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Migration - Selbsthilfe - Behinderung

Wir möchten verstanden werden, ohne viel erklären zu müssen.

Wir möchten uns mit Menschen austauschen, die in ähnlichen Situationen
       stecken, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Wir möchten Freud‘ und Leid teilen.

Wir möchten in Notlagen unterstützt werden und andere Menschen
       unterstützen.

Das gelingt mit Selbsthilfe.


Es ist wichtig, vorhandene Selbsthilfestrukturen für Angehörige von Menschen mit Behinderung und Migrationshintergrund zu öffnen, aber es reicht nicht aus. In dem Vorgängerprojekt „Migration und Behinderung“ war eine wichtige Erkenntnis: Mutter oder Vater eines behinderten Kindes zu sein und zugleich eine Migrationsgeschichte zu haben ist eine besondere Situation. Deshalb sind auch, spezielle Formen der Selbsthilfe für Familien mit Migrationshintergrund und behinderten Familienmitgliedern wichtig.

Schwerpunkte des Projektes

1. Aufbau eines Internetportals zur Selbsthilfe
2. Aufbau einer Selbsthilfegruppe vor Ort
3. Dokumentation, Veröffentlichung und Präsentation
    der Prozessergebnisse beider Aufbauphasen

Im ersten Jahr soll eine Internet-Gesprächsplattform für Angehörige entstehen. Dort soll es den Angehörigen möglich sein, bundesweit Fragen zu stellen, Probleme anzusprechen und Informationen auszutauschen. Mögliche Nutzer werden von Anfang an in die Entwicklung der Plattform mit einbezogen, um mehr über ihre Bedürfnisse und Fragen zu erfahren und diese beim Aufbau zu berücksichtigen. Die Arbeitsgruppen hierzu finden zweisprachig statt.


Phasenmodell zur Entwicklung der Internetplattform (nach WigWam):

Phasenmodell zur Entwicklung der Internetplattformzoom

Phasenmodell auf Türkisch

Nach der Fertigstellung der Internetplattform wird im zweiten Jahr bei einer Lebenshilfe eine Selbsthilfegruppe vor Ort gegründet.

Im dritten Jahr werden die Erkenntnisse und Erfahrungen aus beiden Entwicklungsprozessen dokumentiert und dargestellt.

Machen Sie mit in unserem bundesweiten Projekt:

  • Als Angehöriger eines behinderten Menschen mit einem türkischen
    Migrationshintergrund
  • Als Experte, der beruflich mit dem Thema Migration und Behinderung zu tun hat.

Durch:

  1. Aktive Teilnahme an unseren Workshops oder Selbsthilfegruppen

  2. Beantwortung unserer Fragebögen

  3. Das Testen unseres Online-Angebotes in der Testphase

  4. Eine gute Netzwerkarbeit (Weiterleitung von Informationen,
    Öffentlichkeitsarbeit für unser Projekt)

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen und stehen Ihnen für Rückfragen gerne zur Verfügung.

Das Projekt läuft seit April 2017 und wird vom Bundesverband der AOK und der AOK Baden-Württemberg gefördert.

Logo AOK Baden-Württemberg
 

Ansprechpartnerin:

Dr. Silva Demirci
Leipziger Platz 15
10117 Berlin

Telefon: 0 30 - 20 64 11-1 32
Fax:        0 30 - 20 64 11-2 37
silva.demirci@lebenshilfe.de

 
 
 
 

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