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Newsletter der Bundesvereinigung Lebenshilfe vom 1. Februar 2018


Editorial

Bundesvereinigung Lebenshilfe tritt "Bündnis gegen Schütteltrauma" bei

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser,

das Kind ist gerade geboren, ein paar Wochen und Monate alt – und schreit und schreit. Das kann Eltern an Grenzen bringen, die Nächte sind kurz und unruhig, sie fühlen sich der Situation hilflos ausgeliefert und wissen nicht weiter, wollen nur noch, dass das Kind aufhört zu schreien. Das kann gefährlich werden, denn leider wissen immer noch nicht alle Eltern, dass man Babys niemals schütteln darf: Zehn bis dreissig Prozent der Kinder sterben an den möglichen Folgen des Schüttelns, andere werden dadurch behindert. Man nennt dies daher Schütteltrauma.

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen  will mit dem "Bündnis gegen Schütteltrauma"  über diese möglichen Folgen aufklären und Eltern Hilfestellung geben, wie sie die Situation beherrschen können. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe ist diesem Bündnis von mehr als 20 Organisationen beigetreten, um die Aufkkärung mit ihren Kommunikationswegen zu unterstützten.

Wir würden uns deshalb sehr freuen, wenn Sie die Informationen zum Schütteltrauma, zu seiner Vorbeugung und zur Unterstützung der Eltern  (Flyer, Plakat, Aufklärungsfilm zum Schütteltrauma sowie Adressen von Beratungsstellen) in Ihren Organisationen öffentlichkeitswirksam weitergeben und auch in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis auf dieses Thema aufmerksam machen. Und so dazu beitragen, dass Eltern den Herausforderungen gewachsen sind und Kinder gesund aufwachsen. Vielen Dank dafür!

Mit freundlichen Grüßen 

Prof. Dr. Jeanne Nicklas-Faust                             Andreas Zobel
Bundesgeschäftsführerin                                      newsletter@lebenshilfe.de 


Inhaltsverzeichnis


Aktuelles


Links


Fortbildung



 Aktuelles


Lebenshilfe erinnert an ermordete behinderte und kranke Menschen
Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar

Anlässlich des Gedenktages betont die Lebenshilfe-Bundesvorsitzende Ulla Schmidt, MdB: „Als Demokraten müssen wir alle dafür sorgen, dass Menschen mit Behinderung nicht ausgegrenzt werden. Sie gehören in unsere Mitte und sie müssen sich darauf verlassen können, dass ihr Lebensrecht niemals wieder in Frage gestellt wird.“ Hierzu fordert die ehemalige Bundesministerin auch ein klares Bekenntnis von der AfD, wenn am 31. Januar die offizielle Gedenkstunde im Bundestag begangen wird. Lesen Sie weiter.


Ulla Schmidt: Eine Reihenuntersuchung auf Down-Syndrom darf es nicht geben

Bundesvereinigung Lebenshilfe nimmt Stellung zum Vorbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen
„Dieser Bericht stützt sich ganz wesentlich auf Studien, bei denen das Institut selbst große Verzerrungen festgestellt hat – das ist wissenschaftlich nicht seriös“, kritisiert Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, MdB und Bundesministerin a.D. Die Lebenshilfe hat dazu eine offizielle Stellungnahme abgegeben. Lesen Sie weiter.


Fachtagung und Ausstellung: Wechselwirkungen – Kunst im Kontext der Inklusionsdebatte 6. – 7. April 2018 in Essen

Eine Veranstaltung im Rahmen der Feierlichkeiten zum 60. Jubiläum der Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. - Die Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. und das Museum Folkwang veranstalten gemeinsam eine Tagung zum Thema „Kunst und Inklusion“.  In Vorträgen und verschiedenen Workshop-Formaten werden Fragen im Spannungsfeld von künstlerischen Produktionsprozessen sowie der Wechselwirkung von Präsentation, Vermittlung und Rezeption diskutiert.  Informationen und Online-Anmeldung.


Neues "Bündnis gegen Schütteltrauma”

Wenn Eltern für einen kurzen Moment die Kontrolle verlieren und ihr schreiendes Baby schütteln, können sie ihm schwere Schäden zufügen, die zu körperlicher und geistiger Behinderung führen können. Zehn bis 30 Prozent der Kinder sterben sogar an den Folgen eines Schütteltraumas. Wie hoch der Aufklärungsbedarf in der Bevölkerung zum Schütteltrauma ist, zeigt eine aktuelle Repräsentativbefragung des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen in Trägerschaft der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZfgA). Lesen Sie weiter.


Film: Meine Zeit - Deine Zeit

Die Lebenshilfe Lüneburg-Harburg hat einen schönen kurzen Film über die vielfältigen Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements gemacht: Wie und wo überall können sich Menschen für andere oder für eine gute Sache einsetzen? Egal, ob sie eine Behinderung haben oder nicht. Hier geht’s zum Film.


Lebenshilfe Rheinland-Pfalz - Zentrum für Leichte Sprache (Hrsg.): Bewegen macht Spaß. Sport leicht gemacht.

Das Zentrum für Leichte Sprache hat ein neues Info-Heft gemacht.
Das Info-Heft heißt: Bewegen macht Spaß. Sport leicht gemacht.
Im Info-Heft steht etwas über gesunden Sport. Und es gibt Übungen zum Mitmachen.
Das Info-Heft kann für eine Schutzgebühr von 2 Euro und Versand-Kosten bestellt werden
Bestellungen bei: simone@lebenshilfe-rlp.de  oder  0 61 31- 93 660 0


Hey, Welt!

Schon gesehen, schon gehört, schon selbst darauf getanzt? Das Musikvideo zum 60. Geburtstag der Lebenshilfe ist seit einer Woche online. Und immer wieder lohnt sich ein Blick darauf: für die gute Laune, für das Miteinander – und für eine Welt, in der alle mit Stolz verschieden sein können. „Hey, ich bin wach, ich mach die Träume klar“ – machen Sie das doch auch!


------------------------------------------------ A n z e i g e n -------------------------------------------------------

Die Bundesvereinigung Lebenshilfe sucht für den Standort Berlin Volljuristin/Volljuristen (1 Vollzeitstelle oder 2 Teilzeitstellen). Lesen Sie weiter.
 
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Die Bundesvereinigung Lebenshilfe sucht für den Standort Berlin Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter für die Fördermittelberatung in Teilzeit. Lesen Sie weiter.
 
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Die Bundesvereinigung Lebenshilfe sucht für den Standort Berlin Fachreferentin/Fachreferenten im Referat Konzepte. Lesen Sie weiter.
 
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Die Bundesvereinigung Lebenshilfe sucht für den Standort Berlin Assistentin/Assistenten Abteilung Konzepte und Recht in Vollzeit. Lesen Sie weiter.
 
-------------------------------------------- E n d e    A n z e i g e n ------------------------------------------------


 Links


Linktipps und Downloads


Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) in ca. 400 Beratungsstellen

Die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) unterstützt  in Fragen zur Teilhabe. Zum Beispiel  zu Fragen zur Assistenz oder zu Hilfsmitteln. Sie finden eine Übersicht zu ca. 400 regionalen Beratungsangeboten.Lesen Sie weiter.


Bundesweites "Budget für Arbeit" seit 2018

Seit dem 1. Januar 2018 ist das "Budget für Arbeit" eine bundesweite Regelleistung, die mit dem Bundesteilhabegesetz (§ 61 SGB IX) eingeführt wurde. - Das Budget für Arbeit soll insbesondere Menschen mit Behinderungen, die im Arbeitsbereich einer WfbM tätig sind bzw. einen Anspruch auf Leistungen im Arbeitsbereich einer WfbM haben, eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ermöglichen. Liegt dem Budgetnehmer/der Budgetnehmerin ein konkretes Beschäftigungsangebot auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt vor, kann er oder sie einen Antrag beim zuständigen Leistungsträger stellen. Lesen Sie weiter.


Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. (DAlzG) und Sozialverband Deutschland e. V. (SoVD) zum Thema "Vorbereitung auf die Begutachtung zum Pflegebedarf"

Wer Pflege benötigt, steht plötzlich vor einer Herausforderung: Wie ermittle ich meinen Pflegebedarf für die Pflegekasse? Das Pflegetagebuch des SoVD hilft Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen, ihren Bedarf objektiv zu dokumentieren. Es gibt kurze und verständliche Antworten auf wichtige Fragen mit Informationen zum Leistungsantrag, zum Begutachtungsprozess und zu den Pflegestufen. Zum Download des Pflegetagebuchs.


Wie interkulturelle Öffnung gelingt - Leitfaden für Vereine und gemeinnützige Organisationen

Dieser Leitfaden richtet sich an alle Personen, die in ihrer Organisation einen Veränderungsprozess in Gang bringen möchten. Die Schritte einer Interkulturellen Öffnung werden in vier Phasen erläutert und verschiedene Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt. Best-Practice-Beispiele, praktische Hinweise sowie ein umfangreicher Serviceteil mit Anlaufstellen und Übungen sollen helfen, interkulturelle Öffnungsprozesse voranzubringen. Lesen Sie weiter.


Deutschlandfunk: Kulturbetrieb und Inklusion - Tanzen mit Krücken, Spielen mit Down-Syndrom

Lange wurden Menschen mit Behinderung ausgeschlossen und stigmatisiert - auch im kulturellen Bereich. Und bis heute wird ihr Bühnenschaffen vor allem als soziale oder therapeutische Arbeit eingestuft. Das künstlerische Schaffen wird dabei oft verkannt. Lesen - und hören - Sie weiter.


Kulturwissenschaftliches Institut (KWI) Essen: Neue Studie zu Corporate Volunteering

Corporate Volunteering, das betrieblich geförderte freiwillige Engagement der Belegschaft für gemeinnützige Zwecke, ist für MitarbeiterInnen, Unternehmen und gemeinnützige Organisationen ein Gewinn. Dies zeigt die neu erschienene KWI-Studie "Corporate Volunteering als Beitrag zur Entwicklung einer Engagementkultur in deutschen Unternehmen?" Lesen Sie weiter.


Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB).:  mitMenschPreis 2018

Der BeB schreibt zum fünften Mal den mitMenschPreis aus. Wieder werden Projekte und Initiativen in der Behindertenhilfe oder Sozialpsychiatrie gesucht, die Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf mehr selbstbestimmte Teilhabe ermöglichen. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2018. Lesen Sie weiter.


Embrace-Hotels - Tagesseminar zur Gestaltung von Arbeitsprozessen in der Inklusionshotellerie am 22.2.2018 in Mainz

Die Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderung in der Hotellerie bildet, trotz guter Entwicklung, bis heute eine Ausnahme.  In diesem Seminar werden die didaktischen und pädagogischen Bedingungen angeschaut, unter denen Menschen mit Handicap an Arbeitsprozesse und Fachwissen in der Hotellerie herangeführt werden bzw. werden können. Lesen Sie weiter.


Mehr Unterstützung für Menschen mit Lese- und Schreibschwierigkeiten

Das Bundesfamilienministerium und das Bundesbildungsministerium unterstützen mit einer gemeinsamen Initiative die Förderung von Lese-, Schreib- und Rechenkompetenzen bei Erwachsenen. Rund 170 der vom Bundesfamilienministerium geförderten Mehrgenerationenhäuser erhalten dafür seit Jahresbeginn zusätzlich zwischen 5.000 und 15.000 Euro im Jahr. Das Bundesbildungsministerium stellt hierfür im Rahmen der Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung (AlphaDekade) bis zum Jahr 2020 Mittel in Höhe von rund zwei Millionen Euro jährlich zur Verfügung. Lesen Sie weiter.


Tourismus für Alle Deutschland e.V.: Umfrage zur Auffindbarkeit barrierefreier Gesundheitseinrichtungen

Tourismus für Alle Deutschland e.V. (NatKo) führt ein Projekt mit dem Titel „Informationssysteme als krankheitsübergreifende Hilfestellung bei wohnortnahen und –fernen Terminen der individuellen Gesundheitsversorgung“ durch, welches eine Hilfestellung zum einfacheren Auffinden von barrierefreien, ambulanten Gesundheitseinrichtungen geben soll. Ein Fragebogen soll Erkenntnisse zu Erfahrungen Betroffener mit barrierefreien Arztpraxen und der Suche danach – sowohl Zuhause als auch auf Reisen - bringen. Zum Fragebogen


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Viele schöne nützliche neue Produkte: Bitte beachten Sie unser umfangreiches Angebot an neuen und altbewährten  Merchandising-Produkten!


 Fortbildung

Bildungsinstitut inForm – Veranstaltungshinweise

Tagung, VA-Nr. 180430 - Herausforderungen des Bundesteilhabegesetzes für das Qualitätsmanagement (QM)
Forum für Qualitätsmanagementbeauftragte (QMB) der Lebenshilfe sowie anderer sozialer Organisationen
Leitung: Katrin Seefeldt – Qualitätsmanagementbeauftragte, Elbe-Weser-Werkstätten gGmbH; Götz Hendricks – Fachauditor und Berater der QUBIC Beratergruppe
08.–09. Februar 2018 in Kassel
Weitere Information und Anmeldung


Seminar-Reihe mit 4 Teilen, VA-Nr. 180103 - Peer-Unterstützung: Menschen unterstützen sich gegenseitig. Ganz normal.
Was ist Peer-Unterstützung? Und was kann man damit machen?
Start am 14.–16. Februar 2018 in Marburg
Weitere Information und Anmeldung


Tagung, VA-Nr. 180101 - Bundes-Teilhabe-Gesetz. Was ist neu?
Tagung zum Bundes-Teilhabe-Gesetz für Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen
02.–03. März 2018 in Marburg
Weitere Information und Anmeldung


Seminar, VA-Nr. 181001 - Demenz bei Menschen mit geistiger Behinderung
Leitung: Julia Middelhauve – Dipl.-Gerontologin, Lehrbeauftragte der HsH Hannover
05.–07. März 2018 in Marburg
Weitere Information und Anmeldung


Seminar-Reihe mit 3 Teilen, VA-Nr. 180510 - Qualifizierte Beratung von Menschen mit geistiger Behinderung; Basiskurs
Leitung: Professorin Dr. Sabine Stahl – Dipl.-Sozialpädagogin (FH), Professorin an der Internationalen Berufsakademie für Sozialpädagogik & Management Darmstadt
Start am 12.–13. März 2018 in Marburg
Weitere Information und Anmeldung


Seminar, VA-Nr. 181207 - Die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben
Ein Seminar zu den rechtlichen Grundlagen und den Änderungen durch das BTHG und die neue WMVO
Leitung: Norbert Schumacher – Referent für Sozialrecht, Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V.
15.–16. März 2018 in Marburg
Weitere Information und Anmeldung

Sie suchen nach weiteren Themen und Angeboten? Besuchen Sie uns auf
www.inform-lebenshilfe.de



Eine aktuelle Übersicht über die Beiträge, die in den letzten 4 Wochen auf diesen
Internetseiten neu aufgenommen wurden, finden Sie unter SERVICE in der Rubrik AKTUELLES.


Impressum:

Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V.,
Raiffeisenstraße 18, 35043 Marburg,
Telefon 06421/491-0, Fax, -167,
E-Mail: bundesvereinigung@lebenshilfe.de
Registergericht: Amtsgericht Marburg
Registernummer: VR 972
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz: DE 113 34 7507

Herausgeber:
Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.

Verantwortlich für den Inhalt gemäß § 5 Telemediengesetz:
Prof. Dr. Jeanne Nicklas-Faust
Tel: 0 30 / 20 64 11 - 101

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