© Lebenshilfe/David Maurer
Regional
Kindertagesstätte „Hand in Hand“ & Familienzentrum Rees der Lebenshilfe Unterer Niederrhein

Notfallfahrdienst

Kollegen der Einrichtung begleiten Eltern mit ihren Kindern zu Institutionen (z.B. Sozialpädiatrischen Zentren, Erstbesuch von Förderschulen, Arztpraxen).

© typelover Michael Schultz

Projekt

Kollegen der Einrichtung begleiten Eltern mit ihren Kindern zu Institutionen (z.B. Sozialpädiatrischen Zentren, Erstbesuch von Förderschulen, Arztpraxen).


Organisation

Unter der Trägerschaft des Lebenshilfe Unterer Niederrhein e.V. wurde die Kindertagesstätte „Hand in Hand“, im September 2001 in Rees eröffnet. Die Einrichtung besitzt das Zertifikat als „anerkannter Bewegungskindergarten des LandesSportBundes NRW“ und die musikalische Auszeichnung „Die Carusos“. Seit August 2009 ist die Kindertagesstätte zusätzlich zertifiziertes Familienzentrum. In vier Gruppen werden 62 Kinder im Alter von zwei Jahren bis zum Eintritt in die Schule von einem interdisziplinären Team betreut, davon 18 Kinder mit und 44 Kinder ohne Behinderung. 

Da die öffentlichen Verkehrsmittel auf dem Land nur sehr unregelmäßig fahren und ein häufiges Umsteigen erforderlich ist, müssen Eltern ohne PKW einen hohen Zeitaufwand aufbringen, um zum Zielort zu gelangen. 

Eltern ohne PKW sollen in Notfällen die Möglichkeit erhalten, Termine, die im Rahmen der Pädagogik oder Gesundheit des Kindes wichtig sind, wahrzunehmen. 

Lebenshilfe Unterer Niederrhein e.V. als Träger, der das Personal und das Fahrzeug stellt. Andere Eltern, die einen PKW haben stellen sich als Fahrer zur Verfügung. 

Eltern können sich beim Personal der Kindertagesstätte melden, wenn sie keine Möglichkeit sehen einen entfernten Zielort (siehe oben) zu erreichen. Das Personal der Kita organisiert den Fahrdienst. 

Die Eltern müssen sensibilisiert werden, dass es ein „Notfallfahrdienst“ ist. Nur wenn die Eltern nicht auf den öffentlichen Nahverkehr, Familienangehörige oder Freunde zurückgreifen können, kann der Fahrdienst genutzt werden.
Der Fahrdienst nimmt Zeit in Anspruch und die Kollegen fehlen in der Einrichtung. Aus diesem Grund werden andere Eltern der Kindertagesstätte als Fahrer bevorzugt. 

Der Fahrdienst wird mit Geldern des Familienzentrums finanziert. 

Der hohe Zeitaufwand wird in Kauf genommen, damit die Eltern Institutionen erreichen können, die für die Entwicklung der Kinder wichtig sind. 

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