Friedenstaube
© CC0-Lizenz
Hilfe für die Ukraine
Erklärt in Leichter Sprache

Krieg in der Ukraine in Leichter Sprache

In der Ukraine ist Krieg.
Vielen Menschen macht das Angst.
Hier lesen Sie:
Was in der Ukraine passiert.
Und wie Sie helfen können.

Was passiert gerade in der Ukraine?

Die Ukraine ist ein Land im Osten von Europa.
© Reinhild Kassing

Die Ukraine ist ein Land im Osten von Europa.
Die Ukraine hat auch eine Grenze zu Russland.  
Ende Februar hat Russland
die Ukraine angegriffen.
In der Ukraine ist jetzt Krieg.  
Das heißt zum Beispiel:

  • Russland wirft Bomben auf Städte
    in der Ukraine.
  • Russland hat viele Soldaten
    in die Ukraine geschickt.
    Die Soldaten haben Waffen und Panzer.
  • Es gibt viele Kämpfe.
    Denn die Ukrainer wehren sich gegen die russischen Soldaten.
Viele müssen jetzt aus der Ukraine fliehen.
© Reinhild Kassing

Bei den Angriffen und Kämpfen
sind viele Menschen gestorben.
Darunter waren auch
Kinder und alte Menschen.
Auch viele Häuser sind kaputt.
Sogar Krankenhäuser wurden zerstört.
In den Geschäften gibt es
nur noch wenig zu kaufen.
In manchen Städten gibt es keinen Strom
und kein Wasser mehr.

Die Menschen in der Ukraine
haben deshalb große Angst.
Viele müssen jetzt aus der Ukraine fliehen.
Vor allem Frauen und Kinder verlassen das Land.
Die Männer müssen in der Ukraine bleiben.
Sie sollen dort kämpfen.
Mehr als 4 Millionen Menschen haben die Ukraine schon verlassen.
Sie fliehen zum Beispiel nach Polen.
Und nach Deutschland.

Warum hat Russland die Ukraine angegriffen?

Wladimir Putin ist der Präsident von Russland.
© Reinhild Kassing

Wladimir Putin ist der Präsident von Russland.
Das heißt: Er ist der Chef der Regierung.
Wladimir Putin will mehr Macht haben.
Wladimir Putin sagt:

  • Die Ukraine soll zu Russland gehören.
  • Die Ukraine soll eine neue Regierung bekommen.
    Die Regierung will Russland bestimmen.
  • Die Ukraine soll keine eigenen Waffen haben.
  • Die Ukraine soll nicht bei der Nato mitmachen.
Die Nato ist eine Gruppe von mehr als 30 Ländern.
© Reinhild Kassing

Die Nato ist eine Gruppe
von mehr als 30 Ländern.
Auch die USA und Deutschland sind dabei.
Die Länder der Nato haben versprochen:
Dass sie sich gegenseitig helfen,
wenn ein Land der Nato angegriffen wird.
Man sagt dazu auch:
Die Nato ist ein Verteidigungs-Bündnis.

Russland macht bei der Nato nicht mit.
Auch die Ukraine ist bisher nicht in der Nato.
Russland fühlt sich durch die Nato bedroht.
Die Ukraine ist ein Nachbar-Land von Russland.
Darum will Wladimir Putin nicht:
Dass die Ukraine bei der Nato mitmacht.

Ist der Krieg auch für Deutschland gefährlich?

Im Moment ist es in Deutschland sicher.
© Reinhild Kassing

Wie entwickelt sich der Krieg in der Ukraine
in den nächsten Wochen?
Das wissen wir nicht.
Im Moment ist es in Deutschland sicher.  
Doch auch in Deutschland
wird der Krieg Folgen haben.
Zum Beispiel:

  • Deutschland wird sehr viel Geld
    für neue Waffen ausgeben.
  • Deutschland bekommt aus Russland
    Öl und Gas.
    Damit heizen wir zum Beispiel.
    In Zukunft will Deutschland kein Öl und Gas aus Russland mehr kaufen.
    Das heißt zum Beispiel:
    Deutschland muss viel Geld für erneuerbare Energien ausgeben.
    Erneuerbare Energien sind zum Beispiel Wind-Räder und Solar-Anlagen.
  • Die Preise in Deutschland steigen:
    Vor allem für Öl, Gas und Strom.
    Darum werden zum Beispiel Auto-Fahren und Heizen viel teurer.
  • Viele deutsche Firmen wollen
    nicht mehr mit Russland arbeiten.
    Das heißt auch:
    Sie können in Russland
    nichts mehr verkaufen.
    Die Firmen werden
    weniger Geld verdienen
    .

Der Krieg macht mir Angst – was kann ich dagegen tun?

Die Bilder aus der Ukraine machen vielen Menschen Angst.
© Reinhild Kassing

Die Bilder aus der Ukraine machen vielen Menschen Angst.
Das ist normal.
Das kann gegen die Angst helfen:

  • Schauen Sie nur einmal am Tag Nachrichten.
  • Schalten Sie die Nachrichten aus,
    wenn Sie Angst bekommen.
  • Machen Sie sich klar:
    Sie sind hier in Deutschland sicher.
  • Sprechen Sie über Ihre Ängste.
    Zum Beispiel: Mit Ihren Freunden, mit Ihrer Familie, mit Ihren Betreuerinnen und Betreuern.

Das fordert die Lebenshilfe

Menschen mit Beeinträchtigung
© Reinhild Kassing

Die Lebenshilfe ruft zu Frieden in der Ukraine auf.
In der Ukraine leben auch viele
Menschen mit Beeinträchtigung.
Um diese Menschen macht sich
die Lebenshilfe große Sorgen.
Menschen mit Beeinträchtigung und ihre Familien dürfen in der Ukraine nicht vergessen werden.

Ulla Schmidt ist
die Bundes-Vorsitzende der Lebenshilfe.
Ulla Schmidt sagt:
Wer kümmert sich um die Sicherheit von Menschen mit Beeinträchtigung?
Um ihre Betreuung und Versorgung, wenn ein Land auf der Flucht ist?
Die Lebenshilfe will helfen.
Wir sind da:
Wenn Flüchtlinge mit Beeinträchtigung aus der Ukraine nach Deutschland kommen.

Wie können wir Menschen in der Ukraine helfen?

Sie können Geld spenden
© Reinhild Kassing

Die Menschen in der Ukraine brauchen Hilfe.
Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Sie können Geld spenden

Die Lebenshilfe hat
ein Spenden-Konto eingerichtet.
Viele Lebenshilfen in Deutschland helfen
Menschen mit Beeinträchtigung aus der Ukraine.
Zum Beispiel:

  • Sie geben den Menschen eine Unterkunft.
  • Und kümmern sich um ihre Pflege und Betreuung.

Das Geld geht an diese Lebenshilfen.
Außerdem können auch Organisationen für Menschen mit Beeinträchtigung
in der Ukraine unterstützt werden.

  • Name: Spendenkonto der Bundesvereinigung Lebenshilfe
  • IBAN: DE23 5139 0000 0029 5252 00
  • Bank: VB Mittelhessen
  • Stichwort: Ukraine Hilfe
Spenden
© Reinhild Kassing

Auch hier können Sie spenden:

  • Zum Beispiel beim
    Bündnis Entwicklung Hilft

Beim Bündnis Entwicklung Hilft machen viele verschiedene Organisationen mit.
Zum Beispiel Brot für die Welt, Christoffel-Blindenmission und die Kindernothilfe.

  • und für die Aktion Deutschland Hilft.

Bei der Aktion Deutschland Hilft sind mehr als 20 deutsche Hilfs-Organisationen dabei.
Zum Beispiel der Arbeiter-Samariter-Bund, die AWO International, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst und Der Paritätische.

Sie können eine Unterkunft anbieten.
© Reinhild Kassing

Sie können eine Unterkunft anbieten

Viele Ukrainer flüchten gerade
auch nach Deutschland.
Sie brauchen eine Unterkunft.
Viele Menschen bieten Übernachtungs-Plätze
für die Geflüchteten an.
Wer ein Zimmer frei hat,
kann sich beim Elinor-Netzwerk melden.
Dort werden Sie dann auf eine Liste gesetzt.

Rettung von Menschen mit Beeinträchtigung.
© Reinhild Kassing

So helfen lokale Lebenshilfen

Auch viele Lebenshilfen unterstützen jetzt Menschen mit Beeinträchtigung aus der Ukraine.
Eine Lebenshilfe im Ostallgäu ist zum Beispiel mit Klein-Bussen in die Ukraine gefahren.
Sie hat dort Familien mit Menschen mit Beeinträchtigung abgeholt.
Und sie dann nach Deutschland gebracht.
Mehr darüber und über andere Lebenshilfen lesen Sie hier.

Hier bekommen Sie mehr Informationen in Leichter Sprache

Newsletter abonnieren