Kinder

Menschen mit geistiger Behinderung

Ihnen wurde gesagt, dass Ihr Kind eine Behinderung hat. Doch was bedeutet das für Sie und Ihr Kind? Und was ist eigentlich eine Behinderung? Hier haben wir Antworten auf die wichtigsten Fragen. 

Vater hält lachendes Kind im Arm
© Lebenshilfe/David Maurer

Eltern haben ein gutes Gespür für ihr Kind. Sie merken als erstes, wenn ihr Kind anders ist als andere Kinder. Damit gehen oft Sorgen und Verunsicherungen einher. Doch was ist eine Behinderung? Als Behinderung wird oft nur eine medizinische Diagnose verstanden. Also eine Krankheit, die ein Arzt feststellt. Bei einer geistigen Behinderung ist zum Beispiel die kognitive Entwicklung verzögert und das Lernen fällt den Personen schwer. Häufig kommen noch weitere Besonderheiten hinzu, die zum Beispiel den Körper, die Sprache oder das Verhalten betreffen. 

Eltern haben ein gutes Gespür für ihr Kind. Sie merken als erstes, wenn ihr Kind anders ist als andere Kinder. Damit gehen oft Sorgen und Verunsicherungen einher. Doch was ist eine Behinderung? Als Behinderung wird oft nur eine medizinische Diagnose verstanden. Also eine Krankheit, die ein Arzt feststellt. Bei einer geistigen Behinderung ist zum Beispiel die kognitive Entwicklung verzögert und das Lernen fällt den Personen schwer. Häufig kommen noch weitere Besonderheiten hinzu, die zum Beispiel den Körper, die Sprache oder das Verhalten betreffen. 

Manchmal kann der Arzt weder eine Krankheit bestimmen noch den Eltern Antworten geben, warum ihr Kind anders ist. Trotzdem wird die Behinderung im Alltag sichtbar. Durch eine verzögerte Sprachentwicklung werden zum Beispiel Hilfen nötig, die das Kind dabei unterstützen mit anderen Menschen zu kommunizieren. Das geht zum Beispiel durch Unterstützte Kommunikation. Ohne diese Hilfe kann es zu Beeinträchtigungen, also Behinderungen, in den Aktivitäts- und Teilhabemöglichkeiten kommen. Die Behinderung entsteht also auch, wenn keine Hilfen bereitgestellt werden, um eine Einschränkung auszugleichen.

Eine Behinderung entsteht also in der Wechselwirkung von körperlichen, personalen und gesellschaftlichen Faktoren. Gesellschaftliche Faktoren sind zum Beispiel Teilhabemöglichkeiten und Unterstützungsleistungen. Menschen mit Behinderung können zum Beispiel sehr wohl Busse und Bahnen nutzen, wenn es keine Stufen gibt, Haltestellen angesagt werden und der Fahrplan leicht verständlich ist. Erst wenn diese Hilfen fehlen, werden viele Menschen ausgeschlossen und damit behindert.

Wenn eine bestimmte Kombination von Symptomen auftritt, sprechen Ärzte auch von einem Syndrom. Sehr bekannt ist zum Beispiel das Down-Syndrom. Hier ist das Chromosom 21 dreifach vorhanden. Daraus resultieren geistige und körperliche Einschränkungen in unterschiedlicher Ausprägung, aber mit gewissen Gemeinsamkeiten. Darüber hinaus gibt es viele Syndrome, die weniger bekannt sind. Zum Beispiel das Fragile-X-Syndrom, das Zellweger-Syndrom oder das Möbius-Syndrom. Für weitere Informationen und einen Überblick eignet sich das Buch Syndrome bei Menschen mit geistiger Behinderung. Ursachen, Erscheinungsformen und Folgen von Gerhard Neuhäuser. Sie können es hier bestellen.

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