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Newsletter der Bundesvereinigung Lebenshilfe vom 6. April 2017


Editorial

ALLE Kinder und Jugendlichen stärken. Das ist der Auftrag für die Zukunft!

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser,

besser spät als nie. Nach dieser Devise hat das Bundesfamilienministerium Mitte März – kurz vor dem 16. Jugendhilfetag  – noch einen Referatsentwurf für ein Gesetz zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen vorgelegt. Die lange angekündigte „Große Lösung“, also die Zusammenführung der Eingliederungshilfeleistungen für alle Kinder und Jugendlichen mit Behinderung unter dem Dach des SGB VIII, findet sich darin allerdings erwartungsgemäß noch nicht.

Dennoch bewerten wir den vorliegenden Entwurf als ersten Schritt zu mehr Teilhabe, besseren Leistungsangeboten und mehr Schutz für Kinder und Jugendliche. Unsere Bewertung im Einzelnen können Sie in unserer Stellungnahme nachlesen. Die Bundesregierung wird sich voraussichtlich am 12. April mit dem Gesetzesentwurf befassen.

Die Lebenshilfe will aber mehr. Das haben Bundesvorstand und Landesvorsitzende am 21./22. März 2017 in einem entsprechenden Positionspapier deutlich gemacht. In einem nächsten Schritt muss endlich die Kinder- und Jugendhilfe für alle Kinder und Jugendlichen zuständig werden. Kinder und Jugendliche mit Behinderung müssen gleichberechtigt an allen Leistungen und Angeboten der Jugendhilfe teilhaben können – in der Kita ebenso wie im Jugendtreff.

Mit freundlichen Grüßen 

Prof. Dr. Jeanne Nicklas-Faust                             Andreas Zobel
Bundesgeschäftsführerin                                      newsletter@lebenshilfe.de 


Inhaltsverzeichnis


Aktuelles


Leichte Sprache


Links



 Aktuelles


Stellungnahme der Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. zum Referentenentwurf des BMFSFJ: KJSG - 23.03.2017

Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (Kinder- und Jugendstärkungsgesetz - KJSG) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend - Lesen Sie weiter.


Positionspapier: Erwartungen der Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. an ein inklusives SGB VIII

Seit mehr als 20 Jahren wird unter dem Begriff der „Großen Lösung“ die Alleinzuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe für alle jungen Menschen – mit und ohne Behinderung – diskutiert. Noch sind die Zuständigkeiten jedoch geteilt. Lesen Sie weiter.


Information und Austausch zur SGB VIII-Reform

Das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) hat eine interaktive Plattform zum Reformprozess des SGB VIII eingerichtet. Das DIJuF möchte alle Interessierten über aktuelle und perspektivisch geplante Reforminhalte auf dem Laufenden halten und stellt hierzu aktuelle Stellungnahmen und Dokumente auf seiner Seite zur Verfügung. Neben Informationen bietet die Plattform auch die Möglichkeit des Austauschs und der Diskussion.
Lesen Sie weiter.


Rechtsverordnung zur Erhöhung des Vermögensschonbetrages tritt am 01. April 2017 in Kraft

Die Rechtsverordnung zur Erhöhung des Vermögensschonbetrages hat den Bundesrat erfolgreich passiert. Damit steigt der Vermögensschonbetrag in der Sozialhilfe nun zum 1. April 2017 auf 5.000 Euro. Lesen Sie weiter.


Leistungserbringungsrecht der Eingliederungshilfe in der Zeit von 2018 bis 2019

Das neue Leistungserbringungsrecht der Eingliederungshilfe im 2. Teil des SGB IX tritt bereits zum 01. Januar 2018 in Kraft. Was das zu bedeuten hat und welches Leistungserbringungsrecht von 2018 bis 2019 in der Eingliederungshilfe gilt, lesen Sie hier.


Gemeinsame Erklärung: Qualitätsstandards für Kitas

Kitas brauchen verbindliche, bundesweit einheitliche und wissenschaftlich fundierte Qualitätsstandards! 27 Verbände, unter ihnen die Lebenshilfe, haben diese Forderung in einer gemeinsamen Erklärung am 28. März 2017 bekräftigt. Anlass war der 16. Kinder- und Jugendhilfetag in Düsseldorf. Lesen Sie weiter.


Grenzen setzen! Was kann ich bei sexueller Belästigung (am Arbeitsplatz) machen?

Mehr als die Hälfte aller Beschäftigten in Deutschland hat sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz schon einmal erlebt oder beobachtet – über ihre Rechte sind viele aber nur unzureichend informiert. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat Arbeitsmaterialien in schwerer und Leichter Sprache herausgegeben. Lesen Sie weiter.


Arbeitsverträge nun gesetzlich definiert

Bundestag und Bundesrat haben das Gesetz zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes und anderer Gesetze beschlossen. Nach Artikel 2 des Gesetzes ist in das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) ein neuer § 611a (Arbeitsvertrag) eingefügt. Mit der gesetzlichen Regelung wird zugleich definiert, wer Arbeitnehmer ist. Lesen Sie weiter.


Familiale für zuhause - Unser Kino geht weiter: Wieder Kurzfilme auf YouTube hochgeladen

Die meisten der 106 Einreichungen, die zu unserem großen Filmwettbewerb für kleine Filme eingegangen waren, werden auf dem YouTube-Kanal der Bundesvereinigung Lebenshilfe veröffentlicht. Dort frisch zu sehen sind nun weitere vier Filme:
Der besondere Kuchen von der OBA der Lebenshilfe Bamberg
Dancing in the park von Kassandra Ruhm und dem Tanzprojekt „bunter umso schöner tanzen"
Fliederweg - das letzte Schuljahr von der Schule am Tannenberg Göttingen
Familie hier und anderswo von der Lebenshilfe Bildung NRW
Viel Spaß im Kino daheim! Hier geht es zur Liste aller bislang veröffentlichten Filme.


Lebenshilfe Dresden veröffentlicht einen Leitfaden zur Gründung von Wohngemeinschaften in Leichter Sprache

Mit dem Projekt "WOHNEN mittendrin" hat die Lebenshilfe in einem dreijährigen Projekt dazu beigetragen, Strukturen und Rahmenbedingungen zu schaffen, unter denen sich selbst organisierte, inklusive Wohnprojekte mitten in der Stadt gründen konnten. Daneben ist der Leitfaden hervorragend dazu geeignet, auch an anderen Orten Wohngemeinschaften aufbauend auf den Initiativen von Selbstvertretern und/oder Angehörigen aufzubauen. Lesen Sie weiter.


Assistenz zur Selbstbestimmung - Fachliche und menschenrechtliche Grundlagen zur Assistenz von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung

Vor dem Hintergrund der wachsenden Konkurrenz zwischen der Fachlichkeit der Pflege und der Teilhabeleistungen sowie des Einsatzes ungelernter Assistenzkräfte ist es angezeigt, die Anforderungen an Assistenz zur Teilhabe, ausgehend von der Lebenswirklichkeit der Betroffenen, genauer zu bestimmen. Eine Information des Landesverbandes der Lebenshilfe Hessen. Lesen Sie weiter.


Leichte Sprache in der Verwaltung - Eine Handreichung für Verwaltungen in Baden-Württemberg

Ein Projekt des Landesverbandes der Lebenshilfe Baden-Württemberg, beauftragt durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg und begleitet durch Sprachwissenschaftler der Universitäten Leipzig und Halle. Lesen Sie weiter.


Fachliches

Die Fachzeitschrift TEILHABE – jetzt auch als E-Paper: www.zeitschrift-teilhabe.de

Einzelheft: zehn Euro plus Versand; Jahresabo: 36 Euro; für Lebenshilfe-Mitglieder: 28 Euro. Ein kostenfreies Probe-Exemplar kann bestellt werden unter Fax: 06421/491-750 oder E-Mail: Aboverwaltung@lebenshilfe.de


Zeitschrift Teilhabe - Ausgabe 1/2017

„Das hast Du gut gemacht“ lautet die Überschrift eines Artikels der aktuellen Teilhabe, der sich mit der Frage auseinandersetzt, ob das Loben von Erwachsenen im heilerziehungspflegerischen Handlungskontext angebracht ist. Dr. Claudia Frey reflektiert diese Fragestellung vor dem Hintergrund aktueller Bezüge zur Lob- und Feedbackforschung. Zum Text.

 Leichte Sprache


Bundes-Teilhabe-Gesetz in Leichter Sprache

Es gibt ein neues Gesetz.

Das heißt: Bundes-Teilhabe-Gesetz.

Das Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales hat einen Text über das neue Gesetz geschrieben.

Der Text ist in Leichter Sprache.

Lesen Sie weiter.


 Links


Linktipps und Downloads


Wer forscht zu Rehabilitation und Teilhabe? Aktuelles Verzeichnis der Reha -  Wissenschaftler in Deutschland 2017

Interessierte können im „Verzeichnis der Rehabilitationswissenschaftlerinnen und Rehabilitationswissenschaftler 2017“ nachschlagen, wer zu welchen Themen im Bereich der Rehabilitation und Teilhabe in Deutschland forscht, z.B. zu Inklusion, partizipative Forschung und Barrierefreiheit auf sowie zu Leitthemen aus der UN-BRK und aus aktuellen Gesetzesreformen wie dem Bundesteilhabe- und dem Behindertengleichstellungsgesetz. Lesen Sie weiter.


Fachtagung „Unsere Teilhabe – Eure Forschung? Anstiftung zur Inklusion und Partizipation von Menschen mit Behinderung in der Teilhabeforschung“

Am 28.04.2017, 10:30-17:00 Uhr an der TU Dortmund

Im Mittelpunkt der Tagung steht die Anforderung, Menschen mit Behinderung noch stärker als bisher in die Teilhabe- und Inklusionsforschung einzubinden – insbesondere auch als aktiv und selbstbestimmt Forschende, Lehrende und als mitgestaltende Expert*innen. Hintergrund ist, dass selbst in der Teilhabe- und Inklusionsforschung Menschen mit Behinderung bislang noch unzureichend eingebunden sind. Das AKTIF-Projekt baut seit zwei Jahren bundesweit inklusive Forschungszusammenhänge auf, um diesem Missstand entgegenzuwirken. Lesen Sie weiter.


Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Stärkung der hospizlichen Begleitung und Palliativversorgung (DV 08/16)

Mit den Empfehlungen gibt der Deutsche Verein Anregungen für die Weiterentwicklung der hospizlichen Begleitung und Palliativversorgung älterer und hochaltriger Menschen, um die würdevolle Begleitung, Versorgung und Betreuung in der letzten Lebensphase zu fördern. Er geht auf die mit dem Hospiz- und Palliativgesetz einhergehenden Verbesserungen ein und zeigt zugleich weiteren notwendigen (gesetzgeberischen) Handlungsbedarf auf. Lesen Sie weiter.


Fachstelle Übergänge in Ausbildung und Beruf: Inklusion und Teilhabe - vier Perspektiven (Tagungs-Dokumentation)

Im November 2016 fand in Hamburg die Tagung "Teilhabe und Inklusion im Übergang von der Schule in den Beruf" statt. Von einigen der beteiligten Experten werden Video-Interviews mit Statements zu verschiedenen Themen rund um Inklusion und Teilhabe gezeigt. Zu Wort kommen Dörte Maack, Matthias von Saldern, Stefan Doose und Annetraud Grote. Lesen Sie weiter.


Europas größtes Fest für Menschen mit und ohne Behinderung am 20. Mai in Köln / Top-Musik- und Kunstprogramm auf zwei Bühnen / Schirmherr Samuel Koch / Eintritt frei

Beim Tag der Begegnung am 20. Mai verwandelt der Landschaftsverband Rheinland (LVR) den Kölner Rheinpark und den Tanzbrunnen in ein riesiges Festivalgelände. Auf zwei Bühnen bietet Europas größtes Fest für Menschen mit und ohne Behinderung seinen bis zu 50.000 Gästen ein musikalisch und künstlerisch spannendes Programm mit Reggae, Soul, Pop, Hip Hop, Rock, Comedy, Breakdance und Improvisationstheater. Auf beiden Bühnen wird das Programm in die Deutsche Gebärdensprache übersetzt. Zudem präsentieren sich auf dem Gelände zahlreiche Aussteller. Lesen Sie weiter.


Fachtagung „Arbeit inklusiv gestalten“ am 8./9. Mai 2017

Die Kooperationspartner des Projekts "Partizipatives Monitoring der aktuellen Entwicklung des Rehabilitations- und Teilhaberechts" bei der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) veranstalten vom 8.-9. Mai 2017 die Fachtagung "Arbeit inklusiv gestalten". Mit der Fachöffentlichkeit einschließlich der Menschen mit Behinderungen sollen die rechtlichen und praktischen Rahmenbedingungen nach Inkrafttreten des BTHG diskutiert und zugleich Gelingensbedingungen sowie Hindernisse für eine zügige Implementation bewährter und neuer Instrumente behandelt werden. Anmeldeschluss ist der 24. April. Lesen Sie weiter.


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