© Lebenshilfe/David Maurer
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Das möchte ich lernen

Sie möchten einen Beruf lernen.
Es gibt verschiedene Wege.
Zum Beispiel:

  •     Sie besuchen den Berufs-Bildungs-Bereich der Werkstatt.
  •     Sie lernen alles Wichtige für den späteren Arbeits-Platz.
  •     Und zwar direkt im Betrieb.
  •     Sie machen eine Ausbildung.
Illustration: Vier Kinder sitzen an einem Tisch und spielen. Sie sind im Kindergarten. Ein Kind sitzt im Rollstuhl.
© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e. V. Der Zeichner ist Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013
Kinder in einem Kindergarten.

Um einen Beruf kennenzulernen,
kann man ein Praktikum machen.
Das heißt:
Man geht für eine Zeit an einen Arbeits-Platz.
Aber nur zur Probe.
Das kann man auch öfter machen.
Und so verschiedene Berufe kennenlernen.

Illustration: Ein Mann arbeitet in einem Supermarkt. Er trägt einen blauen Kittel. Er hat Lebensmittel in der Hand. Er will sie in ein Regal einräumen.
© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e. V. Der Zeichner ist Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.
Ein Mann arbeitet im Supermarkt.

Unterstützte Beschäftigung

Sie bekommen erst einen Arbeits-Platz.
Und zwar auf dem 1. Arbeits-Markt.
Dann bekommen Sie eine Qualifizierung.
An Ihrem Arbeits-Platz.
Qualifizierung heißt:
Sie lernen alles, was für die Arbeit wichtig ist.
Das dauert 2 bis 3 Jahre.

An Ihrem Arbeits-Platz bekommen Sie Unterstützung.
Von einem Unterstützer.
Er zeigt Ihnen den Arbeits-Platz.
Er lernt mit Ihnen die einzelnen Arbeits-Schritte.
Und er spricht mit dem Betrieb.

Illustration: Zwei Menschen sitzen an einem Tisch. Sie beraten sich.
© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e. V. Der Zeichner ist Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.
Beratung

Mehr erfahren Sie bei Ihrem Reha-Berater.
In der Agentur für Arbeit gibt es Reha-Berater.
Das sind besondere Mitarbeiter.
Sie kennen sich mit dem Thema Behinderung aus.

Illustration: Drei Menschen arbeiten in einer Großküche.
© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e. V. Der Zeichner ist Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013
Arbeiten in der Groß-Küche.

Fachpraktiker-Ausbildung

Für Menschen mit Behinderung gibt es eine besondere Ausbildung:
die Fachpraktiker-Ausbildung.
Das heißt:
Die Ausbildung ist leichter
als eine normale Ausbildung.
Am Ende der Ausbildung bekommen Sie eine Bescheinigung.
Die Bescheinigung heißt: Facharbeiter-Brief oder Gesellen-Brief

Illustration: Verschiedene Menschen arbeiten im Lager einer Firma.
© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e. V. Der Zeichner ist Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.
Arbeiten im Lager

Es gibt verschiedene Fachpraktiker-Ausbildungen.

Zum Beispiel:

  •     Fachpraktiker für Hauswirtschaft
  •     Fachpraktiker im Lager-Bereich

Es gibt noch mehr Fachpraktiker-Ausbildungen.
Hier können Sie eine Liste ansehen.

Sie wollen eine Fachpraktiker-Ausbildung machen?
Ob das geht, weiß Ihr Reha-Berater.

Texte in Leichter Sprache haben Bilder. Damit versteht man den Inhalt besser. Die meisten Bilder auf diesen Seiten sind aus dem Buch Leichte Sprache – Die Bilder. Das Buch ist von der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e. V. Der Zeichner ist Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.

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