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Gebärden-Sprache

Gebärden-Sprache, ©Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e. V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013

Gehörlose Menschen sprechen mit Gebärden.
Dazu sagt man Gebärden-Sprache.
Fast jedes Land hat seine eigene Gebärden-Sprache.
Zum Beispiel wird in Deutschland die Deutsche Gebärdensprache gesprochen.
Abgekürzt heißt sie DGS. 
In der DGS gibt es sogar verschiedene Dialekte.
Die Deutsche Gebärden-Sprache ist eine anerkannte Sprache.

Die Wörter der Gebärden-Sprache nennt man Gebärden.
Man benutzt dazu 

  •  die Hände,
  •  die Arme,
  •  den Oberkörper
  •  und das Gesicht.

Um eine Gebärde zu formen, 
müssen die Hände eine bestimmte Form und Stellung haben.
Dazu kommt es auf die Bewegung und den Ort an, 
wo die Gebärde ausgeführt wird.
Auch das Gesicht spielt in der Gebärden-Sprache eine wichtige Rolle.

Es gibt einen Beruf. 
Der heißt Gebärden-Dolmetscher.
Dolmetscher ist ein englisches Wort und heißt Übersetzer.
Es wird so gesprochen: Doll-mätscher.
Hörende Menschen übersetzen für Gehörlose in Gebärden.
Oft wird das aufgenommen in einem Video.
Das nennt man Gebärden-Video.
Dieses Gebärden-Videos gibt es im Fernsehen oder auch im Internet.
Für gehörlose Menschen sind sie wichtig.
Das bedeutet für sie Barriere-Freiheit.

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