© Lebenshilfe / David Maurer
Über uns

Jahres- und Wirkungsbericht und Informationen zu den Finanzen der Bundesvereinigung Lebenshilfe

Auf dieser Seite finden Sie unsere Jahres- und Wirkungsberichte und den letzten Jahresabschluss.
Auch Menschen mit geistiger Behinderung sollen diese verstehen können.
Deshalb sind im Jahres- und Wirkungsbericht auch Texte in Leichter Sprache.

Abbildung der Titelseite vom Jahres- und Wirkungsbericht 2020

Unsere Geschäftsjahre beginnen jeweils am 1. Oktober eines Jahres und enden zum 30. September im darauffolgenden Kalenderjahr.

Aus dem Jahres- und Wirkungsbericht 2020

Ulla Schmidt, MdB Bundesministerin a.D., ist Bundesvorsitzende der Bundesvereinigung Lebenshilfe
© Laurence Chaperon Photographie

Kraftvolle Gemeinschaft in der Corona-Krise

Mehr als ein Jahr kämpfen wir nun gegen die Corona-Pandemie an. Weltweit hat das gefährliche Virus schon Millionen Opfer gefordert. Auch Menschen mit Behinderung in Einrichtungen der Lebenshilfe sind gestorben. Darüber sind wir tief erschüttert und trauern mit den Familien. Uns erreichen viele Berichte von der Basis. Sie zeigen uns, wie schwer die Belastungen für die Menschen mit Behinderung, ihre Angehörigen und die Mitarbeitenden sind. Sie zeigen uns aber auch, wie stark der Zusammenhalt und wie groß das Durchhaltevermögen in der Lebenshilfe ist. Es macht mich überaus stolz, Bundesvorsitzende dieser kraftvollen Gemeinschaft zu sein. Und es freut mich sehr, dass wir als Bundesvereinigung erfolgreich dazu beitragen konnten, dass die Politik notwendige finanzielle Hilfen bereitstellt.

Ulla Schmidt, MdB und Bundesministerin a.D., ist seit 2012 Bundesvorsitzende der Lebenshilfe.
(Aus dem Jahres- und Wirkungsbericht 2020, Seite 3)

Ramona Günther ist Mitglied im Bundesvorstand der Bundesvereinigung Lebenshilfe
© Wigwam

Zuhause fällt dir doch die Decke auf den Kopf

Am Anfang von Corona wurden wir Menschen mit Behinderung regelrecht vergessen. Das hat mich richtig geärgert. Das darf nicht noch mal passieren. Gut, dass die Lebenshilfe den Politikern dann Beine gemacht hat. Für mich und meine Kolleginnen und Kollegen war besonders schlimm, dass wir nicht mehr in die Werkstatt durften. Zuhause fällt dir doch die Decke auf den Kopf. Das ist zum Glück vorbei. Wir können wieder in die Werkstatt, viele von uns sind schon geimpft. In der Corona-Zeit habe ich aber auch Neues gelernt. Zum Beispiel haben wir uns mit dem Bundesvorstand immer per Video getroffen. Mit Unterstützung hat das super geklappt. Aber das Menschliche fehlt. Es ist schöner, wenn wir uns wirklich treffen können. Miteinander schwätzen und uns umarmen können. Hoffentlich geht das bald wieder.

Ramona Günther aus Freudenstadt im Schwarzwald ist seit 2008 Mitglied im Bundesvorstand der Lebenshilfe. Auch vertritt sie den Landesverband der Lebenshilfe Baden-Württemberg im Rat behinderter Menschen der Bundesvereinigung Lebenshilfe.
(Aus dem Jahres- und Wirkungsbericht 2020 , Seite 3)

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