Bedeutung der WMVO für WfbM
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Arbeiten
Rechtstipp

Höherer Grundbetrag für Beschäftigte in WfbM

Der Grundbetrag für Menschen mit Behinderung, die in einer WfbM arbeiten, wird jährlich erhöht. Er beträgt im Jahr 2022 monatlich 109 Euro und steigt ab Januar 2023 auf monatlich 119 Euro.

Höherer Grundbetrag für in Werkstätten beschäftigte Menschen mit Behinderung

Erhöhung des Ausbildungsgeldes
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Im Arbeitsbereich von Werkstätten beschäftigte Menschen mit Behinderung erhalten als Arbeitsentgelt mindestens einen monatlichen Grundbetrag, der in der Höhe dem im Berufsbildungsbereich gezahlten Ausbildungsgeld entspricht. Der Grundbetrag ist also an die Höhe des Ausbildungsgeldes gekoppelt. Hinzukommen kann ein der Leistung angemessener Steigerungsbetrag. So steht es in § 221 Absatz 2 SGB IX.

Übergangsweise erfolgt bis 2023 eine Entkopplung von Grundbetrag und Ausbildungsgeld. Geregelt ist dies in § 241 Absatz 9 SGB IX des Gesetzes zur Anpassung der Berufsausbildungsbeihilfe und des Ausbildungsgeldes.

Hintergrund: Viele Werkstätten und ihre Interessenvertretungen hatten im Gesetzgebungsverfahren vorgetragen, dass sie einen deutlich erhöhten Grundbetrag analog der Erhöhung des Ausbildungsgeldes in einem Schritt wirtschaftlich nicht leisten könnten. Im Unterschied zum Ausbildungsgeld muss der Grundbetrag aus dem Arbeitsergebnis gezahlt werden, das eine Werkstatt erwirtschaftet.

Weitere Informationen zur finanziellen Unterstützung Beschäftigter in einer WfbM

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