Schleswig-Holstein Pinnenberg

Basteln, Lesen, Klönen

Ina gehört zu den Stammgästen im Lebenshilfe-Treffpunkt Pinneberg und ist die Künstlerin. Sie hat den Kalender  gestaltet, auf dem alle Termine und Angebote stehen, und sie trägt jede Woche etwas zur Verschönerung bei.

© Pinneberg/Lebenshilfe

Kim findet es, „einfach super, nach der Arbeit hierher zu kommen und zu entspannen“. Das tut sie oft seit der Eröffnung im vorigen Jahr - basteln, lesen, klönen. Sie sucht Mitmacher für ihr Videoprojekt. Die werden sich finden, die werden sich treffen. Denn der Lebenshilfe-Treffpunkt in der Pinneberger Innenstadt sorgt für unkomplizierte Begegnungen. Auch Christin kommt regelmäßig. Beim ersten Mal hatte sie noch ihre Jacke an, während sie strahlend um sich schaute: „Ich finde das sooo schön hier!“ Am Ende des Nachmittags stand sie mit hochgekrempelten Ärmeln an der Spüle der kleinen Küche.

Mitmachen beim Projekt „Mehr miteinander!"

Gemütlich wirkt der große Raum, wie ein Zuhause. Dafür sorgen alle gemeinsam. Als kürzlich nach den langen, dunklen Wintertagen endlich wieder die Sonne durch die Fenster schien, beschloss Gerd spontan, die zu putzen - ehrenamtlich. Wer da ist, hilft. Wie Arbeit fühlt sich das für niemanden an, scheint es – eher wie eine große und bunte Familie. Dazu gehört jeder, der dazu gehören möchte. So einfach ist das. Und bei der wöchentlichen Kaffeestunde am Mittwoch geht häufig die Tür auf mit der Frage: „Was ist hier eigentlich los - was macht ihr hier?“ Hereinkommen und sich kennenlernen, das ist der erste Schritt zum Mitmachen beim Projekt „Mehr miteinander! für Menschen mit und ohne Behinderung“. Der Lebenshilfe-Treffpunkt Pinneberg ist der Ort, der dazu einlädt.

Treffpunkt ist eine Heimat geworden

Auch für Lebenshilfe Ortsvereinigung Pinneberg ist der Treffpunkt eine Heimat geworden. Vorher waren die sieben ehrenamtlichen Vorstände an unterschiedlichen Orten der Pinneberger Lebenshilfe zu Gast. Im Treffpunkt sind sie - und alle, die kommen - zu Hause. „Das fühlt sich gut an“, fasst Vorsitzende Evelyn Jungermann zusammen, „unserem Wirken gibt der Treffpunkt einen Rahmen, ein Stück Identifikation.“

Newsletter abonnieren