© Lebenshilfe/David Maurer
Regional
Lebenshilfe Viersen

Was von Wem?

Verzeichnis der Hilfen, Dienste und Leistungen für Menschen mit Behinderungen und ihre Familien in Viersen/Rheinland.

© typelover Michael Schultz

Projekt

Familien, die möglicherweise völlig überraschend mit den Problemen einer Behinderung jeglicher Art fertig werden müssen, sollen sich schnell, sachlich, zuverlässig, kostenfrei und übersichtlich informieren können, welche Hilfen, Dienste und Leistungen für sie hier vor Ort von wem erbracht werden. Insofern kann man die Veröffentlichung "Teilhabe im Kreis Viersen" auf der Internetseite www.kreis-viersen-reha.de als Konkretisierung der zahlreichen vorliegenden Ratgeber für Menschen mit Behinderungen ansehen. Das Projekt ist auf Teilhabe, also die soziale Rehabilitation (SGB IX) beschränkt. Die medizinische Rehabilitation bleibt dabei den Ärzten und dem Gesundheitswesen vorbehalten.


Organisation

Einzelarbeit von Horst Bessel, 1967 Gründungsmitglied und danach etwa 20 Jahre Vorsitzender der Lebenshilfe Kreis Viersen e.V. 

Durch 50 Jahre Mitgliedschaft im Vorstand und in verschiedenen Ausschüssen der hiesigen Kreisvereinigung der Lebenshilfe hat der Autor erfahren, dass geistige Behinderung selten allein daher kommt. Zusätzliche Handicaps jeglicher Art sind vielfach ebenfalls ein Problem für Betroffene und diessen Familie. So gab der Beauftragte der Stadt Viersen für die Belange der Men-schen mit Behinderungen im Arbeitskreis Behindertenfragen den Denkanstoß zu dieser Veröffentlichung mit seiner Frage nach einem "Wegweiser" für Menschen mit Behinderung in unserer Stadt.
Menschen, die unerwartet vor den Problemen des Lebens mit Behinderung in der Familie stehen, kann man nicht zumuten, sich erst noch vom Publika-tionssversand der Bundesreguierung z.B. das Buch "Ratgeber für Menschen mit Behginderung" (590 Seiten DIN A5, Bestellnr. A 712 ) kommen zu lassen und durcharbeiten zu müssen, um darin doch nicht zu finden, an wen sie sich auf der Suche nach Hilfe, einem Dienst oder einer gewissen Leistung wenden müssen. Sie suchen Hilfen, Dienste oder Leistungen hier vor Ort mit Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse, weil sie diese auch in dicken Ratgebern nicht finden.

Alle Menschen mit Behinderungen jeden Alters und/oder ihre Familien, vor allem solche, die unerwartet und unerfahren plötzlich mit den Problemen einer Behinderung fertig werden müssen. - Alle Hilfen können in Anbetracht der gebotenen Kürze nur unverbindlich und ohne jeden Haftungsanspruch gegen den Autor gegeben werden. Daher wird mehrfach in der Veröffentlichung auf die zahlreichen vorliegenden Ratgeber hingewiesen.

Wer daran interessiert ist, ein solches Adressen-Verzeichnis für seine Stadt oder seinem Kreis zu erstellen, dem stellt der Autor gerne die Word-Dateien zur Verfügung. Die Kontaktdaten zu den Stellen in seiner Stadt kann man leicht an Hand von Adressbüchern, Gelben Seiten, Veröffentlichungen der Stadt- oder der Kreisverwaltung den Verhältnissen vor Ort anpassen.

Auswerten vorliegender Verzeichnisse und aus eigenem Wissen, was Menschen mit Behinderungen brauchen oder suchen.
Nachsehen, was andere Städte denn da so alles "im Angebot haben".
Sammeln von Informationen wie Flyer, Folder, Broschüren. Adressbücher, Gelbe Seiten und auch durch Telefon-Anrufe erfragte Infos.

Exkurs: Wer ein solches Adressen-Verzeichnis für seinen Kreis oder seine Stadt herausgeben möchte, dem mag der "Überblick" auf der Internetseite www.kreis-viersen-reha.de als Vorlage dienen. Wenn man es nicht herunter kopieren kann, Man möge mir dafür einen USB-Stick zusenden. Bessel, Rotkehlchenweg 8 in 41749 Viersen-Süchteln. Bitte genaue Adresse angeben.

Alle eingetragenen Helfer, Firmen, Ämter usw. wurden angerufen oder ggf. angeschrieben und gebeten, sich im Internet die Prüfversion anzuschauen und sich davon zu überzeugen, dass vor allem die Kontaktdaten richtig sind.
Wie es nun weitergehen wird, ist noch fraglich. "Schau´n wir ´mal, ob sich ein Verleger findet!

Beim Thema "Behinderung" denken viele Menschen - auch Betroffene - reflexartig an Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Der Rollstuhlfahrer (weiß vor blauem Hintergrund) ist ja auch zum Symbol für Behinderung schlechthin geworden.
In Gesprächen mit Inhabern von Läden, Gaststätten, Büros usw. musste ich immer wieder sagen: "Halt! Es geht nicht darum, welche Barrieren hier vielleicht vor einem Menschen stehen, der in seiner Mobilität eingeschränkt ist, z.B. Rollstuhlfahrer! Denken Sie bitte anders herum und fragen Sie sich: Was ist es, was ich für Menschen mit Behinderungen und ihre Familien tue und welche Hilfen, Dienste oder Leistungen erbringe ich für diese Menschen!"
Auch hat der Autor erfahren müssen, dass sogar in Selbsthilfegruppen die Teilnehmer erst gezielt danach fragen müssen: Was steht mir und meiner Familie zu? Wer bietet mir was? Wer hilft mir und meiner Familie weiter?
Man hat sich auch im Arbeitskreis Behindertenfragen im Kreis Viersen lange Zeit hauptsächlich mit anderen Fragen befasst wie etwa: zu hohe Stufen, fehlende Aufzüge, Rolltreppen, Behinderten-WC, Rampen oder die Beförderung von Menschen auf Liegen oder Rollstühlen durch den Behinderten-Transportdienst oder mit Krankenwagen. Und in eben diesem Arbeitskreis stieß die Feststellung des Beauftragten der Stadt Viersen für die Fragen der Behinderten auf taube Ohren, dass ein "Wegweiser für Menschen mit Behinderungen" fehlt.
Alle bekannten Ratgeber für Menschen mit Behinderungen holen zwar weit aus und wiederholen über weite Strecken Gesetzestexte vor allem aus dem SGB IX Rehabilitation, doch kein gedruckter Ratgeber sagt dem Bedürftigen, welche Hilfen, Dienste und Leistungen es insgesamt gibt, und nennt den suchenden Familien keine Stellen hier vor Ort mit Adresse, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse.
Einige Großstädte haben solche "Wegweiser" für behinderte Menschen und ihre Familien herausgegeben, doch erinnert bei diesen Broschüren schon die Einteilung in Kapitel an die verschiedenen Abteilungen der Kommunalverwaltung oder die Verbandszugehörigkeit der Vertreter im Sozialausschuss, aber die Informationen sind dadurch sehr unübersichtlich.
Daraus ergab sich, dass die Veröffentlichung konsequent alphabetisch wie ein Lexikon aufgebaut sein sollte.
Der Zeitaufwand ist recht hoch. Als Rentner hatte der Autor aber Zeit und Muße dafür, sich an Telefon und PC mit dem Projekt zu befassen, zumal ihn niemand zeitlich bedrängte.
Anzumerken ist noch, dass eigentlich niemand Bedenken wegen des Datenschutzes hatte oder hat. Es werden keine persönlichen Daten oder gar Sozialdaten erhoben, verarbeitet oder gespeichert, Namen werden nur dann genannt, wenn der Familienname zum Firmennamen geworden ist
Der Arbeitstitel des Projektes war erst einmal WAS VON WEM? WAS an Hilfen, Diensten und Leistungen für Menschen mit Behinderungen wird im Kreis Viersen VON WEM erbracht? Viele Gespräche wurden darüber geführt, welchen Namen die Website haben soll. Viele meinten, dass noch zu viele Menschen mit dem Wort "Teilhabe" nichts anfangen könnten Und es gibt hier eine Firma "Reha-Viersen GmbH" und es gibt eine Firma mit Namen "Wegweiser"!

Bisher angefallene Kosten konnte der Autor selbst bestreiten. Vielleicht ist es ja möglich, bald eine durch Anzeigen finanzierte Broschüre herauszubringen? Schau´n wie ´mal!
Die finanzielle Unterstützung für eine erste gedruckte Auflage wird noch gesucht.

Wer an einer Herausgabe eines solchen Verzeichnisses für seine Stadt oder seinen Kreis interessiert ist, der kann beim Autor die Word-Dateien anfordern. Bitte senden Sie einen USB-Stick. 2 GB an den Autor. Damit ist dann ja schon die halbe Arbeit getan: Ein Urheberrecht erhebt der Autor nicht. Vielmehr sind Auszüge und Vervielfältigungen unter Angabe des Namens des Autors Horst Bessel ausdrücklich gewünscht.

Newsletter abonnieren