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Ich will nicht abgetrieben werden, sondern auf der Welt bleiben
Natalie Dedreux mit dem Lebenshilfe-Preis BOBBY ausgezeichnet
Dr. Angelika Magiros
Fundraising, Fördererbetreuung, Unternehmenskooperationen
Tel. 0 30 20 64 11-1 43
Zwischenüberschrift H2
Berlin/Köln. „Ich will nicht abgetrieben werden, sondern auf der Welt bleiben!“ Das sagte live im Fernsehen die 19-jährige Natalie Dedreux aus Köln zu Bundeskanzlerin Angela Merkel und löste damit deutschlandweit einen großen Medienrummel aus. Für ihren beherzten TV-Auftritt ist die junge Frau mit Down-Syndrom gestern Abend in Berlin mit dem Lebenshilfe-Medienpreis BOBBY 2017 geehrt worden. Ulla Schmidt, MdB und Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, nannte Natalie Dedreux eine „Mutmacherin“, die sich für andere Menschen mit Behinderung selbstbewusst einsetze. Mit ihrem positiven Beispiel könne Natalie Dedreux werdenden Eltern die Angst vor dem Leben mit einem behinderten Kind nehmen.
Es war in der ARD-Sendung Wahlarena am 11. September 2017, als die Kölnerin von der Kanzlerin wissen wollte: „Wieso darf man Babys mit Down-Syndrom bis kurz vor der Geburt noch abtreiben?“ Am Ende ihrer sehr persönlichen Antwort sagte eine sichtlich bewegte Regierungschefin zu Natalie Dedreux: „Es steckt so viel in jedem, jeder kann etwas beitragen. Danke, dass Sie heute hier sind.“
Natalie Dedreux, die Autorin bei „Ohrenkuss“ ist – einem Magazin, für das ausschließlich Menschen mit Down-Syndrom schreiben – erhielt viel Beifall vom Publikum im TV-Studio. Anschließend wurde im Internet und in den Sozialen Netzwerken über sie berichtet. Zeitungen, Fernseh- und Radio-Sender machten Interviews mit ihr.
Die bisherigen Preisträger(innen):
- Annette Frier und der Fernsehfilm „Nur eine Handvoll Leben“ (2016)
- FC Bayern München (2015)
- Kai Pflaume, Showmaster (2014), für "Zeig mir Deine Welt" mit Tom Auweiler, Verena Glatter, Ronja Nobbe, Anna Ring, Ottavio Tavormine und Sebastian Urbanski, die alle das Down-Syndrom haben
- ChrisTine Urspruch, kleinwüchsige Schauspielerin mit dem "Tatort" aus Münster (2013)
- Claudia Kleinert, TV-Moderatorin (2012)
Zwischenüberschrift H3
Aufzählung
- Rolf Zuckowski, Liedermacher (2005)
- "Verrückt nach Paris", Kinofilm mit dem integrativen Bremer Theater Blaumeier-Atelier (2004)
- Günther Jauch, Moderator und Showmaster (2003)
- Peter Radtke, Schauspieler mit Glasknochen, ehemaliger Leiter der Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien (2002)
Natalie Dedreux„Ich will nicht abgetrieben werden, sondern auf der Welt bleiben!“
zu Bundeskanzlerin Angela Merkel
Es war in der ARD-Sendung Wahlarena am 11. September 2017, als die Kölnerin von der Kanzlerin wissen wollte: „Wieso darf man Babys mit Down-Syndrom bis kurz vor der Geburt noch abtreiben?“ Am Ende ihrer sehr persönlichen Antwort sagte eine sichtlich bewegte Regierungschefin zu Natalie Dedreux: „Es steckt so viel in jedem, jeder kann etwas beitragen. Danke, dass Sie heute hier sind.“Natalie Dedreux, die Autorin bei „Ohrenkuss“ ist – einem Magazin, für das ausschließlich Menschen mit Down-Syndrom schreiben – erhielt viel Beifall vom Publikum im TV-Studio. Anschließend wurde im Internet und in den Sozialen Netzwerken über sie berichtet. Zeitungen, Fernseh- und Radio-Sender machten Interviews mit ihr.
Berlin/Köln. „Ich will nicht abgetrieben werden, sondern auf der Welt bleiben!“ Das sagte live im Fernsehen die 19-jährige Natalie Dedreux aus Köln zu Bundeskanzlerin Angela Merkel und löste damit deutschlandweit einen großen Medienrummel aus. Für ihren beherzten TV-Auftritt ist die junge Frau mit Down-Syndrom gestern Abend in Berlin mit dem Lebenshilfe-Medienpreis BOBBY 2017 geehrt worden. Ulla Schmidt, MdB und Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, nannte Natalie Dedreux eine „Mutmacherin“, die sich für andere Menschen mit Behinderung selbstbewusst einsetze. Mit ihrem positiven Beispiel könne Natalie Dedreux werdenden Eltern die Angst vor dem Leben mit einem behinderten Kind nehmen.
Es war in der ARD-Sendung Wahlarena am 11. September 2017, als die Kölnerin von der Kanzlerin wissen wollte: „Wieso darf man Babys mit Down-Syndrom bis kurz vor der Geburt noch abtreiben?“ Am Ende ihrer sehr persönlichen Antwort sagte eine sichtlich bewegte Regierungschefin zu Natalie Dedreux: „Es steckt so viel in jedem, jeder kann etwas beitragen. Danke, dass Sie heute hier sind.“
Natalie Dedreux, die Autorin bei „Ohrenkuss“ ist – einem Magazin, für das ausschließlich Menschen mit Down-Syndrom schreiben – erhielt viel Beifall vom Publikum im TV-Studio. Anschließend wurde im Internet und in den Sozialen Netzwerken über sie berichtet. Zeitungen, Fernseh- und Radio-Sender machten Interviews mit ihr.
Youtube Video (16:9)
Youtube Video (benutzerdefinierte Größe)
Lokales Video (ohne Poster, 16:9)
Lokales Video (mit Poster, 16:9)
Audio Beispiel
Die Themen des 2. bundesweiten Lebenshilfe-Treffens "Öffentlichkeitsarbeit" sind: Social Media & Krisenkommunikation, Digitale Kampagnen & Online Spenden, Website Relaunch –Herausforderung und Chance sowieDatenjournalismus – Instrumente der digitalenKommunikation
Aufzählung
- Erster Punkt
- Zweiter Punkt
- Dritter Punkt
Unsortierte Liste
- Erster Punkt
- Zweiter Punkt
- Dritter Punkt
Faktenbox
Organisation
Bundesvereinigung Lebenshilfe
Autor
Pressestelle
Veröffentlichung
20.03.2018 14:40 Uhr
Lebenshilfe lehnt Übernahme der Kosten für Bluttest durch die Krankenversicherung ab
Berlin. Zum Welt-Down-Syndrom-Tag am 21. März hat die Lebenshilfe ein neues Positionspapier zu vorgeburtlichen Untersuchungen, besonders zum sogenannten Bluttest auf Down-Syndrom, veröffentlicht. Darin unterstreicht sie, dass es normal ist, verschieden zu sein und dass alle Menschen gleich viel wert sind. Die Kostenübernahme für den Bluttest durch die Krankenversicherung lehnt die Lebenshilfe daher ab.
Bilder Slideshow
Bilderkarusell
Hinweis Box
Hier finden Sie Beratungsstellen der Lebenshilfe, die Eltern bei Fragen zu vorgeburtlichen Untersuchungen und zu einem Leben mit einem behinderten Kind kontaktieren können.
Highlight Box
Zu ihrem Parlamentarischen Abend 2018 hat die Bundesvereinigung Lebenshilfe Info-Zettel (pdf - 843.6 KB) mit ihren aktuellen sozialpolitischen Forderungen erstellt.
Gute Qualität sichern, Gewalt vermeiden
Es ist eine traurige Gewissheit: Wo immer Menschen miteinander leben und arbeiten, kann es zu Übergriffen und Gewalt kommen - ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt. Menschen mit Behinderungen sind dabei einem besonderen Risiko ausgesetzt. Umso wichtiger ist es für Dienste und Einrichtungen der Lebenshilfe, aktiv zu werden und wirksame Vorkehrungen zu treffen. Das Ziel muss sein, Gewalt weitestgehend zu verhindern. Dabei gilt nicht zuletzt: Ein wirksames Mittel zur Gewaltprävention ist, gute Qualität in der Arbeit für und mit Menschen mit Behinderung sicherzustellen.
Auf dieser Seite finden Sie alles zum Thema Gewaltprävention auf einen Blick: Informationen für Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen, Materialien für Diensten und Einrichtungen, Buchtipps und Veranstaltungshinweise.
Begleitete Elternschaft
Auch Menschen mit einer sogenannten geistigen Behinderung werden Eltern.
Wie alle Menschen haben sie das Recht auf Sexualität und Partnerschaft und darauf, eine Familie zu gründen. In einem gemeinsamen Positionspapier zur Begleiteten Elternschaft fordern der Rat behinderter Menschen (Rat) und der Bundeselternrat (BER) mehr Unterstützungsangebote für Eltern mit geistiger Behinderung und ihre Familien bundesweit.
Gute Qualität sichern, Gewalt vermeiden
Es ist eine traurige Gewissheit: Wo immer Menschen miteinander leben und arbeiten, kann es zu Übergriffen und Gewalt kommen - ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt. Menschen mit Behinderungen sind dabei einem besonderen Risiko ausgesetzt. Umso wichtiger ist es für Dienste und Einrichtungen der Lebenshilfe, aktiv zu werden und wirksame Vorkehrungen zu treffen. Das Ziel muss sein, Gewalt weitestgehend zu verhindern. Dabei gilt nicht zuletzt: Ein wirksames Mittel zur Gewaltprävention ist, gute Qualität in der Arbeit für und mit Menschen mit Behinderung sicherzustellen.
Auf dieser Seite finden Sie alles zum Thema Gewaltprävention auf einen Blick: Informationen für Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen, Materialien für Diensten und Einrichtungen, Buchtipps und Veranstaltungshinweise.
Begleitete Elternschaft
Auch Menschen mit einer sogenannten geistigen Behinderung werden Eltern.
Wie alle Menschen haben sie das Recht auf Sexualität und Partnerschaft und darauf, eine Familie zu gründen. In einem gemeinsamen Positionspapier zur Begleiteten Elternschaft fordern der Rat behinderter Menschen (Rat) und der Bundeselternrat (BER) mehr Unterstützungsangebote für Eltern mit geistiger Behinderung und ihre Familien bundesweit.
Was heißt eigentlich Familie
Liebe Frau Beck-Gernsheim, was heißt eigentlich „Familie“, haben Sie eine Definition?
Nein, die habe ich nicht. In den 1950er und 1960er Jahren
gab es ein Leitbild von Familie: Mann und Frau, verheiratet,
bis zum Tod zusammen, gemeinsame Kinder und möglichst
mehrere. Das war allgemein akzeptiert und wurde auch von
den meisten befolgt – was nicht heißt, dass es nicht untergründig
und heimlich durchaus konkurrierende Lebensformen
und Beziehungen gab, von Homosexualität bis zur versteckten
Liebesaffäre bis zum unehelichen Kind.
Gute Qualität sichern, Gewalt vermeiden
Es ist eine traurige Gewissheit: Wo immer Menschen miteinander leben und arbeiten, kann es zu Übergriffen und Gewalt kommen - ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt. Menschen mit Behinderungen sind dabei einem besonderen Risiko ausgesetzt. Umso wichtiger ist es für Dienste und Einrichtungen der Lebenshilfe, aktiv zu werden und wirksame Vorkehrungen zu treffen. Das Ziel muss sein, Gewalt weitestgehend zu verhindern. Dabei gilt nicht zuletzt: Ein wirksames Mittel zur Gewaltprävention ist, gute Qualität in der Arbeit für und mit Menschen mit Behinderung sicherzustellen.
Auf dieser Seite finden Sie alles zum Thema Gewaltprävention auf einen Blick: Informationen für Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen, Materialien für Diensten und Einrichtungen, Buchtipps und Veranstaltungshinweise.
Begleitete Elternschaft
Auch Menschen mit einer sogenannten geistigen Behinderung werden Eltern.
Wie alle Menschen haben sie das Recht auf Sexualität und Partnerschaft und darauf, eine Familie zu gründen. In einem gemeinsamen Positionspapier zur Begleiteten Elternschaft fordern der Rat behinderter Menschen (Rat) und der Bundeselternrat (BER) mehr Unterstützungsangebote für Eltern mit geistiger Behinderung und ihre Familien bundesweit.
Was heißt eigentlich Familie
Liebe Frau Beck-Gernsheim, was heißt eigentlich „Familie“, haben Sie eine Definition?
Nein, die habe ich nicht. In den 1950er und 1960er Jahren
gab es ein Leitbild von Familie: Mann und Frau, verheiratet,
bis zum Tod zusammen, gemeinsame Kinder und möglichst
mehrere. Das war allgemein akzeptiert und wurde auch von
den meisten befolgt – was nicht heißt, dass es nicht untergründig
und heimlich durchaus konkurrierende Lebensformen
und Beziehungen gab, von Homosexualität bis zur versteckten
Liebesaffäre bis zum unehelichen Kind.
Familienrezepte und Reportagen
Die erste – im Rahmen der Selbsthilfeförderung nach § 20 h SGB V durch die BARMER geförderte – Auflage war innerhalb von vier Monaten vergriffen. Diese überwältigende Resonanz hat uns veranlasst, auf eigene Kosten eine Nachauflage herzustellen.
Nichts verbindet Menschen so schnell wie gemeinsames Kochen und das Zusammensein bei Tisch. Für diese Erfahrung reisten Ina Beyer und Sally Lazić ein Jahr lang quer durch Deutschland und besuchten Familien, in denen ein Kind mit Beeinträchtigung lebt. Sobald es nach erstem Kennenlernen in die Küche ging, gerieten Kamera und Schreibblock zur Nebensache.