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Jahres- und Wirkungsbericht und Informationen zu den Finanzen der Bundesvereinigung Lebenshilfe

Neu: Jahres- und Wirkungsbericht sind jetzt eins.
Auch Menschen mit geistiger Behinderung sollen den Jahres-und Wirkungsbericht verstehen können.
Deshalb wurden die Texte in Leichte Sprache übertragen.

Den Jahres- und Wirkungsbericht 2017, frühere Jahresberichte mit Informationen zum Jahresabschluss und weitere Dokumente zum Herunterladen finden Sie unten auf dieser Seite.

Seit 2015 beginnen unsere Geschäftsjahre jeweils am 1. Oktober eines Jahres und enden zum 30. September im darauffolgenden Kalenderjahr.

Aus dem Jahres- und Wirkungsbericht 2017

© Ulla Schmidt
Pressefoto 2017 von Ulla Schmidt

„Die Lebenshilfe ist eine starke Interessenvertretung in Berlin. Das spiegelt sich auch im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung wider. Er ist eine wichtige Grundlage für eine gute Politik für Menschen mit Behinderung und ihre Familien. Besonders freue ich mich über das inklusive Wahlrecht für alle. Seit Jahren kämpft die Lebenshilfe dafür, dass auch Menschen, die eine Betreuung in allen Angelegen­heiten haben, künftig nicht mehr von der Bundestagswahl ausgeschlossen sind. Diese Forderung will die Bundesregierung nun endlich umsetzen. Beim Bundesteilhabegesetz müssen wir am Ball bleiben. Ich bin überzeugt davon, dass wir mit dem Bundesteilhabegesetz die Teil­habe von Menschen mit Behinderung langfristig verbessern können: Dafür begleiten wir die Umsetzung, und vor allem auch die Modellprojekte ganz intensiv.“

Ulla Schmidt, MdB und Bundesministerin a.D., ist seit 2012 Bundesvorsitzende der Lebenshilfe.

(Aus dem Jahres- und Wirkungsbericht 2017, Seite 3)

© Rolf K. Wegst
Foto von Bernd Frauendorf, Vorsitzender Rat behinderter Menschen der Bundesvereinigung Lebenshilfe

„Wir fordern, dass die Hilfe, die man nun mal braucht, auch bezahlt wird! Menschen mit Behinderung haben Rechte. Sie müssen nicht um Unterstützung bitten. Es darf nicht darum gehen, Kosten zu sparen. Es geht darum, jedem Menschen ein Leben in Teilhabe und Selbstbestimmung zu ermöglichen. Und zwar dort, wo er selbst gerne leben will. Jeder soll wählen können, wo er leben will. Das gilt gerade für die, die sehr viel Unterstützung brauchen. Wenn man mit den Menschen beginnt, die am meisten Unterstützung brauchen, dann wird es für die Menschen mit weniger Hilfebedarf noch einfacher. Wenn man Menschen erst gar nicht aussondert, muss man sie später auch nicht wieder umständlich in die Gesellschaft zurückholen.“

Bernd Frauendorf ist Vorsitzender des Rates für Menschen mit Behinderung in der Lebenshilfe. Er arbeitet in einer Werkstatt und lebt allein mitten in Saarbrücken - ohne professionelle Unterstützung.

(Aus dem Jahres- und Wirkungsbericht 2017 , Seite 3)

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