© Lebenshilfe / David Maurer
Über uns

Fördermittelberatung für Mitgliedsorganisationen der Bundesvereinigung Lebenshilfe

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Team Fördermittel der Bundesvereinigung Lebenshilfe beraten Mitgliedsorganisationen und ihre Dienste und Einrichtungen über Zuschussmöglichkeiten der Aktion Mensch. Sie finden hier die Kontaktdaten sowie Informationen zu den Förderprogrammen der Aktion Mensch.

Das Team Fördermittelberatung der Bundesvereinigung Lebenshilfe

Bild des Aktion-Mensch-Logos

Das Team Fördermittelberatung der Bundesvereinigung Lebenshilfe informiert über aktuelle Richtlinien der Aktion Mensch und unterstützt die Mitgliedsorganisationen bei der Erstellung der Anträge.

Dazu bieten wir an:

  • Individuelle Beratung
    Schicken Sie uns Ihre Fragen per E-Mail oder rufen Sie uns an.
    Unsere Kontaktdaten finden Sie unten auf dieser Seite.
  • Informations-Veranstaltung
    In Zusammenarbeit mit den Lebenshilfe-Landesverbänden bieten wir Info-Veranstaltungen an. Erfragen Sie die Termine bei uns.
  • Info-Mail
    Mit der Info-Mail informieren wir über aktuelle Veränderungen zu den Förderrichtlinien der Aktion Mensch e.V. sowie zu den Richtlinien der Stiftung Deutsche Behindertenhilfe.
    Gern nehmen wir Sie in unseren Verteiler auf. Senden Sie uns dazu eine E-Mail an foerdermittel@Lebenshilfe.de
  • Best-Practice-Beispiele
    Die Aktion Mensch bietet mit ihren zahlreichen Förderangeboten den Lebenshilfen viele Optionen, um Vorhaben und Projekte zu realisieren. Entdecken Sie nach Anmeldung in unserem Lebenshilfe Portal INTERN eine Zusammenstellung von Best-Practice-Beispielen aus den Lebenshilfen vor Ort. Erhalten Sie Inspirationen, einen Einblick in die die Förderangebote und erfahren Sie, was mit einer Aktion-Mensch-Förderung möglich ist.

Unsere aktuellen Info-Mails zum Herunterladen

Aktuelle Informationen zu den Förderprogrammen

In diesem neuen Förderangebot werden inklusive Ferienreisen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zu einem Alter von 27 Jahren zu besseren Konditionen gefördert. Beträgt der Anteil der teilnehmenden Menschen mit Behinderung 10 bis 50 %, werden zwei unterschiedliche Pauschalen für die Begleitpersonen angesetzt:

  • 70 € pro Tag und Begleitperson für Teilnehmende mit Behinderung
  • 35 € pro Tag und Begleitperson für Teilnehmende ohne Behinderung

Fällt der Anteil der Teilnehmenden mit Behinderung unter 10 % (z. B. auch krankheitsbedingt), ist das Vorhaben nicht mehr förderfähig.
Wenn der Anteil der Teilnehmenden mit Behinderung über 50 % liegt, wird die Reise als exklusive Ferienreise gewertet und es kommen die Regelungen des bisherigen Förderangebotes „Ferienreisen“ zum Tragen, das heißt, es werden 35 € pro Tag und Begleitperson gefördert.

Der seitens der Aktion Mensch angesetzte Personalschlüssel von 1:3 für Kinder und Jugendliche mit Behinderung bleibt auch für dieses Angebot bestehen. Sollten Sie einen höheren Personal­schlüssel benötigen, begründen Sie das im Antrag mittels der Pflegegrade der Teilnehmenden bzw. anhand spezieller Diagnosen.
Für Kinder und Jugendliche ohne Behinderung liegt der Personalschlüssel im Ermessen des Antragstellers.

Das bisher bekannte Förderangebot „Ferienreisen“ für erwachsene Menschen mit Behinderung bleibt unverändert bestehen. Somit können dort neben Ferienreisen für Menschen mit Behinderung, auch Pilger­reisen und Wallfahrten für Menschen mit Behinderung gefördert werden.

Bei Ferienreisen beider Förderangebote ist eine offene Ausschreibung als pdf-Anlage zum Antrag notwendig. Die Mindestdauer einer zu fördernden Reise beträgt einschließlich An- und Abreise 5 Tage. Achten Sie bitte darauf, dass Ihre Ferienziele barrierefrei zugänglich sind.

Die maximale Fördersumme für Ferienreisen beträgt pro Jahr und Projekt-Partner 300.000 €.

Das Förderprogramm „Internet für alle“ gehört zur Mikroförderung und kann für jede Einrichtung (auch für Wohnhäuser mit mehr als 16 Plätzen) einmal beantragt werden.

Es setzt sich zusammen aus zwei Modulen:
Modul 1 umfasst die technischen Voraussetzungen (Hardware, Software und deren Installation),
Modul 2 umfasst die dazugehörigen Bildungsmaßnahmen.

Beide Module können einzeln oder gemeinsam beantragt werden, jedoch nicht nacheinander.

Es gibt nur einen Antrag pro Einrichtung. Wenn also nur ein Modul beantragt wird, ist eine spätere Beantragung des anderen Moduls nicht mehr möglich. Für jedes Modul kann es bis zu 5.000 € Förderung geben. Die Beträge sind untereinander nicht verrechnungsfähig. Wenn also im Modul 1 weniger als 5.000 € beantragt oder genutzt werden, kann der verbleibende Rest nicht auf Modul 2 übertragen werden (und umgekehrt). Insgesamt sind maximal 10.000 € pro Antrag möglich.

Für Modul 1 wird empfohlen, eine Internetverbindung mit mindestens 16 MB zu installieren, was jedoch landschaftsbedingt nicht überall möglich ist.

In Modul 2 können für die notwendigen Bildungsmaßnahmen Honorar- und Sachkosten beantragt werden. Dabei kann sowohl eine Schulung für Menschen mit Behinderung, als auch der Mitarbeiter der Einrichtung erfolgen, die ihr Wissen als Multiplikator weitergeben. Sollte in einer Einrichtung nur ein Mitarbeitender geschult werden, dürfen die Honorarkosten des Dozenten 2.000 € nicht übersteigen.

Ab sofort kaufen Sie als Antragsteller die Fahrzeuge bei den Autohäusern Ihrer Wahl. Notwendige Umbauten organisieren Sie ebenfalls selbst.

Eine Stellungnahme des örtlichen Sozialhilfeträgers wird weiterhin erwartet.

Die Regel der 70%-Förderung bleibt, jedoch können Sie als Antragsteller alle Rabattmöglichkeiten (auch die Rabattscheine der Bundesvereinigung Lebenshilfe für Fahrzeuge von VW mit Tochterunternehmen sowie Ford) in Anspruch nehmen, so dass die Anschaffung eines Fahrzeuges in der Regel billiger wird. Luxusfahrzeuge und Luxusausstattungen werden nicht gefördert, es wird aber nicht mehr die niedrigst mögliche Motorisierung vorausgesetzt.

Aktion Mensch fördert ab sofort das 1., 3., 5., 7. Fahrzeug eines Trägers usw. Der Nachweis über das zwischendurch anderweitig finanzierte Fahrzeug ist nicht mehr notwendig, es wird aber im Antrag angegeben, ob ein Fahrzeug zwischendurch angeschafft wurde.

Förderfähig sind jetzt auch Tageszulassungen mit bis zu 1.000 gefahrenen Kilometern, die nicht älter als 1 Jahr sind. Das gilt auch für die zwischendurch angeschafften Fahrzeuge.

Infrage kommen Fahrzeuge, die in der Fahrzeugliste des Kraftfahrt-Bundesamtes unter Minis, Kleinwagen, Kompaktklasse, Großraum-Vans oder Utilities geführt werden.

Als Antragsteller besorgen Sie 2 Angebote (vom Fahrzeughändler und vom Umrüster). Überführungskosten zwischen Händler und Umrüster sind förderfähig.

Nach Antragstellung (Antragsdatum) kann das Auto auf eigenes Risiko bestellt werden, was die Anschaffung wesentlich beschleunigt.

Die Zulassungsbescheinigung Teil II (Kfz-Brief) verbleibt während der Zweckbindungsfrist (5 Jahre) bei der Aktion Mensch (Eigentumsvorbehalt).

Es ist nur ein Kauf auf Rechnung möglich. Miet- und Leasingverträge sind nicht förderfähig.

Ab 1.10.2019 werden Fahrzeuganträge nur noch nach der neuen Verfahrensweise behandelt. Bereits eingereichte Anträge werden wie bisher noch mit dem Zentraleinkauf durchgeführt. Angelegte und noch nicht eingereichte Anträge können nicht weiterbearbeitet werden und sind neu zu stellen.
 

Rahmenverträge der Bundesvereinigung Lebenshilfe mit Ford und Volkswagen

Vereinigungen, Einrichtungen und Dienste der Lebenshilfe haben die Möglichkeit, Fahrzeuge der Volkswagen-Marken und von Ford zu Großkundenkonditionen mit teils erheblichen Nachlässen zu erwerben. Grundlage sind Rahmenverträge, die die Bundesvereinigung Lebenshilfe mit diesen beiden Herstellern abgeschlossen hat.

Alle Informationen dazu finden Sie nach Anmeldung im verbandsinternen Intranet der Lebenshilfe unter Unternehmenskooperationen.

Dieses Angebot ist sowohl für die von der Aktion Mensch geförderten Fahrzeuge, die seit Oktober 2019 bei den örtlichen Autoherstellern gekauft werden, unter Nutzung aller Rabattmöglichkeiten, als auch für die zwischendurch ohne Aktion-Mensch-Förderung anzuschaffenden Fahrzeuge attraktiv.

Die Förderprogramme der Aktion Mensch

Die Förderprogramme sind auf fünf Lebensbereiche aufgeteilt:

  • Arbeit (z.B. Inklusionsbetriebe)
  • Bildung und Persönlichkeitsstärkung (z.B. Bildungsprojekte oder lokale Netzwerke)
  • Barrierefreiheit und Mobilität (z.B. barrierefreie Websites oder bauliche Maßnahmen)
  • Freizeit (z.B. inklusive Sport- oder Theaterangebote)
  • Wohnen (z.B. barrierefreie Wohnangebote)
     

Verbesserte Förderkonditionen

Für Projektförderungen wurden zum Beispiel die Laufzeit auf 5 Jahre und die maximale Fördersumme auf 300.000 € sowie einen Zuschlag von 50.000 € für Barrierefreiheit angehoben. Bei Projekten und Anschubfinanzierungen gibt es ab sofort einen 90-Prozent-Zuschuss. Bisher waren 70 Prozent möglich. Der Eigenanteil liegt somit nur noch bei zehn Prozent.


Hilfreicher Service

Bei der Suche nach einem individuellen Förderangebot hilft zudem ein verbessertes Online-Instrument: Der Förderfinder der Aktion Mensch begleitet Interessierte Schritt für Schritt auf dem Weg zum passenden Förderangebot. Unter www.aktion-mensch.de/foerderfinder werden unter anderem der Lebensbereich, die Zielgruppe oder die Fördersumme abgefragt, um den individuellen Förderbedarf optimal einordnen zu können.

Ausführliche Informationen gibt es auf der Website der Aktion Mensch unter www.aktion-mensch.de/foerderung.

Quelle: Pressemitteilung der Aktion Mensch vom 15.01.2019

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