Forderungen der Lebenshilfe
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Forderungen

Forderungen der Lebenshilfe in Leichter Sprache

Menschen mit Beeinträchtigung brauchen Unterstützung.
Damit sie überall dabei sein können.
Darum ist es wichtig:
Dass die Politik Menschen mit Beeinträchtigung mehr beachtet.
Die Lebenshilfe hat ihre Forderungen an die Politik aufgeschrieben.

Geflüchtete Menschen mit Beeinträchtigung gut unterstützen

Menschen mit Beeinträchtigung
© Reinhild Kassing

Ende Februar hat Russland
die Ukraine angegriffen.
In der Ukraine ist jetzt Krieg.
Es gibt Angriffe und Kämpfe.
Dabei sind viele Menschen gestorben.
Die Menschen haben Angst.
Sehr viele fliehen aus der Ukraine.
Sie kommen auch nach Deutschland.
Sie werden Geflüchtete genannt.
Darunter sind auch:
Menschen mit Beeinträchtigung
oder psychischen Erkrankungen.

Für sie ist der Krieg besonders schlimm.
Denn viele brauchen Unterstützung und Pflege.
Die Lebenshilfe fordert:
Geflüchtete mit Beeinträchtigung müssen
schnell und einfach Unterstützung bekommen.

Familien besser unterstützen

Familie
© Reinhild Kassing

Kinder müssen den ganzen Tag betreut werden.
Dafür muss es Betreuungs-Angebote geben.
Zum Beispiel in der Schule
oder in Freizeit-Einrichtungen.
Damit sie dort lernen und sich erholen können.
Das Problem:
Es gibt kaum Angebote für Kinder mit Beeinträchtigung.
Deshalb sagen viele Eltern:
Der Vater oder die Mutter geht nicht arbeiten.
Oder arbeitet nur den halben Tag.
Meistens ist das die Mutter.
Das bedeutet: Sie verdient wenig oder kein Geld.
Dadurch hat die ganze Familie weniger Geld.
Wer wenig Geld verdient,
bekommt später auch wenig Rente.
Die Lebenshilfe fordert:
Es muss bessere Unterstützung
und Betreuungs-Angebote geben.

Gerechte Pflege für alle

Pflege
© Reinhild Kassing

Menschen mit Beeinträchtigung
bekommen Leistungen der Eingliederungs-Hilfe.
Doch viele von ihnen
müssen auch gepflegt werden.
Das zahlt die Pflege-Versicherung.
Sie bekommen dann beide Leistungen:
Die Leistungen der Eingliederungs-Hilfe
und die Leistungen der Pflege-Versicherung.
Das muss auch so bleiben.

Die Lebenshilfe fordert:
Menschen mit Beeinträchtigung sollen das Geld der Pflege-Versicherung bekommen.
Auch wenn sie in einer Einrichtung leben.
Auch Eltern müssen bei der Pflege ihrer Kinder weiter gut unterstützt werden.
Sie müssen die Unterstützung dann bekommen,
wenn sie sie brauchen.
Zum Beispiel auch nur für einige Stunden.
 

Eine Kinder- und Jugendhilfe für alle

Kinder und Jugendliche
© Reinhild Kassing

Die Kinder- und Jugend-Hilfe unterstützt Kinder,
Jugendliche und ihre Familien.
Sie unterstützt auch junge Erwachsene.
Die Kinder- und Jugendhilfe wird sich ändern:
Es gibt ein neues Gesetz.
Es heißt: Kinder- und Jugend-Stärkungs-Gesetz.
Im Gesetz steht:
Kinder und Jugendliche mit Behinderung
werden nicht mehr ausgeschlossen.
Die Lebenshilfe findet das gut.
Jetzt wird das Gesetz umgesetzt.
Die Lebenshilfe fordert:
Dafür muss es genug Geld geben.

Arbeit besser machen

Werkstatt für behinderte Menschen
© Reinhild Kassing

Alle Menschen sollen eine Arbeit haben.
Auch Menschen,
die sehr viel Unterstützung brauchen.
Arbeit ist wichtig für Menschen.
Wer arbeitet, hat eine sinnvolle Beschäftigung.
Wer arbeitet,
ist mit anderen Menschen zusammen.
Das macht zufrieden.
Das Problem:
Menschen mit Beeinträchtigung haben
es schwer auf dem allgemeinen Arbeits-Markt.
Sie arbeiten daher oft in einer Werkstatt für behinderte Menschen.
Und bekommen dafür zu wenig Geld.
Das muss sich ändern.

Keine Hindernisse für Menschen mit Beeinträchtigung

Die Barrieren müssen weg.
© Reinhild Kassing

Menschen mit Beeinträchtigung dürfen nicht benachteiligt werden.
Und es darf keine Barrieren für sie geben.
Barrieren sind Hindernisse.
Das heißt zum Beispiel:  
Es fehlen oft Rampen für Rollstühle.
Oder es gibt keine Leichte Sprache.
Trotzdem werden Menschen mit Beeinträchtigung
immer noch benachteiligt.
Und es gibt zu viele Barrieren.
Das muss sich ändern.

Betreuungs-Recht

Betreuerin
© Reinhild Kassing

Viele erwachsene Menschen mit Beeinträchtigung
haben eine rechtliche Betreuung.
Immer wieder gibt es dabei Probleme.
Darum gibt es ein neues Gesetz.
Das Gesetz gilt ab dem Jahr 2023.
Durch das Gesetz wird
das Betreuungs-Recht besser.
Betreute werden mehr selbst bestimmen können. 
Wichtig ist:
Die neuen Regeln müssen
auch umgesetzt werden.
Dafür muss es genug Geld geben.

Menschen mit Beeinträchtigung besser vor Corona schützen

Das Corona-Virus greift die Lunge an.
© Reinhild Kassing
Das Corona-Virus greift die Lunge an.

Das Corona-Virus gibt es seit mehr als 2 Jahren.
Das Corona-Virus löst eine Krankheit aus.
Sie heißt: Covid-19.
Sie ist sehr ansteckend.
Darum hat sich das Corona-Virus
auf der ganzen Welt verbreitet.
Corona hat das Leben
von vielen Menschen verändert.
Viele Menschen mit Beeinträchtigung
gehören zur Risiko-Gruppe.
Das heißt:
Das Corona-Virus kann sie sehr krank machen.
Darum fordert die Lebenshilfe zum Beispiel:

  • Eine Impf-Pflicht für alle Menschen.
  • Und kostenlose Corona-Tests.

Armut von Menschen mit Beeinträchtigung

Geld
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Viele Menschen mit Beeinträchtigung
arbeiten in Werkstätten.
Sie verdienen dort wenig Geld.
Sie haben oft auch kein Geld gespart.
Das heißt:
Menschen mit Beeinträchtigung sind häufig arm.
Darum bekommen sie oft Grund-Sicherung.
Zurzeit werden viele Sachen teurer.
Das ist für viele arme Menschen
ein großes Problem.
Die Lebenshilfe fordert deshalb:
Das Geld der Grund-Sicherung muss erhöht werden.
 

Im Internet dabei sein

Computer mit Internet
© Reinhild Kassing

Viele Dinge passieren heute nur noch im Internet.
Durch das Internet sind Computer
auf der ganzen Welt miteinander verbunden.
Im Internet gibt es viele Angebote.
Man kann sich mit
anderen Menschen unterhalten.
Man bekommt wichtige Informationen.
Und man kann seine Meinung sagen.
Auch Menschen mit Beeinträchtigung
sollen diese Angebote nutzen.
Und im Internet mitmachen.
Man nennt das: digitale Teilhabe.

Politik geht nur mit allen Menschen

Selbstbestimmung
© Reinhild Kassing

Die Lebenshilfe setzt sich für
Menschen mit Beeinträchtigung
und ihre Familien ein.
Eltern und Fach-Leute machen mit.
Das ist das Ziel:
Menschen mit Beeinträchtigung
sollen überall dabei sein.
Auch Menschen mit Beeinträchtigung machen mit.
Sie sagen:

  • Wir wollen selbst über unser Leben entscheiden.
  • Wir wollen unsere Meinung sagen.
  • Wir wollen überall dabei sein.

Darum wollen Menschen mit Beeinträchtigung
auch in der Politik mit-machen.

Was will die Politik für Menschen mit Beeinträchtigung machen?

Neue Regierung
© Reinhild Kassing

Menschen mit Beeinträchtigung und ihre Familien sollen überall dabei sein können.
Das ist das Ziel der Lebenshilfe.
Darum hat die Lebenshilfe ihre Forderungen an die Politik aufgeschrieben.
Damit die Politik Menschen mit Beeinträchtigung mehr beachtet.

Es gibt eine neue Regierung in Deutschland.
In der Regierung sind 3 Parteien.
Die Parteien haben vorher
zusammen besprochen:
Was sie in den nächsten 4 Jahren machen wollen.
Das haben sie in einem Vertrag aufgeschrieben.
An den wollen sich alle halten.
Dazu sagt man: Koalitions-Vertrag.
Die Lebenshilfe hat sich den Koalitions-Vertrag angesehen.

Sie können sich den Text ausdrucken.
© Reinhild Kassing

Im folgenden Text erfahren Sie:

  • Was ist mit den Forderungen der Lebenshilfe?
  • Will die Politik sie umsetzen?

Sie können sich den Text herunter-laden.
Der Text ist in Leichter Sprache.
Er hat 24 Seiten.

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