© Lebenshilfe / David Maurer
Über uns

Jahres- und Wirkungsbericht und Informationen zu den Finanzen der Bundesvereinigung Lebenshilfe

Auf dieser Seite finden Sie unsere Jahres- und Wirkungsberichte und den letzten Jahresabschluss.
Auch Menschen mit geistiger Behinderung sollen diese verstehen können.
Deshalb wurden die Texte in Leichte Sprache übertragen.

Abbildung der Titelseite des Jahres- und Wirkungsberichts 2019 der Bundesvereinigung Lebenshilfe

Seit 2015 beginnen unsere Geschäftsjahre jeweils am 1. Oktober eines Jahres und enden zum 30. September im darauffolgenden Kalenderjahr.

Aus dem Jahres- und Wirkungsbericht 2019

Ulla Schmidt, MdB Bundesministerin a.D., ist Bundesvorsitzende der Bundesvereinigung Lebenshilfe
© Laurence Chaperon Photographie

In der Corona-Krise brauchen Menschen mit Behinderung besonders viel Unterstützung

Dieser Rückblick auf das Jahr 2019 erscheint in der wohl schlimmsten Krise der Nachkriegszeit. Seit März kämpft Deutschland, kämpft die ganze Welt gegen die Corona-Pandemie. Menschen mit Behinderung sind davon ganz besonders betroffen. Da sie häufig Vorerkrankungen haben, ist bei ihnen das Risiko höher, dass sie bei einer Ansteckung mit dem Corona-Virus schwer erkranken. Menschen mit Behinderung und ihre Familien brauchen deshalb besonders viel Schutz und Unterstützung. Dafür setzen wir uns seit Beginn der Krise mit aller Kraft und auf allen Lebenshilfe-Ebenen ein. Stark beeindruckt bin ich von den Mitarbeitenden vor Ort, die auch unter Einsatz ihrer eigenen Gesundheit den Menschen mit Behinderung und ihren Angehörigen beistehen. Das verdient
allergrößte Anerkennung!

Ulla Schmidt, MdB und Bundesministerin a.D., ist seit 2012 Bundesvorsitzende der Lebenshilfe.
(Aus dem Jahres- und Wirkungsbericht 2019, Seite 3)

Ramona Günther ist Mitglied im Bundesvorstand der Bundesvereinigung Lebenshilfe
© Wigwam

Wir wollen raus aus unserem Schneckenhaus

Es ist wichtig, dass Menschen mit Beeinträchtigung sich selbst vertreten können. Denn nur wir können gerade heraus sagen, was Sache ist. Viele denken, die Welt ist so kompliziert und gefährlich, da müssen die Menschen mit Beeinträchtigung beschützt werden. Aber wir wollen nicht immer beschützt werden, wir wollen raus aus unserem Schneckenhaus. Lasst uns einfach mal machen. Und wenn mal was schiefgeht, dann ist das eben so. Ich lerne aus meinen Fehlern wie andere auch. Die Zeiten sind vorbei, dass andere immer besser wissen, was gut und richtig für uns ist. Wir sind die Experten für unser Leben. Jeder hat eine Begabung. Und wer so schwer behindert ist, dass er nicht für sich selbst sprechen kann, dem geben wir Selbstvertreter eine Stimme.

Ramona Günther aus Freudenstadt im Schwarzwald ist seit 2008 Mitglied im Bundesvorstand der Lebenshilfe. Auch vertritt sie den Landesverband der Lebenshilfe Baden-Württemberg im Rat behinderter Menschen der Bundesvereinigung Lebenshilfe.
(Aus dem Jahres- und Wirkungsbericht 2019 , Seite 3)

Newsletter abonnieren