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Corona-Virus | COVID-19 | SARS-CoV-2

Corona-Virus | Empfehlungen der Lebenshilfe zu COVID-19

Das Corona-Virus (SARS-CoV-2) breitet sich in Deutschland aus. Viele Menschen haben Fragen. Wir informieren in Einfacher Sprache, sammeln wichtige Links und geben unsere Empfehlungen weiter.

1. Corona-Virus in Deutschland: Aktuelle Entwicklung

06.05.2020 – Weitere Lockerungen und Länder in der Pflicht

  • Seit dem 06.05.2020 gibt es weitere Lockerungen.
    • Es können jetzt zum Beispiel alle Geschäfte wieder öffnen.
    • Auch Gaststätten sollen nach und nach wieder öffnen können.
    • Und in Einrichtungen (wie zum Beispiel Wohnheimen) werden die Besuchs-Regeln gelockert.
    • Dabei gelten aber immer Auflagen, wie zum Beispiel die Masken-Pflicht.
  • Wichtig: Die Kontakt-Beschränkungen bleiben bis mindestens 29. Juni.

Die einzelnen Bundes-Länder entscheiden:

  • Jedes Bundes-Land trifft jetzt eigene Entscheidungen.
    • Maßnahmen und Regeln können sich also von Land zu Land unterscheiden.
  • Das gilt also auch für die verschiedenen Einrichtungen der Lebenshilfe!
    • Einen Überblick gibt es auf unserer interaktiven Karte.
    • Wenden Sie sich bei Fragen zu Einrichtungen bitte an Ihre zuständige Lebenshilfe.

27.04.2020 – Masken-Pflicht in Deutschland

  • Es gilt ab heute eine Mund-Nasen-Masken-Pflicht in Deutschland.
    • Das heißt, jeder muss eine Maske tragen, wenn man:
      • sich in öffentlichen Verkehrsmitteln aufhält,
      • oder zum Beispiel in ein Geschäft zum Einkaufen geht.

21.04.2020 – Erste Lockerungen und neue Regeln bei Corona-Maßnahmen

  • Am 15.04. haben sich Bund und Länder neu beraten.
  • Es wird jetzt Lockerungen der Maßnahmen geben.
  • Das heißt:
    • Viele Geschäfte dürfen ab dem 20.04. wieder öffnen.
    • Schulen sollen ab dem 04.05. wieder schrittweise öffnen.
  • Aber einige Beschränkungen bleiben:
    • Kontakt-Beschränkungen bleiben bis mindestens 03.05.
    • Groß-Veranstaltungen mit vielen Menschen bleiben bis zum 31.08. verboten.
  • Wichtig: Die Umsetzung ist Sache der Länder.
    • Es kann also Unterschiede von Bundesland zu Bundesland geben.
  • Neu: In einigen Bundesländern gibt es jetzt oder in wenigen Tagen eine Masken-Pflicht.
    • Dort muss man dann zum Beispiel im Bus eine Mund-Nasen-Maske tragen.
    • Die Pflicht gilt überall da, wo man eng mit Menschen in Kontakt kommt.
    • Wahrscheinlich werden weitere Bundesländer folgen.

  • Kontakt-Beschränkungen bleiben bis mindestens 03.05.
  • Groß-Veranstaltungen sind bis zum 31.08. verboten.
    • Dazu zählen auch Fußball-Spiele vor Publikum.
  • Versammlungen in Kirchen oder anderen Gottes-Häusern bleiben verboten.
  • Gasthäuser dürfen weiterhin nur liefern oder zum Mitnehmen ausgeben.
  • Museen und ähnliche Einrichtungen bleiben geschlossen.
  • Spielplätze und ähnliche Einrichtungen bleiben gesschlossen.
  • Friseure dürfen unter Auflagen wieder öffnen.
    • Ähnliche Angebote (zum Beispiel Kosmetik-Studios) bleiben weiterhin geschlossen.
  • Reisen sollen weiterhin vermieden werden.
    • Es besteht weiterhin eine weltweite Reise-Warnung.
  • Der Schul-Betrieb wird ab 04.05. schrittweise aufgenommen.
  • Viele Geschäfte (unter 800 m2 Fläche) dürfen wieder öffnen.
  • Auto-Häuser, Fahrrad-Läden und Buch-Händler dürfen grundsätzlich öffnen.
  • An Hochschulen dürfen Prüfungen abgenommen werden.
    • Auch spezielle Veranstaltungen sind unter Auflagen erlaubt.

04.04.2020 – Beitrag des ZDF über Menschen mit Behinderung als Corona-Risikogruppe.

  • Es gibt neue Regeln, auf die man achten muss.
  • Die Einschränkungen wurden jetzt noch einmal verstärkt.
    • 1. Kontakte zu anderen sollen kaum noch stattfinden.
      • Das gilt für alle Menschen, mit denen ihr nicht gerade zusammen wohnt.  
    • 2. Wo immer möglich soll man einen Abstand von 1,5 Metern einhalten.
      • Außer zu Menschen, mit denen ihr gerade zusammen wohnt.
    • 3. Man darf sich nicht mehr in Gruppen treffen.
      • Nur noch mit einem Menschen zur gleichen Zeit, mit dem ihr nicht gerade zusammen wohnt.
      • Eine Familie, die zusammen wohnt, kann gemeinsam nach draußen.
        • Aber sie muss zu anderen Menschen Abstand halten.
      • Wichtig: Es ist besser, wenn man jetzt draußen seinen Ausweis dabei hat.
    • 4. Was darf man jetzt noch machen?
      • Zur Arbeit gehen.
      • Zur Notbetreuung gehen.
      • Einkäufe machen.
      • Zum Arzt gehen.
      • An Sitzungen, dringenden Terminen und Prüfungen teilnehmen.
      • Hilfe für andere leisten.
      • Sport und Bewegung an der frischen Luft machen (ohne Gruppe).
      • Dringend notwendige Dinge.
    • 5. Partys und Feiern sind verboten. Das wird auch kontrolliert.
      • Wer trotzdem feiert, kann eine Strafe bekommen.
    • 6. Gaststätten und ähnliche Einrichtungen werden geschlossen.
      • Lieferung und Abholung zum Mitnehmen sind erlaubt.
    • 7. Weitere Einrichtungen werden geschlossen:
      • Friseure,
      • Kosmetikstudios,
      • Massagepraxen,
      • Tattoo-Studios
      • und ähnliche.
    • 8. Hygiene und Schutz vor dem Corona-Virus sind jetzt sehr wichtig.
      • Das muss in allen Betrieben für Mitarbeiter*innen und Besucher*innen berücksichtigt werden.
    • 9. Diese Maßnahmen gelten mindestens zwei Wochen.
  • ​​​​​​Hinweis: Diese​ Regeln sind Empfehlungen für die einzelnen Bundesländer.
  • In manchen Bundesländern gibt es aber noch strengere Regeln, wie etwa in Bayern.

  • Es gibt jetzt viele Aktionen gegen das Corona-Virus.
  • "Social Distancing" ist Englisch und bedeutet "Soziale Distanz":
    • Menschen sollen Abstand voneinander halten und sich nicht treffen.
    • Das verhindert, dass sich das Virus von Mensch zu Mensch verbreiten kann.
  • "Wir vs. Virus" oder #WirVsVirus:
    • Gemeinsam wollen wir alle gegen die Ausbreitung des Virus vorgehen.
  • "Stay at Home" ist Englisch und bedeutet "Bleib zuhause":
    • Alle, die können, sollen zuhause bleiben.
    • Das ist der effektivste Schutz vor der Ausbreitung des Corona-Virus.
  • Viele sprechen auch von "Wir bleiben zuhause".
    • Das findet man oft in den Sozialen Medien.
    • Man möchte damit besonders Krankenhäuser und Ärzt*innen unterstützen.
    • Sie müssen bereits sehr viele Menschen behandeln.
    • Je weniger neu erkranken, desto besser für alle.

Mehr gibt es auch bei unseren Informationen in Leichter Sprache.

Ausgangs-Beschränkungen | Ausgangs-Sperre | Ausgangs-Verbot

Es gibt jetzt die ersten Beschränkungen beim Ausgang (also draußen im Freien). In Bayern wurde eine Ausgangs-Beschränkung von zwei Wochen angeordnet. Andere Länder ziehen nach. So möchte man verhindern, dass Menschen trotz Warnungen in Kontakt miteinander kommen. Ziel ist es, die schnelle Ausbreitung des Corona-Virus zu verhinden. Die aktuelle Verbreitung von SARS-CoV-2 bzw. dem Corona-Virus kann man sich jederzeit ansehen. 

  • Es werden viele Einrichtungen geschlossen.
    • Dazu zählen alle Freizeit-Einrichtungen.
    • Gemeint sind zum Beispiel:
      • Bars
      • Kneipen
      • Kinos
      • Museen
      • und so weiter
    • Weitere Einschränkungen und Verbote gibt es bei:
      • Gottes-Diensten
      • Sport-Angeboten
      • Gast-Stätten
      • Reisen
        • Wichtig: Es gilt eine weltweite Reise-Warnung für alle Reisen!
        • Es sollten derzeit gar keine Reisen unternommen werden.
        • Weder in das Ausland noch innerhalb von Deutschland.
  • Nicht geschlossen werden Geschäfte, die man täglich braucht.
    • Dazu zählen auch Super-Märkte.
    • Gemeint sind:
      • Lebensmittel-Geschäfte
      • Lieferdienste
      • Apotheken
      • Sanitätshäuser
      • Drogerien
      • Tankstellen
      • Banken
      • Sparkassen
      • Poststellen
      • Reinigungen
      • Waschsalons
      • Bau- und Gartenbau
      • Tierbedarf-Märkte
      • Der Großhandel

  • Veranstaltungen mit vielen Teilnehmern werden abgesagt.
  • Wer sich krank fühlt, bekommt auch telefonisch ein Attest.
  • Wer die Möglichkeit dazu hat, sollte von zu Hause arbeiten.
  • Reisen sollten derzeit vermieden werden.
  • Öffentliche Verkehrsmittel sollten nach Möglichkeit gemieden werden.
  • Jegliche Kontakte sollten reduziert werden.
  • Menschen über 60 Jahre sollten sich gegen Pneumokokken impfen lassen.

Diese Vorgaben gelten für alle Menschen. Insbesondere aber für Risikogruppen:

  • Menschen mit Vorerkrankungen oder geschwächtem Immunsystem
  • Menschen über 50 Jahre
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2. Allgemeine Informationen zum Corona-Virus

Gute Hygiene ist wichtig.
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Es ist sehr wichtig, sich regelmäßig die Hände zu waschen.
  • Ein Virus kann Krankheiten auslösen.
    • Viren sind winzige Erreger.
    • Sie verbreiten sich und lösen Krankheiten aus.
    • Zum Beispiel Grippe oder auch Schnupfen.
  • Das Corona-Virus ist ein ganz neues Virus.
    • Der menschliche Körper kennt es noch nicht.
    • Darum hat er auch noch keinen Schutz dagegen.
    • Und darum gibt es auch noch keinen Impfstoff.
  • Die Namen des Corona-Virus:
    • Corona-Virus meint das Virus selbst.
      • Man spricht das so aus: "Ko-Ro-Na – Wi-Rus".
      • SARS-CoV-2 ist die medizinische Bezeichnung.
    • COVID-19 meint: Corona Virus Disease (Krankheit) 2019.
      • Das ist die Krankheit, die durch das Virus entsteht.
      • Die Krankheit wurde als Pandemie eingestuft.
        • Eine Pandemie ist eine weltweite Epidemie.
        • Eine Epidemie meint:
          • eine Krankheit verbreitet sich sehr weit.
          • es sind viele Menschen zugleich betroffen.

3. COVID-19-Pandemie: Worauf sollte man jetzt achten?

  • Das Virus ist ansteckend.
    • Es verbreitet sich über die Hände.
    • Und durch Niesen und Husten.
      • Es ist wichtig, sich regelmäßig die Hände zu waschen.
      • Man sollte etwas Abstand zu anderen halten (1,5 Meter).
  • Gute Hygiene kann vor einer Ansteckung schützen.
  • Risikogruppen:
    • Menschen mit Vorerkrankungen oder geschwächtem Immunsystem.
    • Menschen über 50 Jahre.
  • Grundsätzlich wird empfohlen:
    • Wenig direkter Kontakt mit Menschen (wenn möglich).
    • Reisen vollständig vermeiden.
    • Nach Möglichkeit zu Hause bleiben.
    • Wer sich krank fühlt, sollte:
      • nicht zur Arbeit gehen.
      • nicht in die Schule gehen.
      • nicht gleich zum Arzt gehen – sondern erst dort anrufen!

4. COVID-19 und Seelsorge: Diese Telefon-Nummern helfen

  • Es ist ganz normal, Fragen zum Corona-Virus zu haben.
  • Es gibt noch weitere Telefon-Nummern.
    • Etwa zur Beratung zum Corona-Virus.
    • Oder zur Hilfe bei Problemen, Sorgen oder Ängsten.
  • Wir haben hier viele Telefon-Nummern aufgelistet:

  • Tel.: 030 / 34 64 65 100 – Corona-Virus Hotline des BMG in Berlin
  • Tel.: 0800 / 01 17 72 2 – Unabhängige Patientenberatung Deutschland
    • Zudem gibt es Hotlines bzw. die Bürger-Telefone der einzelnen Bundesländer:
      • Baden-Württemberg: Tel.: 0711 / 90 43 95 55
      • Bayern: Tel.: 09131 / 68 08 51 01
      • Berlin: Tel.: 030 / 90 28 28 28
      • Brandenburg: Tel.: 0331 / 86 83 77 7
      • Bremen: Tel.: 0421 / 115
      • Hamburg: Tel.: 040 / 42 82 84 00 0
      • Hessen: Tel.: 0800 / 55 54 66 6
      • Mecklenburg-Vorpommern: Tel.: 0385 / 58 85 88 8
      • Niedersachsen: Tel.: 0511 / 45 05 55 5
      • Nordrhein-Westfalen: Tel.: 0211 / 91 19 10 01
      • Rheinland-Pfalz: 0800 / 57 58 10 0
      • Saarland: Tel.: 0681 / 50 14 42 2
      • Sachsen: Tel.: 0351 / 56 45 58 55
      • Sachsen-Anhalt: Tel.: 0391 / 25 64 22 2
      • Schleswig-Holstein: Tel.: 0431 / 79 70 00 01
      • Thüringen: Tel.: 0361 / 57 38 15 09 9

Diese Telefon-Nummern können Sie anrufen, wenn Sie zum Beispiel:

  • große Angst und viele Sorgen haben
  • sich niedergeschlagen fühlen
  • dringend jemanden zum Reden brauchen

Diese Nummern sind grundsätzlich anonym und kostenfrei:

Weitere Hilfs-Angebote:

Schutz vor Infektionen und gegen COVID-19
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5. Informationen in Leichter Sprache und anderen Sprachen

  • Hier gibt es Informationen in Leichter Sprache.
    • Die PDF-Dokumente kann man herunterladen.
    • Man kann die Dokumente auch ausdrucken.
  • Hier gibt es Informationen in Gebärdensprache.
    • Das Gebärden-Telefon des BMG hat Sprechzeiten.
    • Zu diesen Zeiten bekommt man dort Auskunft in Gebärdensprache.
  • These websites offer information about the Corona virus in other languages.
    • Please consult these websites to stay informed.

6. Erklär-Video zum Corona-Virus

7. Habe ich das Corona-Virus?

1.) Symptome (Anzeichen): Wer sich mit dem Virus infiziert (angesteckt) hat, bekommt oft Fieber, Schnupfen und Husten. Man kann auch Durchfall, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit oder Atem-Probleme bekommen. Wichtig: Manche Menschen haben kaum Symptome. Sie können trotzdem andere anstecken.

2.) Test durch einen Arzt oder eine Ärztin: Merkt man diese Anzeichen, sollte man über das Telefon mit einem Arzt oder einer Ärztin sprechen. Ein Test kann zeigen, ob man das Corona-Virus bzw. COVID-19 wirklich hat. Wer sich unsicher ist, kann eine Service-Nummer zum Corona-Virus oder die Nummer für Erst-Informationen (Tel.: 115) anrufen.

3.) Keine Angst: Es ist wichtig, Ruhe zu bewahren. Das Robert Koch Institut schätzt die Gefahr durch das Corona-Virus bzw. COVID-19 in einer offiziellen Risikobewertung inzwischen als hoch ein (Stand: 25.03.2020). Trotzdem werden sehr viele Menschen mit COVID-19 schnell wieder gesund oder haben kaum Symptome. Bei den meisten Menschen verläuft die Krankheit harmlos.

8. Corona-FAQ für Dienste und Einrichtungen

  • Für Dienste und Einrichtungen stellen sich gerade viele Fragen.
    • Wir möchten einige Empfehlungen und Tipps in diesen schweren Zeiten geben.
    • Weitere Fragen müssen bitte direkt an das zuständige Gesundheitsamt gerichtet werden.
    • Dieses findet man über ein Online-Tool des Robert Koch Instuts:

  • Der Paritätische Gesamtverband hat Fachinformationen zu diesem Thema veröffentlicht.
  • Unter folgendem Link finden sich Informationen zu arbeits- und steuerrechtlichen Aspekten des trägerübergreifenden Einsatzes von Personal während der Corona-Krise.

  • Wir informieren über die wichtigsten Inhalte des Maßnahmenpaketes der Bundesregierung.
  • Insbesondere gehen wir auf die neuen Reglungen im Bereich der Behindertenhilfe ein.

Das neue Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG) regelt:

  1. Den Einsatz sozialer Dienstleister zur Krisenbewältigung und
  2. einen Sicherstellungsauftrag der Leistungsträger für soziale Dienstleister.
  • Weitere Informationen gibt es hier:

Hygiene und Distanz sind gerade wichtige Maßnahmen.

  • Es gibt eine Vorlage mit wichtigen Informationen, auch in Leichter Sprache.
  • Diese Vorlage kann man auch ausdrucken und verteilen.

Viele Einrichtungen müssen jetzt ein Besuchsverbot erteilen.

  • Das dient dem Schutz von Menschen und ihrer Gesundheit.
  • Dafür gibt es Vorlagen in Leichter Sprache zum Ausdrucken.

Sehr wichtig ist auch das Thema Schutzkleidung.

  • Mund-Nasen-Schutz und FFP-Masken werden gerade oft gebraucht.
  • Diese Schutzkleidung ist deshalb leider knapp.
  • Wir empfehlen eine Maßnahme des Robert Koch Instituts zur Wiederverwendung von Masken.

  • Ein Mund-Nasen-Schutz und FFP-Masken sind medizinische Produkte.
    • Sie werden geprüft und zertifiziert, damit ihre Funktionalität gewährleistet ist.
  • Eine selbst hergestellte Mund-Nasen-Maske ist weder geprüft noch zertifiziert.
    • Sie sollte nur dann verwendet werden, wenn es gerade keinen Mund-Nasen-Schutz zu kaufen gibt.
    • Die Herstellung und Benutzung ist eigenverantwortlich. Es gibt keine Garantie für Anwender*innen.
  • Eine Anleitung, wie man selbst eine Mund-Nasen-Maske nähen kann, findet sich im folgenden Dokument:

Das Thema Arbeit beschäftigt im Moment sehr viele Menschen.

  • Als erste Anlaufstelle empfehlen wir hier das entsprechende Bundesministerium.
  • Zuständig ist das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).

Mit Kurzarbeit soll in Zeiten der COVID-19-Pandemie Beschäftigung gesichert werden.

  • Hilfreiche Informationen bietet hier das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) an.

Leistungserbringer*innen empfehlen wir das Angebot des Paritätischen Gesamtverbands.

  • Dort gibt es viele Informationen z. B. zu arbeitsrechtlichen Themen.
  • Es gibt spezielle Informationen für:
    • Pflegeeinrichtungen,
    • pflegende Angehörige,
    • Vereine und
    • Freiwilligendienste.

Für Arztpraxen gibt es jetzt viel zu beachten.

  • Wir empfehlen die Website des Virchowbunds.
  • Dort gibt Informationen für Praxen bzw. Ärztinnen und Ärzte.
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9. Corona-FAQ für beruflich und privat Betroffene

  • Für beruflich und privat Betroffene gibt es jetzt viele Fragen.
    • Wir möchten einige Empfehlungen und Tipps in diesen schweren Zeiten geben.
    • Arbeitsrechtliche Informationen im Überblick gibt es direkt beim BMAS.

  • Durch die COVID-19-Pandemie gibt es einige Sonderregelungen.
  • Diese Sonderregelungen sind befristet und somit eine Ausnahme.
  • Die neuen Regelungen betreffen zum Beispiel:
    • Arbeitsunfähigkeits-Richtlinien
    • Arzneimittel-Richtlinen
    • DMP-Anforderungs-Richtlinien
    • Geschäftsordnungen
    • Häusliche Krankenpflege-Richtlinen
    • Heil- und Hilfsmittel-Richtlinien
    • Krankentransport-Richtlinen
    • Soziotherapie-Richtlinien
    • u.v.m.
  • Auskunft über die Sonderregelungen gibt der G-BA.

Was ist mit meinem Lohn oder der Leistung nach dem SGB II, wenn ich Angehörige betreuen muss?

  • Diese Fragen stellen sich jetzt sowohl Eltern minderjähriger Kinder als auch Angehörige volljähriger Menschen mit Behinderung. Durch die COVID-19-Pandemie kommt es zu Schließung von Kitas, Schulen, Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) oder Tagesförderstätten, wodurch nun zu Hause betreut werden muss.
    • Angehörige minderjähriger Kinder können in dieser Situation ggf. eine Lohnfortzahlung oder eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz geltend machen.
    • Für Angehörige erwachsener Menschen mit Behinderung gelten die neuen Regelungen im Infektionsschutzgesetz nicht.* Wenn sie nur für kurze Zeit der Arbeit fernbleiben, kommt eine Lohnfortzahlung bzw. ein ca. 90 %iger Ausgleich des entgangenen Arbeitsentgelts in Betracht. Ggf. ist auch eine längere Freistellung von der Arbeit möglich (in Verbindung mit einem zinslosen Darlehen).

* Wichtig: Der Bundestag hat am 28.05.2020 ein Gesetz – das Corona-Steuerhilfegesetz – verabschiedet, wonach auch Eltern erwachsener Menschen mit Behinderung Anspruch auf Verdienstausfall nach dem Infektionsschutzgesetz haben können. Der Bundesrat muss dem Gesetz noch zustimmen. Erst dann können die Regelungen in Kraft treten. Sobald dies der Fall ist, werden wir die entsprechenden PDF-Dokumente zum Verdienstausfall anpassen. Mehr zum Corona-Steuerhilfegesetz.

Mehr dazu in den folgenden Dokumenten.

  • In vielen Bundesländern können Werkstätten (WfbM) wieder öffnen.
    • Die Lockerungen unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland.
    • Es handelt sich noch nicht um einen Regelbetrieb.

Sie haben Fragen zu einer bestimmten WfbM oder Tagesstätte?

  • Jede Lebenshilfe-Einrichtung trifft eigene Entscheidungen.
    • Sie richten sich nach den Vorgaben der örtlichen Gesundheits-Behörden.
    • Und nach den Beschlüssen der entsprechenden Landes-Regierungen.
  • Bitte wenden Sie sich direkt an Ihre Werkstatt oder Ihre Lebenshilfe vor Ort.
    • Dort erfahren Sie, was Sie beachten müssen.
    • Dort wird auch entschieden, ob und in welchem Ausmaß Einrichtungen wieder geöffnet werden.

  • Nach Schließung der Werkstätten für den Regelbetrieb steht die Frage nach der Fortzahlung des Arbeitsentgelts im Raum.
  • Gem. § 221 Absatz 2 SGB IX erhalten im Arbeitsbereich einer Werkstatt beschäftigte Menschen mit Behinderung ein Arbeitsentgelt.
    • Dieses setzt sich aus einem Grundbetrag und einem leistungsangemessenen Steigerungsbetrag zusammen.
  • Infolge der behördlichen Schließung zur Bekämpfung des Corona-Virus können Werkstattbeschäftigte ihre Arbeitsleistung nicht mehr erbringen.
    • Da sie arbeitnehmerähnlich beschäftigt sind, kommt ein Anspruch auf das Kurzarbeitergeld nicht in Betracht. Dieses können nur Arbeitnehmer*innen erhalten.
  • Grundsätzlich müssen daher die Werkstätten weiterhin das Arbeitsentgelt an die behinderten Menschen auszahlen.
  • Welche Möglichkeiten derzeit diskutiert werden, dazu informiert die BAG WfbM.

Erleichterungen beim Anspruch auf den Mehrbedarf für das Mittagessen:

  • Seit Jahresbeginn müssen auch Menschen mit Behinderung, die auf die Grundsicherung angewiesen sind, für ein Mittagessen in einer Werkstatt bezahlen.
  • Wurde für Februar 2020 ein Mehrbedarf anerkannt, wird dieser unverändert für den Zeitraum Mai bis August 2020 anerkannt.
  • Auf das Kriterium der Gemeinschaftlichkeit der Mittagsverpflegung wird im genannten Zeitraum verzichtet.

Wer für März oder April vom Sozialhilfeträger bereits einen Antrag wegen Mehrbedarf gestellt und Geld erhalten hat, muss dies nicht zurückzahlen, solange man keine Aufforderung erhält, das Geld (ggf. anteilig) zurückzuzahlen. 

  • Nein. Bitte einfach wie vorher auch nach eigenem Bedarf einkaufen.
  • Von Hamsterkäufen raten sowohl Expert*innen als auch Händler*innen ab.
  • Es gibt keine Versorgungs-Krise. Umsicht und Solidarität untereinander sind jetzt wichtig.

  • Kontakt-Verbote erschweren die Kommunikation.
  • Deswegen wechseln gerade viele zur Online-Kommunikation.
  • Es gibt einen guten Leitfaden zu diesem Thema.
  • Dort geht es zum Beispiel um Online-Konferenzen.
  • Und es gibt Anleitungen und Hinweise zur Barrierefreiheit.

  • Es gibt inzwischen sehr viele Informationen zum Corona-Virus.
  • Nicht alle Meldungen sind dabei geprüft und sicher.
  • Wir empfehlen deshalb das Patienten-Portal: patienten-information.de
  • Das ist ein gemeinsames Portal
    • der Bundesärztekammer (BÄK)
    • und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV).

  • Die Begutachtung für die Pflegegrade findet zur Zeit nicht zuhause statt.
    • Das geht wegen der Ansteckungs-Gefahr durch das Corona-Virus nicht. 
  • Die Begutachtung erfolgt jetzt anhand der Aktenlage.
    • Es soll außerdem ein Telefonat geführt werden.
    • Mit einer Vertrauensperson oder dem Pflegebedürftigen selbst.

  • Der GKV-Spitzenverband (Bund der Krankenkassen) hat dazu Informationen.
  • Er hat Sonderregelungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus veranlasst.
  • Diese betreffen auch Hilfsmittel und Heilmittel (und vieles mehr).

  • Die Schließungen der Schulen bedeutet oft: Unterricht zu Hause.
  • Gerade bei jungen Schulkindern ist das nicht leicht.
  • Vor allem Kinder mit speziellem Förderbedarf (z.B. durch eine Behinderung) erhalten häufig wenig Beachtung.
  • Darum möchten wir das Angebot der Aktion Mensch empfehlen: Die Bunte Bande für zu Hause.
  • Hier gibt es kostenlose Schul-Materialen für Kinder mit und ohne Förderbedarf.

  • Es gibt verschiedene Unterstützungsnetzwerke.
    • Zum Beispiel organisieren sich diese Netzwerke über die Nachbarschafts-Plattform www.nebenan.de oder direkt über Facebook.
    • Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) hat eine Seite mit Empfehlungen für das Engagement in der COVID-19-Krise erstellt.
    • Außerdem empfehlenswert: https://hilf-jetzt.de/: hier finden Hilfesuchende und Helfer*innen lokale Nachbarschaftsnetzwerke in mehr als 50 Städten und Gemeinden.
    • Diese Angebote entstehen vor Ort und sind von Region zu Region unterschiedlich.

Internationale Fragebogenerhebung  COVID-19 Behindertenrechts-Monitor

Wie wirkt sich die COVID-19-Pandemie auf das Leben von Menschen mit Behinderung und ihre Rechte aus?

Es gibt dazu im Moment kaum Daten. Ein Zusammenschluss internationaler Behindertenrechtsorganisationen hat mit dem COVID-19 Behindertenrechts-Monitor einen Fragebogen entwickelt. Er soll ein umfassendes Bild der Situation ermöglichen. Darum ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen mit Behinderung, ihre Angehörigen und Organisationen sich an der Aktion beteiligen. So können Daten zur aktuellen Situation gewonnen und verwendet werden.

Zum COVID-19 Behindertenrechts-Monitor

10. Corona-Gesetzgebung: Ein Überblick für den Bereich der Behindertenhilfe

  • Der Bund hat in den letzten Wochen verschiedene Gesetze und Rechtsverordnungen erlassen, um die Folgen der Corona-Pandemie in Deutschland abzumildern.
  • Wir geben einen Überblick über die beschlossenen Regelungen – jeweils mit Fokus auf den Bereich der Behindertenhilfe.

Überblick über die wichtigsten neuen Regelungen

  • Sozialschutz-Paket: Finanzielle Sicherstellung der Arbeit von sozialen Dienstleistern etc.
    • Das Sozialschutz-Paket enthält vielfältige Anpassungen von Sozial- und Arbeitsgesetzen, um die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzumildern.
    • Insbesondere sieht das Gesetz Regelungen zum finanziellen Schutz von Leistungserbringern der Eingliederungshilfe und anderen sozialen Dienstleistern vor, die in Folge der Corona-Pandemie ihre Leistungen nicht mehr bzw. nicht in gleichem Umfang erbringen können und dadurch in ihrer Existenz bedroht sind.

Mehr Informationen zum Sozialschutz-Paket haben wir hier zusammengefasst:

  • Das COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz sieht diverse finanzielle Unterstützungen für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Ärzt*innen vor.
  • Darüber hinaus wird es die Möglichkeit geben, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen vorübergehend in Krankenhäuser umzuwandeln.
  • Auch für pflegebedürftige Menschen sowie die ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen sind Änderungen vorgesehen, die unter den derzeitigen schwierigen Umständen die nötigen Hilfen ermöglichen sollen.

Weitere Informationen zum COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz haben wir hier zusammengefasst:

  • Durch das Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite wurden die Kompetenzen des Bundesministeriums für Gesundheit erweitert, um in der Krise handlungsfähig zu bleiben.
  • Außerdem wurden die baurechtlichen Vorgaben gelockert, um schnell neue Gesundheitseinrichtungen errichten zu können.
  • Schließlich ist eine Entschädigung für Eltern vorgesehen, die aufgrund der Schließung von Betreuungseinrichtungen Verdienstausfälle haben.

Mehr über das Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite:

  • Um die Handlungsfähigkeit von Vereinen weiterhin zu gewährleisten, enthält das Gesetz Erleichterungen bezüglich der Amtsdauer von Vorstandsmitgliedern, der Durchführung von Mitgliederversammlungen und der Beschlussfassung.
  • Zugunsten von privaten und (etwas eingeschränkter) auch gewerblichen Mietern und Pächtern wird das Recht der Vermieter bzw. Verpächter zur Kündigung aufgrund rückständiger Miet- bzw. Pachtzinszahlungen eingeschränkt.

Mehr über das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht:

Das Bundesministerium für Gesundheit hat mit der COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung weitere Maßnahmen zur Sicherung der gesundheitlichen Versorgung während der Corona-Pandemie getroffen. Die Verordnung ist am 05. Mai 2020 in Kraft getreten.

Für den Bereich der Behindertenhilfe sind folgende Punkte relevant:

  • Ausgleichszahlungen an Heilmittelerbringer nach dem SGB V (z. B. Physiotherapie, Logopädie etc.)
  • Schutzschirm für Mutter-/Vater-Kind-Leistungen
  • Erhöhung des Leistungsbetrags für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel nach § 40 Abs. 2 SGB XI während der Pandemie auf 60 Euro/Monat

Wichtig: Der Antrag auf Ausgleichszahlung kann von den Heilmittelerbringern nur im Zeitraum vom 20. Mai bis zum Ablauf des 30. Juni 2020 gestellt werden.

  • Gegenstand des Sozialschutzpakets II ist u. a. der Schutz interdisziplinärer Frühförderstellen und die Weitergewährung des Mehrbedarfs nach § 42b Absatz 2 SGB XII (Mittagsverpflegung in Werkstätten) trotz der Betretungsverbote in den WfbM.
  • Das Gesetz enthält zudem noch weitere Anpassungen am Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG). Außerdem haben die Regierungsparteien eine Protokollerklärung zur Frage abgegeben, wie Fahrdienste von Werkstätten finanziell abgesichert werden können.
  • Das Sozialschutz-Paket II enthält darüber hinaus noch zahlreiche weitere wichtige Regelungen, wie beispielsweise die Erhöhung des Kurzarbeitergeldes.

Das Sozialschutz-Paket II ist am 28.05.2020 im Bundesgesetzblatt verkündet worden. Damit treten die dargestellten Regelungen am 29.05.2020 in Kraft.

Mit dem „Zweiten Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ hat der Gesetzgeber weitere Hilfen gesetzlich verankert. Diese Hilfen betreffen vor allem die Bereiche:

  • Krankenversicherung
  • Pflegeversicherung

Das Gesetz ist überwiegend am 23.05.2020 in Kraft getreten.

Am 28.05.2020 hat der Bundestag das Corona-Steuerhilfegesetz verabschiedet.

Wichtig: Der Bundesrat muss dem Gesetz noch zustimmen. Er wird sich voraussichtlich in seiner nächsten Sitzung am 05.06.2020 abschließend mit dem Gesetz befassen.

Im Corona-Steuerhilfegesetz enthalten sind – wie der Name des Gesetzes erwarten lässt – zahlreiche steuerrechtliche Regelungen:

  • wie die steuerliche Besserstellung für Zuschüsse des Arbeitgebers zum Kurzarbeitergeld
  • und eine zeitlich befristete Senkung der Umsatzsteuer von 19% auf 7% auf erbrachte Restaurant- und Verpflegungsleistungen.

Für die Lebenshilfe bedeutsamer ist allerdings eine wichtige Anpassung im Infektionsschutzgesetz:

  • Auch Eltern erwachsener Menschen mit Behinderung können – vorbehaltlich der Zustimmung des Bundesrates – rückwirkend zum 30. März 2020 einen Anspruch auf Verdienstausfall haben, wenn sie ihr Kind wegen der Schließung von Werkstätten, Tagesförderstätten etc. mangels anderweitiger Möglichkeiten zu Hause „beaufsichtigen, betreuen oder pflegen“.
  • Zudem wird die Dauer des Entschädigungsanspruchs für alle Anspruchsberechtigten verlängert. Jeder erwerbstätige Person, also jedes Elternteil, erhält die Entschädigung längstens für 10 Wochen. Alleinerziehende erhalten sie längstens für zwanzig Wochen.

Hintergrund: Zu Beginn der Corona-Krise hatte der Bund in § 56 Infektionsschutzgesetz eine Regelung eingeführt, wonach Eltern minderjähriger Kinder für sechs Wochen einen Ausgleich für ihren Verdienstausfall erhalten können, wenn sie ihr Kind wegen Kita- und Schulschließungen zuhause betreuen müssen, weil anderweitige Betreuungsmöglichkeit nicht zur Verfügung stehen. Eltern erwachsener Menschen mit Behinderung stand dieser Anspruch nicht zu. Mit dem Corona-Steuerhilfegesetz ist die entsprechende Vorschrift nun erweitert worden.

Hinweis zu rechtlichen Informationen

An die Bundesvereinigung Lebenshilfe werden jeden Tag viele Fragen im Zusammenhang mit der Bewältigung der Corona-Krise gerichtet. Sie versucht, die Fragen nach bestem Wissen zu beantworten. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe kann jedoch weder rechtsverbindliche Auskünfte erteilen noch eine Garantie für die Richtigkeit ihrer Antworten geben. Zu beachten ist insbesondere, dass sich die Rechtslage u. a. durch neue Verfügungen oder Verordnungen nahezu täglich ändern kann.

11. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe zum Corona-Virus

  • Die Lebenshilfe fordert bundesweit:
    • Wir brauchen umfassenden Schutz in der Corona-Krise.
    • Menschen mit Behinderung und ihre Unterstützer*innen ganz besonders.
    • Keinesfalls darf die soziale Infrastruktur unseres Landes zerstört werden!

Hinweis: Auch in unseren Publkationen, wie der Fachzeitschrift Teilhabe oder der Lebenshilfe Zeitung (LHZ), wird es in den nächsten Ausgaben um die COVID-19-Pandemie und ihre Folgen gehen.

12. Die wichtigsten Links zum Corona-Virus auf einen Blick

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