Reform Betreuungsrecht
© Lebenshilfe/David Maurer
Betreuungs-Recht

Betreuungs-Recht in Leichter Sprache

Viele erwachsene Menschen mit Beeinträchtigung
haben eine rechtliche Betreuung.
Ein rechtlicher Betreuer
unterstützt bei wichtigen Entscheidungen. 
In diesem Text steht:
Was das genau bedeutet.
Und wie das Betreuungs-Recht bald geändert wird.

Hinweis: Im Text steht Betreuter und Betreuer. Damit es einfacher zu lesen ist.
Damit sind alle Menschen gemeint: Frauen und Männer. 
Und natürlich auch das dritte Geschlecht: divers. Das spricht man: di-wers.
Divers ist ein anderes Wort für: verschieden oder mehrere.

Was ist eine Betreuung?

Ein rechtlicher Betreuer unterstützt Menschen mit Beeinträchtigung.
© Reinhild Kassing
Ein rechtlicher Betreuer
unterstützt Menschen mit Beeinträchtigung.

Viele erwachsene Menschen mit Beeinträchtigung
haben eine rechtliche Betreuung.
Ein rechtlicher Betreuer
unterstützt sie bei wichtigen Entscheidungen. 
Zum Beispiel:

  • wenn es um Geld geht
  • bei Gesundheits-Fragen
  • bei Terminen beim Amt

Die Wünsche vom Menschen mit Beeinträchtigung sind dabei wichtig.
Der rechtliche Betreuer soll sie beachten.
Menschen mit Beeinträchtigung dürfen:

  • einen rechtlichen Betreuer vorschlagen,
  • den Betreuer tauschen, wenn er nicht passt.

Mehr Informationen über Betreuungen

Computer Maus
© Reinhild Kassing
Computer-Maus

Wer kann Betreuer werden?
Und was ist ein Betreuungs-Gericht?
Im nächsten Text haben wir wichtige Fragen für Sie beantwortet.
So können Sie die Antworten lesen:
Klicken Sie auf die Frage.
Oder auf das Kreuz ganz rechts.
Dann klappt ein Text auf.
In dem Text steht die Antwort.

Das Betreuungs-Recht wird geändert

Politiker*innen wollen das Betreuungs-Recht ändern.
© Reinhild Kassing
Politiker haben das Betreuungs-Recht geändert.

Das Betreuungs-Recht gibt es seit fast 30 Jahren.
Politiker wollten wissen:
Ist das Betreuungs-Recht noch gut?
Darum haben Forscher
das Betreuungs-Recht untersucht.
Dabei kam heraus:
Das Betreuungs-Recht muss besser werden:
Gerichte und Betreuer
müssen Sachen ändern.
Darum wird es ein neues Gesetz geben.
Das neue Gesetz gilt ab dem 1. Januar 2023.
Durch das neue Gesetz soll
das Betreuungs-Recht besser werden.

Das steht in dem neuen Gesetz

Hier lesen Sie die wichtigsten Änderungen beim neuen Betreuungs-Recht.
So können Sie die Änderungen lesen:
Klicken Sie auf die Überschrift.
Oder auf das Kreuz ganz rechts.
Dann klappt ein Text auf.
In dem Text steht die Antwort.

So findet die Lebenshilfe das neue Gesetz

Die Lebenshilfe findet vieles am neuen Gesetz gut.
© Reinhild Kassing

Die Lebenshilfe hat die Politik bei
dem neuen Betreuungs-Gesetz beraten.
Zusammen mit Selbst-Vertretern
hat sie Forderungen gestellt.
Und eine Aktion gestartet.
Die Aktion heißt:
Betreuungs-Rechts-Reform - aber richtig!
So konnte die Lebenshilfe
einige Verbesserungen durchsetzen.
Zum Beispiel:

  • Es wird eine Beschwerde-Stelle für betreute Menschen geben.
  • Frauen dürfen nicht gegen ihren Willen unfruchtbar gemacht werden.
    Unfruchtbar heißt: Sie können keine Kinder mehr bekommen.
  • Menschen mit rechtlicher Betreuung können eigene Anträge bei Gericht stellen.

Hier bekommen Sie mehr Informationen

Newsletter abonnieren