Bild Selbstvertretung Na klar.
© Bundesvereinigung Lebenshilfe
Infos

Was muss man können, um Selbstvertretung zu machen?

Was man "mitbringen" muss? Das Einzige, was man von vornherein haben muss, wenn man Selbstvertreter oder Selbstvertreterin werden möchte – das ist: Lust auf Selbstvertretung!

Selbstverständlich ist es in der Selbstvertreter-Arbeit hilfreich, wenn man gern öffentlich redet, gut Gespräche führen kann oder weiß, wie man seine Ziele bestimmt. Doch all dies kann man lernen!

Die Erfahrung zählt – und außerdem kann man auch Kurse besuchen: „Mitwirkung – wie geht das?“, „Tipps für Werkstatträte“, „Ich bin Einrichtungs-Beirat in meiner Wohnstätte – was jetzt?“ uvm. Viele Fort- und Weiterbildungsinstitute im Bereich der Behindertenhilfe und -selbsthilfe bieten solche Seminare an.

Eines ist sehr wichtig zu wissen: Selbstvertretung steht jedem und jeder offen – auch Menschen mit schweren Beeinträchtigungen! Kein Mensch ist „zu behindert“, um für sich selbst und seine Peers zu sprechen: Manche brauchen dabei mehr oder andere Unterstützung als andere, aber das darf kein Hinderungsgrund sein.
Fordern Sie diese Unterstützung ein (aha, und schon ist ein Stück Selbstvertretung gemacht...)!!

Denn alle sollen Selbstvertretung machen können. Und umgekehrt braucht die Idee der Selbstvertretung auch wirklich alle Stimmen, sonst ist es nichts.

Newsletter abonnieren