Tod und Trauer
© Lebenshilfe/David Maurer
Tod und Trauer
Leichte
Sprache

Tod und Trauer in Leichter Sprache

Der Tod macht vielen Menschen Angst.
Warum sterben Menschen?
Wer hilft mir, wenn ich traurig bin?
Hier bekommen Sie Informationen
über Tod und Trauer in Leichter Sprache.

Warum sterben Menschen?

Beerdigung
© Reinhild Kassing
Beerdigung

Jeder Mensch muss einmal sterben.
Der Tod gehört zum Leben.
Sterben heißt:
Die Organe in unserem Körper
hören auf zu arbeiten.
Organe sind zum Beispiel:
das Herz, die Leber und die Nieren.
Menschen sterben aus ganz
unterschiedlichen Gründen.
Zum Beispiel weil sie alt sind.
Oder weil sie krank sind.
Manchmal sterben Menschen auch ganz plötzlich.
Zum Beispiel bei einem Unfall.

Was ist ein Hospiz?

Abschied in einem Hospiz.
© Reinhild Kassing
Abschied in einem Hospiz.

Viele Menschen möchten zu Hause sterben.
Dort fühlen sie sich sicher.
Ihre Familie und ihre Freunde sind da.
Oft kommt dann ein Hospiz-Dienst.
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
begleiten Menschen beim Sterben.
Manche Menschen können
aber nicht zu Hause sterben.
Zum Beispiel:

  • weil sie starke Schmerzen haben,
  • weil sie viel Unterstützung brauchen
  • oder weil sie keine Familie haben.

Diese Menschen kommen in ein Hospiz.
Dort können sie bis zu ihrem Tod wohnen.
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben eine besondere Ausbildung.
Sie wissen, was Menschen am Ende von ihrem Leben brauchen.
 

Was kann ich vor meinem Tod regeln?

Vor dem Tod können Sie Dinge regeln.
© Reinhild Kassing

Viele Menschen wollen nicht an ihren Tod denken.
Oder an schwere Krankheiten.
Trotzdem es wichtig,
sich vorher Sachen zu überlegen.
Zum Beispiel:

  • Das ist mir wichtig
  • und das will ich auf keinen Fall.

Darum gibt es:

  • eine Patienten-Verfügung,
  • eine Vorsorge-Vollmacht
  • und eine Betreuungs-Verfügung.

Denn jedem Menschen kann es passieren,
dass er wichtige Entscheidungen nicht mehr selbst treffen kann.

Sie können entscheiden, welche Medikamente Sie bekommen möchten.
© Reinhild Kassing
Sie können entscheiden, welche Medikamente Sie bekommen möchten.

In einer Patienten-Verfügung stehen
wichtige Informationen für Ärzte und Pfleger.
Zum Beispiel:
Ob und wie Sie medizinisch
behandelt werden möchten.
Eine Patienten-Verfügung ist wichtig,
wenn Sie selbst keine Entscheidungen
mehr treffen können.
Zum Beispiel wenn Sie sehr krank sind.
Oder bewusstlos.

Hier bekommen Sie mehr Informationen.

Regeln Sie alles am besten rechtzeitig.
© Reinhild Kassing
Regeln Sie alles am besten rechtzeitig.

Vorsorge-Vollmacht bedeutet:
Sie geben einer anderen Person die Erlaubnis,
für Sie zu handeln.
Sie geben ihr auch die Erlaubnis,
Entscheidungen für Sie zu treffen.

Mit einer Betreuungs-Verfügung
können Sie zum Beispiel festlegen:
Wen das Gericht als Ihre rechtliche Betreuerin
oder Ihren rechtlichen Betreuer bestimmen soll.
Die Betreuungs-Verfügung gilt dann,
wenn das Gericht über eine
rechtliche Betreuung entscheiden muss.

Mehr Informationen gibt es auf der Seite vom Bundes-Justiz-Ministerium.

Ich bin so traurig. Was kann ich machen?

Ein trauriger Mann.
© Reinhild Kassing
Ein trauriger Mann.

Es ist sehr traurig,
wenn ein Mensch stirbt.
Trauer bedeutet: Abschied nehmen.
Wichtig ist: Trauer braucht ihre Zeit.
Und jeder Mensch trauert anders.
In der Trauer kommen oft
auch andere Gefühle hoch:

  • Schmerz,
  • Wut
  • und Verzweiflung.

Das kann gegen Trauer helfen:

  • mit anderen Menschen
    über seine Trauer zu sprechen.
    Es gibt auch Selbsthilfe-Gruppen
    für trauernde Menschen.
  • eine Kerze für den Toten anzuzünden,
  • trotzdem schöne Dinge zu  machen.
  • manchen Menschen hilft auch ihr Glaube.
    Mehr über Religionen lesen Sie hier.

Hier gibt es mehr Informationen über Tod und Trauer

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