Beratungssuche in der Pflege
© Lebenshilfe/David Maurer
Wohnen
Rechtstipp

Neue Regeln für die Beratungsbesuche in der Pflege

Beratungssuche in der Pflege
© Lebenshilfe/David Maurer

Bezieher von Pflegegeld: Wer Pflegegeld bezieht, muss sich regelmäßig in seiner eigenen Häuslichkeit beraten lassen. Dann wird geschaut, ob der pflegedürftige Mensch gut versorgt ist oder vielleicht mehr Pflege beziehungsweise andere Leistungen benötigt. Wer diese Beratung ablehnt, muss damit rechnen, dass das Pflegegeld gekürzt oder gar nicht mehr gezahlt wird.

Andere Pflegebedürftige: Anders  ist es bei den Menschen mit dem Pflegegrad 1 oder denjenigen, die Pflegesachleistungen von einem ambulanten Pflegedienst beziehen oder einen Teil des Geldbetrages für die Sachleistungen lieber für Angebote zur Unterstützung im Alltag nutzen (Umwidmung): Sie dürfen sich beraten lassen, aber müssen es nicht. Das Gleiche gilt für Menschen mit Behinderung, die in Wohnstätten der Behindertenhilfe leben (in der Eingliederungshilfe ab 1.1.2020: besondere Wohnform oder gemeinschaftliche Wohnform). Auch ihnen steht das Recht zu, Beratungsbesuche abzurufen; eine Verpflichtung besteht für sie nicht.

Zum 21.05.2019 wurden die Empfehlungen zur Qualitätssicherung der Beratungsbesuche überarbeitet. Hier steht drin, wer beraten wird, wo die Beratung stattfindet (siehe oben), was alles für eine gelungene Pflegeberatung zu beachten ist und wer die Beratung durchführt (in der Regel eine Pflegefachkraft).

Die Empfehlungen zum Thema Beratungsbesuche:

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