Gute Qualität sichern, Gewalt vermeiden

Themenseite zu Gewaltprävention

Es ist eine traurige Gewissheit: Wo immer Menschen miteinander leben und arbeiten, kann es zu Übergriffen und Gewalt kommen - ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt. Menschen mit Behinderungen sind dabei einem besonderen Risiko ausgesetzt. Umso wichtiger ist es für Dienste und Einrichtungen der Lebenshilfe, aktiv zu werden und wirksame Vorkehrungen zu treffen. Das Ziel muss sein, Gewalt weitestgehend zu verhindern. Dabei gilt nicht zuletzt: Ein wirksames Mittel zur Gewaltprävention ist, gute Qualität in der Arbeit für und mit Menschen mit Behinderung sicherzustellen.

Auf dieser Seite finden Sie alles  zum Thema Gewaltprävention auf einen Blick:  Informationen für Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen, Materialien für Diensten und Einrichtungen, Buchtipps und Veranstaltungshinweise.  

Bubl - Die neue unabhängige Beschwerdestelle

Direkt zu Bubl - bitte auf das Logo klicken!

Bubl - das heißt bundesweite unabhängige Beschwerdestelle für die Lebenshilfe. Menschen mit Behinderung, die von der Lebenshilfe betreut werden, können sich bei Bubl melden, wenn sie eine Beschwerde haben und sie vor Ort nicht zu einer Lösung kommen. Auch ihre Angehörigen und Freunde sowie Mitarbeiter der Lebenshilfe können sich an Bubl wenden. Zu erreichen ist die Beschwerdestelle per Telefon, über WhatsApp, per Mail oder einem Brief. Zu www.bubl.de 

Materialien zur Verteilung und Bekanntmachung von Bubl finden Sie nach Anmeldung im Lebenshilfe-Portal.

Checkliste Gewaltprävention

Zum Download Checkliste Gewalt vermeiden

Was machen wir, um Gewalt zu verhindern? Die Checkliste soll dabei helfen diese Frage zu beantworten . Sie hilft dabei, die Strukturen und Abläufe der eigenen Organisation zu reflektieren, weiterzuentwickeln und gegebenenfalls um neue Bausteine zu erweitern. 

Die Checkliste kontrolliert keine festen Vorgaben. Daher gibt es auch keine richtigen oder falschen Antworten. Die Fragen dienen der Reflexion. Es geht darum, die entscheidenden Stellschrauben zu identifizieren. Solche, die die helfen, gewaltsamen Umgang und entwürdigendes Verhalten in den Angeboten zu vermeiden und Achtung der Menschen sowie Förderung selbstbestimmter Teilhabe sicherzustellen. 

Sie können sie hier als ausfüllbares PDF-Formular herunterladen: Checkliste Gewalt verhindern (Stand: 06.12.17) (pdf - 1.4 MB).

Materialsammlung zur Gewaltprävention

Als Ergänzung zur Checkliste gibt es eine Materialsammlung mit ausgesuchten Instrumenten aus der Praxis. Hier lassen sich Beispiele für Einarbeitungspläne finden, Präventionskonzepte und vieles mehr. Die Materialien stehen allen Mitgliedern und Mitarbeitenden von Vereinen, Diensten und Einrichtungen der Lebenshilfe als Download zur Verfügung.
Die Materialsammlung wird stetig wachsen. Beteiligen Sie sich und senden uns Ihre Ergänzungsvorschläge per E-Mail: kai.pakleppa@lebenshilfe.de
Zur Materialsammlung gelangen Sie direkt nach Anmeldung auf der Startseite im Lebenshilfe-Portal.

Buchtipp: Praxishilfe für Dienste und Einrichtungen

Zur Broschüre Gewalt in Diensten und Einrichtungen verhindern

Was ist Gewalt und wie können wir  sie verhindern? Die Praxishilfe "Gewalt in Diensten und Einrichtungen verhindern" stellt die Grundlagen von Gewaltprävention und Intervention vor. In die Broschüre sind Fragen und Erfahrungen aus der Praxis, konkrete Beispiele und Lösungsansätze eingeflossen. Sie will die Dienste und Einrichtungen darin anhand konkreter Beispiele aus der Praxis und mithilfe erprobter Materialien unterstützen. Gegen eine Schutzgebühr von 7 € kann sie hier bestellt werden.

Buchtipp: Leitfaden Krisenmanagement

Leitfaden Krisenmanagement

Krisenmanagement ist Chefsache. Bereiten Sie Ihre Lebenshilfe auf denkbare Krisensituationen vor. Unser Leitfaden „Krisen frühzeitig erkennen und meistern“ hilft Ihnen dabei. Nehmen Sie sich Zeit für diese wichtige Aufgabe und schaffen Sie die dafür notwendigen Rahmenbedingungen. Über das Internet und die Sozialen Medien können sich heute Nachrichten in Sekundenschnelle verbreiten – ganz egal, ob Vorwürfe tatsächlich stimmen, aufgebauscht oder gar erfunden sind (Fake News). Da braucht es gar nicht mehr das Fernsehen oder auflagenstarke Zeitungen, um Millionen von Menschen zu erreichen. Nicht nur Ihre Lebenshilfe vor Ort erleidet einen großen Vertrauensverlust, der gute Ruf der Lebenshilfe kann bundesweit beschädigt werden. Im internen Bereich - nach Anmeldung - steht der Leitfaden zum Download (pdf - 363.1 KB) bereit.

Veranstaltungen, Workshops & Seminare

Das aktuelle Angebot vom Bildungsinstitut Inform der Lebenshilfe zum Themenfeld "Gewaltprävention, Aggression und Herausforderndes Verhalten" finden Sie hier:

https://www.inform-lebenshilfe.de/inform/themenwelten/herausforderndes-verhalten-aggression.php

Organisation

Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V.
 

Autor

Kai Pakleppa
 

Veröffentlichung

08.11.2017, 16:17 Uhr
 
 
 
 
 

Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. - 35043 Marburg, Raiffeisenstr. 18, E-Mail: Bundesvereinigung@Lebenshilfe.de

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