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Richter

Richter, © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e. V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013

Richterinnen und Richter arbeiten am Gericht. 
Sie leiten Gerichts-Verhandlungen. 
Dort werden große Streit-Fälle besprochen. 
2 Seiten streiten darüber, wer Recht hat.
Die Richter müssen am Ende eine Entscheidung treffen.
Dazu sagt man dann: Sie fällen ein Urteil.

Doch vor Gericht geht es nicht nur um Streit.
Dort wird Recht gesprochen,

  • wenn jemandem Gewalt angetan wurde,
  • wenn jemand etwas Verbotenes getan hat,
  • wenn jemand eine Straf-Tat begangen hat.

Es gibt Kläger und Angeklagte.
Beide Seiten lassen ihren Anwalt reden.
Dazu sagt man: 
Sie lassen sich durch einen Anwalt vertreten.
Die Anwälte versuchen, die Richter zu überzeugen:
Mein Mandant ist unschuldig.
Dann muss der Richter Recht sprechen. 
Das heißt: Er muss entscheiden über richtig und falsch.
Über unschuldig oder schuldig.
Der Schuldige bekommt eine Strafe. 
Der Unschuldige wird frei-gesprochen. 
Er bekommt keine Strafe. 
Dies nennt man ein Urteil. 

Der Richter hält sich an die Gesetze.
Die Gesetze helfen für ein gerechtes Urteil. 
Ein Richter ist unabhängig. 
Das bedeutet, er muss nur nach seinem Gewissen handeln. 
Um Richter zu werden, muss man lange studieren. 
Ein Richter ist Beamter. 
Das bedeutet, er ist beim Staat oder Land angestellt.

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