Vorgeburtliche Diagnostik – Behinderung

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Unter dem Begriff der vorgeburtlichen Diagnostik werden Untersuchungen in der Schwangerschaft und Untersuchungen an Embryonen zusammengefasst. Untersuchungen in der Schwangerschaft dienen der Gesundheitsvorsorge von Mutter und Kind, decken aber auch nicht behandelbare Erkrankungen und Behinderungen des ungeborenen Kindes auf. Diese Vorsorgeuntersuchungen werden auch als Pränataldiagnostik bezeichnet. Untersuchungen an Embryonen werden als Präimplantationsdiagnostik (PID) bezeichnet. Die PID wurde entwickelt, um im Reagenzglas erzeugt Embryos untersuchen zu können, bei denen eventuell eine Behinderung bestehen könnte.
In dieser Rubrik finden Sie Beiträge, die die Themen Pränatal- und Präimplantationsdiagnostik behandeln und kritisch beleuchten. Sie werden über thematische Entwicklungen und Gesetzesänderungen auf dem Laufenden gehalten, finden aber auch Erfahrungsberichte, Adressen von Beratungsstellen und Elternkontakten sowie weiterführende Links.

Artikelübersicht zum Thema Vorgeburtliche Diagnostik

 
  • Gegen Diskriminierung von Menschen mit Trisomie 21

    Lebenshilfe und Down-Syndrom-Verbände wenden sich gegen Reihenuntersuchung mit Praena-Test

    Die Lebenshilfe und die Down-Syndrom-Fachverbände wenden sich entschieden gegen den Einsatz des sogenannten Praena-Tests als Reihenuntersuchung. Bei dieser Vorsorge-Untersuchung lässt sich durch eine Blutentnahme bei der werdenden Mutter bereits in der frühen Schwangerschaft das Vorliegen einer Trisomie 21 (Down-Syndrom) feststellen. Der Praena-Test wurde in Deutschland im Sommer 2012 zugelassen. Derzeit übernehmen etwa 20 Krankenkassen die Kosten auf Antrag.

    [17.03.2015, 10:57]
     
     
  • Kassenzulassung für den PraenaTest?

    Reihenuntersuchung würde genetische Diskriminierung von Menschen mit Down-Syndrom bedeuten

    Seit Sommer 2012 gibt es in Deutschland einen neuartigen Bluttest, bekannt als „PraenaTest“. Durch eine Blutentnahme bei der werdenden Mutter lässt sich schon in der frühen Schwangerschaft das Vorliegen einer Trisomie 21 (Down-Syndrom) feststellen. Bisher müssen Frauen den Test selbst bezahlen, auch wenn einige Krankenkassen die Kosten dafür übernehmen.

    [11.02.2015, 14:08]
     
     
  • Änderungen der PID-Verordnung nötig

    Bundesrat entscheidet über Verordnungsentwurf zur Präimplantationsdiagnostik (PID) Lebenshilfe fordert: „Wille des Gesetzgebers muss gewahrt bleiben“

    Berlin. Am 1. Februar stimmt der Bundesrat über die PID-Verordnung ab. Die Verordnung regelt, unter welchen konkreten Bedingungen Tests an im Reagenzglas erzeugten Embryonen zulässig sind. Die Lebenshilfe appelliert an den Bundesrat, dass das im Sommer 2011 verabschiedete Gesetz zur Regelung der PID durch die Verordnung nicht entwertet wird.

    [28.01.2013, 11:21]
     
     
  • Nach Zulassung der PID: Entscheidung diskriminierend für Menschen mit Behinderung – Lebenshilfe fordert kritische Begleitung der Praxis

    Der Deutsche Bundestag hat heute über die Zulässigkeit der Präimplantationsdiagnostik (PID) entschieden. Zur Abstimmung standen drei Gesetzentwürfe, die die PID entweder ganz verbieten, nur in Ausnahmefällen oder sogar weitgehend zulassen wollten. Eine knappe Mehrheit der Abgeordneten entschied sich schließlich nach ausführlicher Debatte für den so genannten Flach-Entwurf. Der Gesetzesvorschlag der Gruppe um die Stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Ulrike Flach und Wirtschaftsstaatssekretär Peter Hintze (CDU) sieht – nach deren Interpretation – eine PID nur in Ausnahmefällen vor. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe hält diese nun beschlossene Variante jedoch für eine sehr weitgehende Zulassung der PID.

    [07.07.2011, 14:34]
     
     
  • Auffälligkeiten in der vorgeburtlichen Diagnostik

    Auffälligkeiten in der vorgeburtlichen Diagnostik

    Bisher war bei den Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft alles in Ordnung und nun plötzlich ergeben sich Unklarheiten: „Das sieht nicht so gut aus, das müssen wir genauer untersuchen!“

    [14.01.2011, 10:55]
     
     
  • Mehr Transparenz in der Statistik über Spätabtreibungen

    Langjährige Forderung der Lebenshilfe wird nun erfüllt

    Erstmals gibt es in der Bundesrepublik eine verbesserte Statistik über Spätabtreibungen. Die bisherige Erhebung von Schwangerschaftsabbrüchen wies die Tötung ungeborener Kinder im Mutterleib nicht aus. Die so genannten Fetozide werden bei Spätabtreibung eingesetzt.

    [21.06.2010, 16:46]
     
     
 
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