Bild Selbstvertretung Na klar.
© Bundesvereinigung Lebenshilfe
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Offener Brief des Bundeselternrats der Lebenshilfe

Der Bundeselternrat ist ein Gremium der Lebenshilfe. Hier treffen sich Eltern von Menschen mit Beeinträchtigung aus allen Bundesländern und beraten die Lebenshilfe in wichtigen Fragen. Jetzt hat der Bundeselternrat einen offenen Brief über Selbstvertretung geschrieben.

Es wird Zeit für mehr Selbstvertretung in der Lebenshilfe

Frau, die einen Brief schreibt
© Lebenshilfe / David Maurer

Liebe Mitglieder, liebe Leser, liebe Vorstände und Geschäftsführer!

Die Eltern, die Geschwister und andere Familienangehörige wollen, dass Menschen mit geistiger Beeinträchtigung ein gutes Leben führen können, selbst über ihr Leben bestimmen können und die gleichen Rechte haben wie alle.

Der Bundeselternrat der Lebenshilfe sagt: Dafür ist Selbstvertretung wichtig. Deswegen muss Wirklichkeit werden, was in der Leipziger Erklärung steht. Es muss auch in der Lebenshilfe Wirklichkeit werden. Dort sogar zuerst. Denn dann können andere Vereine und die ganze Gesellschaft von uns in der Lebenshilfe lernen.

Die Lebenshilfe braucht Selbstvertreter in den Vorständen:

  • in den Orts-und Kreisvereinigungen,
  • in den Landesverbänden und
  • in der Bundesvereinigung.

Wie ist gute Arbeit von Selbstvertretern im Vorstand möglich? Dafür sollen alle Kurse machen können: die Selbstvertreter, ihre Unterstützer, die Mitglieder und die Mitarbeiter der Lebenshilfe.

Der Bundeselternrat der Lebenshilfe sagt:

  • Nehmt die Selbstvertreter und ihre Forderungen ernst!
  • Lasst die Leipziger Erklärung Wirklichkeit werden!
  • Verändert die Lebenshilfe!
  • Lasst Selbstvertretung überall selbstverständlich werden!


Herzlichst, Bärbel Kehl-Maurer
für den Bundeselternrat der Lebenshilfe

Der Brief erschien im Dezember 2019 in der LHZ. Hier lesen Sie ihn leicht gekürzt und in einfacher Sprache.

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