Bild Selbstvertretung Na klar.
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Warum Selbstvertretung gerade jetzt?

Selbstvertretung hat eine interessante Geschichte. Sie wurzelt in der Bürgerrechtsbewegung der 60er Jahre.

Besonders in den USA taten sich damals Menschen mit Beeinträchtigung zusammen, um für sich selbst zu sprechen: die „self advocacy“ war geboren!

In Deutschland nahmen Menschen mit Körper- und Sinnesbeeinträchtigung in den 70er und 80er Jahren die Idee auf: Sie drehten die abschätzigen Worte, die ihnen immer noch entgegenschlugen, selbstbewusst in ihrem Sinn um und nannten sich die „Krüppelbewegung“: Hier wurde die Selbstvertretung zum Prinzip.

Für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung oder Lernschwierigkeiten in Deutschland ist Selbstvertretung erst seit der Mitte der 90er Jahre ein Thema geworden – aber seitdem mit stark wachsender Bedeutung!

Heute gibt es daher eine spannende Lage: Auf der einen Seite liegen schon viele Erfahrungen von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung als Selbstvertreter vor – auf der anderen Seite ist sie bei diesem Personenkreis immer noch nicht selbstverständlich.
Jetzt ist also ein toller Zeitpunkt, um loszulegen und die Bewegung mit Ihrem Engagement zu stärken.

Selbstvertretung – Na klar.

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