Religion für Menschen mit Beeinträchtigung
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Religionen

Religionen – in Leichter Sprache

Menschen haben oft Fragen zu ihrem Leben.

Religionen bieten Antworten auf diese Fragen.

Wir möchten einige Religionen näher vorstellen.

Was ist eine Religion?

Religionen in Leichter Sprache
© Lebenshilfe/Michael Bause

Das Wort Religion kommt aus dem Lateinischen.

Es bedeutet eigentlich achtgeben oder bedenken.

Das heißt, man soll Regeln und Gebote achten.

In Religionen gibt es häufig solche Regeln.

Religionen bieten Antworten auf viele Fragen.

Wie die Frage nach dem Sinn des Lebens.

Sie wollen dabei helfen, die Welt zu verstehen.

Jede Religion teilt eine eigene Vorstellung davon.

Es gibt viele verschiedene Religionen.

Die größten nennt man Welt-Religionen.

Welt-Religionen sind:

  • Buddhismus
  • Christentum
  • Hinduismus
  • Islam
  • Judentum

Diese Religionen gibt es schon sehr lange.

Viele Menschen gehören ihnen an.

Religiöse Menschen werden auch Gläubige genannt.

Zu Religionen gehört oft etwas Über-menschliches.

Gläubige glauben zum Beispiel meist an einen Gott.

Für sie sind wichtige Dinge heilig.

Heilig sind etwa besondere Bücher wie die Bibel.

In diesen Büchern stehen Regeln für Gläubige.

Die meisten Religionen lehren Mitgefühl und Liebe.

Gläubige leben ihre Religion häufig offen aus.

Sie beten, singen oder tragen bestimmte Kleidung.

Sie treffen sich in religiösen Häusern.

Sie halten einen gemeinsamen Gottes-Dienst ab.

Und sie haben gemeinsame Rituale und Feste.

Dazu zählt zum Beispiel Weihnachten.

Religion in Leichter Sprache
© Lebenshilfe/Michael Bause
Ein Mann trägt eine Kippa. Das ist eine Kopfbedeckung, die im Judentum genutzt wird.

Welche Religionen gibt es?

Es gibt viele Religionen.

Wir möchten drei genauer vorstellen.

Diese drei Religionen sind Welt-Religionen.

Sie haben eine wichtige Sache gemeinsam.

In diesen Religionen glaubt man an nur einen Gott.

Symbol des Judentums
  • Die jüdische Religion gibt es seit über 3.000 Jahren.
  • Es ist eine der ältesten Religionen der Welt.
  • Judentum meint auch: Zugehörigkeit zu einem Volk.
  • Anhänger des Judentums werden Juden genannt.
  • Das wichtigste Buch ist die Thora.
  • In der Thora stehen zum Beispiel die Zehn Gebote.
  • Ein wichtiges jüdisches Symbol ist der Davidstern.
  • Das religiöse Haus der Juden nennt man Synagoge.
  • Im jüdischen Leben gibt es Bräuche und Feste.
  • Dazu zählt zum Beispiel der Sabbat.
    • Sabbat findet jede Woche an einem Tag statt.
    • An diesem Tag darf nicht gearbeitet werden.

Das Kreuz des Christentums
  • Die christliche Religion gibt es seit über 2.000 Jahren.
  • Anhänger der Religion werden Christen genannt.
  • Das wichtigste Buch ist die Bibel.
  • Die Bibel hat zwei Teile.
    • Das Alte Testament und das Neue Testament.
  • Jesus von Nazaret ist im Christentum sehr wichtig.
    • Er wird auch Jesus Christus genannt.
    • Er gilt im Christentum als Sohn Gottes.
  • Ein wichtiges Symbol für Christen ist das Kreuz.
  • Das religiöse Haus der Christen nennt man Kirche.
  • Im christlichen Leben gibt es Bräuche und Feste.
    • Weihnachten ist ein christliches Fest.

Halbmond und Stern des Islams
  • Die islamische Religion gibt es seit über 1.000 Jahren.
  • Anhänger des Islams werden Muslime genannt.
  • Das wichtigste Buch ist der Koran.
  • Gott heißt für gläubige Muslime Allah.
    • Gläubige Muslime verehren einen Propheten.
    • Der Prophet heißt Mohammed.
    • Es heißt, er habe Gottes Botschaft empfangen.
  • Ein wichtiges Symbol sind ein Stern und ein Mond.
  • Das religiöse Haus der Muslime nennt man Moschee.
  • Im islamischen Leben gibt es Bräuche und Feste.
  • Zum Beispiel den Ramadan: ein Fasten-Monat.
    • In dieser Zeit verzichten Muslime auf Nahrung.
Religionen in Leichter Sprache
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Ein Muslim bei einem täglichen Gebet.

Weitere Informationen über Religionen und Glauben:

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