"Guildo sucht die Super-Band" im Fernsehen. In seinem Magazin "selbstbestimmt" zeigt der MDR einen Beitrag über die ungewöhnliche Castingshow, die gemeinsam von Guildo Horn und der Bundesvereinigung Lebenshilfe initiiert wurde. In allen 204 teilnehmenden Bands spielen Musiker mit geistiger Behinderung mit. Dieses und weitere Beispiele für gelebte Inklusion präsentiert Martin Fromme in der Januar-Sendung von "selbstbestimmt", die zu folgenden Zeiten ausgestrahlt wird: 28.01. um 11:55 Uhr im MDR, 31.01. um 09:15 Uhr im MDR, 04.02. um 10:25 Uhr im RBB, 10.02. um 11:30 Uhr in 3sat. Lesen Sie mehr zum GSDS-Wettbewerb.
Dr. h. c. Tom Mutters, Gründer der Lebenshilfe, 95 Jahre alt. Mit einer Geburtstagstorte überraschten Klaus Lachwitz (links) und Dr. Bernhard Conrads (rechts) den Jubilar. Alle drei waren einmal Bundesgeschäftsführer der Lebenshilfe und haben sich über Jahrzehnte gemeinsam für Menschen mit geistiger Behinderung und deren Familie eingesetzt. Als UNO-Beauftragter für „Displaced Persons“ – so der Ausdruck für Zwangsarbeiter, KZ-Häftlinge und andere Menschen, die von den Nazis verschleppt worden waren – lernte der gebürtige Niederländer Tom Mutters nach dem Krieg das Elend geistig behinderter Kinder in den Lagern und in der hessischen Anstalt Goddelau kennen. „In ihrer Hilflosigkeit und Verlassenheit haben diese Kinder mir ermöglicht, den wirklichen Sinn des Lebens zu erkennen, und zwar in der Hinwendung zum Nächsten“, so Mutters im Rückblick. Zusammen mit Eltern und Fachleuten gründete er 1958 in Marburg die Bundesvereinigung Lebenshilfe, deren Geschäftsführer Tom Mutters 30 Jahre lang war. Am 23. Januar feierte er seinen 95. Geburtstag. Lesen Sie bitte weiter.
Klaus Lachwitz (65) streitet seit 30 Jahren für die Rechte von Menschen mit geistiger Behinderung. Er war bis Ende Juli 2011 Chef-Jurist und Bundesgeschäftsführer der Lebenshilfe und wurde jetzt offiziell verabschiedet, ohne damit ganz in den Ruhestand zu wechseln: Als ehrenamtlicher Präsident des Weltverbandes Inclusion International wird er sich weiter für behinderte Menschen stark machen. Im Berliner Kleisthaus, dem Dienstsitz des Bundesbehindertenbeauftragten Hubert Hüppe, kamen mehr als 100 Vertreter aus Politik, Ministerien und Verbänden zusammen, um das Lebenswerk von Klaus Lachwitz zu würdigen und das Thema "Die UN-Konvention: Motor für gleichberechtigte Teilhabe" in Fachvorträgen zu beleuchten. Unter den namhaften Rednern waren Hubert Hüppe selbst, der Präsident des Bundessozialgerichts, Peter Masuch, und Lebenshilfe-Bundesvorsitzender Robert Antretter, MdB a.D. Lesen Sie hier ein Interview mit Klaus Lachwitz.
Praxishilfe aktualisiert: Musterverträge für Einrichtungen und Anbieter ambulanter Leistungen nach dem WBVG. Die von der Bundesvereinigung Lebenshilfe herausgegebene Praxishilfe zu Verträgen von stationären Einrichtungen und Anbietern ambulanter Leistungen nach dem WBVG ist nun in einer überarbeiteten Fassung mit Stand Januar 2012 erschienen. Bitte lesen Sie weiter.
Neujahrsempfang im Schloss Bellevue. Robert Antretter, Bundesvorsitzender der Lebenshilfe, gehörte zu den geladenen Gästen beim Neujahrsempfang des Bundespräsidenten Christian Wulff. In einem kurzen Gespräch sagte das Staatsoberhaupt den Besuch in einer Lebenshilfe-Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung zu.
Das Down-Syndrom war Thema bei Stern-TV. Eltern berichteten über ihr Leben mit einem behinderten Kind und warum sie sich nach vorgeburtlicher Diagnostik gegen einen Schwangerschaftsabbruch entschieden haben.
Großes Finale von "Guildo sucht die Super-Band". Als Sieger von Deutschlands größtem integrativem Musikwettbewerb hatten die Bands Seeside, Bitte lächeln und Spirit Steps Geldpreise im Gesamtwert von 3.500 Euro und eine Reise in die Hauptstadt gewonnen. Höhepunkt war das gemeinsame Konzert mit Guildo Horn & Die Orthopädischen Strümpfe im Kesselhaus der Berliner Kulturbrauerei. Vor den einzelnen Auftritten zeichneten Guildo Horn und Ramona Günther vom Bundesvorstand der Lebenshilfe die Sieger-Gruppen aus. Bitte lesen Sie weiter.
Lebenshilfe-Bundesvorsitzender Robert Antretter war Gastredner in der
SPD-Bundestagsfraktion. Der Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und MdB a.D., Robert Antretter, war jetzt eingeladen, in der Bundestagsfraktion der SPD einen Redebeitrag zu wichtigen Themen der Behindertenpolitik zu halten. Antretter bezeichnete es als Privileg, in seiner früheren Fraktion sprechen zu können. Die grundlegende Ziele der Lebenshilfe bei der Gestaltung einer inklusiven Gesellschaft standen dann im Mittelpunkt seines Vortrags. Der Lebenshilfe-Vorsitzende dankte in diesem Zusammenhang der SPD-Fraktion, die - neben der Partei Bündnis 90/Die Grünen und der Partei Die Linke - einen differenzierten Antrag ins Parlament zur Aussprache am 1. Dezember 2011 über behindertenpolitische Themen eingebracht hatte. Die programmatische Schnittmenge zwischen Lebenshilfe und SPD beim Thema Inklusion sei bemerkenswert, so Antretter. Auf dem Bild, von links: SPD-Abgeordneter Christian Lange, Lebenshilfe-Bundesvorsitzender Robert Antretter, der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Frank-Walter Steinmeier, und Thomas Oppermann, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Fraktion.

Recht auf Teilhabe: Ein Wegweiser zu allen wichtigen sozialen Leistungen für Menschen mit Behinderung. Der langerwartete Nachfolger der »Finanziellen Hilfen« ist da!
Die im Sozialrecht normierten Teilhabeleistungen für Menschen mit Behinderung sind weit mehr als »Finanzielle Hilfen«. Hier hat in den letzten Jahren – zuletzt in der UN-Behindertenrechtskonvention manifestiert – ein grundsätzlicher Wandel der Sichtweise stattgefunden, der sich auch in der gesetzlichen Terminologie widerspiegelt: Erfüllt ein Mensch mit Behinderung die in einer Vorschrift normierten Voraussetzungen, dann ist er Leistungsberechtigter und hat auf die Leistung einen gesetzlichen Anspruch. Zudem gehen Teilhabeleistungen weit über den finanziellen Aspekt hinaus. Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit!