-Plan haben Selbst-Vertreter und ihre Unterstützer gemacht.
Das neue Projekt unterstützt die Arbeit vom Master-Plan.
Das ist geplant: Selbst-Vertreter-Gruppe
Die Lebenshilfe sucht Selbst-Vertreter.
Sie sollen die Interessen von Menschen mit Beeinträchtigung vertreten.
Dafür sollen sie geschult werden.
Diese Schulungen gibt es zum Beispiel:
- Wie geht gute Selbst-Vertretung?
- Wie kann ich Forderungen von Selbst-Vertretern gut bei Politikern vertreten?
Im Projekt werden 15 Selbst-Vertreter pro Jahr geschult.
Diese Selbst-Vertreter sind dann eine Gruppe.
Dafür ist die Gruppe wichtig:
- Die Lebenshilfe hat viele Termine mit Politikern.
- Oder macht Arbeits-Gruppen.
Dann fragt die Lebenshilfe die Selbst-Vertreter-Gruppe:
Wer kann bei den Treffen dabei sein?
Beim Projekt mitmachen
Sie möchten beim Projekt mitmachen?
Das sollten Sie können:
- Sie mischen sich gern politisch ein.
Das heißt zum Beispiel:
Sie sagen Politikern ihre Meinung. - Sie haben erste Erfahrung mit Selbst-Vertretung.
Zum Beispiel aus dem Werkstatt-Rat. - Sie kennen die Lebenshilfe.
Oder sind mit ihr verbunden.
Das heißt zum Beispiel:
Sie arbeiten in einer Lebenshilfe-Werkstatt. - Sie kommen zur Schulung nach Berlin.
Bei der Selbst-Vertreter-Gruppe mitmachen:
- Sie schreiben der Lebenshilfe:
warum Sie mitmachen wollen.
Das geht als Mail oder Brief.
Sie können uns auch anrufen.
Die Lebenshilfe entscheidet:
wer mitmachen kann. - Dann machen Sie die Schulung für Selbst-Vertreter.
Das ist geplant: Unterstützer-Gruppe
Es soll auch eine Unterstützer-Gruppe geben.
In der Gruppe sind Assistenz-Personen.
Sie sollen die Selbst-Vertreter gut unterstützen.
Dafür bekommen sie Schulungen.
Darum geht es zum Beispiel in den Schulungen:
- Wie geht gute Assistenz?
- Wie können Selbst-Vertreter bei politischer Mit-Bestimmung unterstützt werden?
Assistenz-Personen werden:
- Selbst-Vertreter ernst nehmen,
- respektvoll sein,
- selber viel dazu lernen und
- die Lebenshilfe gut kennen-lernen.
Kontakt
Ansprech-Partner für das Projekt ist Rick Sprotte.
Sie können ihn anrufen: 030 20 64 11 133
Oder eine Mail schreiben: rick.sprotte@lebenshilfe.de
Post-Adresse:
Bundesvereinigung Lebenshilfe
Rick Sprotte
Hermann-Blankenstein-Straße 30
10249 Berlin