Sterbebegleitung und Patientenverfügung – Behinderung

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Sterbebegleitung und Patientenverfügung stehen für das Ende des Lebens. Sterbebegleitung meint eine möglichst gute soziale und medizinische Betreuung am Ende des Lebens. Mit Hilfe einer Patientenverfügung kann jeder Mensch festhalten, welche medizinischen Untersuchungen und Maßnahmen er in einer bestimmten Situation seines Lebens, in der er selbst seinen Willen nicht mehr äußern kann, wünscht.
In dieser Rubrik finden Sie Beiträge, die die Themen der Sterbebegleitung und Patientenverfügung behandeln. Sie werden über Entwicklungen auf dem Laufenden gehalten, und finden Erfahrungsberichte sowie Stellungnahmen der Lebenshilfe.

Artikelübersicht zum Thema Sterbebegleitung und Patientenverfügung

 
  • Bundesgerichtshof erlaubt Sterbehilfe

    Die künstliche Ernährung eines im Wachkoma liegenden Patienten darf abgebrochen werden, wenn der Patient solche lebenserhaltenden Maßnahmen für sich abgelehnt hatte. So entschied der Bundesgerichtshof in seinem Urteil vom 25. Juni 2010 (Az.: 2 StR 454/09).

    [07.11.2010, 15:30]
     
     
  • Der Tod – natürlicher Ausklang des Lebens

    Über die Begleitung von schwerkranken Menschen und Sterbenden in Einrichtungen der Behindertenhilfe

    „Unsere Bewohnerinnen und Bewohner sollen bei uns, in ihrem Zuhause sterben können – aber wir sind ja kein Pflegeheim“. Diese Aussage einer Heilerziehungspflegerin aus einer Wohngruppe für Menschen mit geistiger Behinderung zeigt das Dilemma, in dem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stecken: Auf der einen Seite das Bedürfnis, dem Wunsch der Bewohner nach einem Sterben in der vertrauten Umgebung nachzukommen, auf der anderen Seite die Angst vor unbekannten Situationen, der damit verbundenen Hilflosigkeit und Überforderung.

    [16.09.2010, 19:15]
     
     
  • Die neue Patientenverfügung

    Chancen und Grenzen der Selbstbestimmung

    Seit 1. September 2009 gelten gesetzliche Regeln zur Patientenverfügung. Niemand muss eine Patientenverfügung machen. In ihr kann man festlegen, was die Ärzte tun oder lassen sollen, wenn man es ihnen selbst nicht mehr sagen kann.

    [04.03.2010, 14:39]
     
     
  • Ambulante Palliativversorgung in Einrichtungen der Behindertenhilfe

    Seit April 2007 gewährt die gesetzliche Krankenversicherung eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV), wenn die versicherte Person nicht heilbar erkrankt ist und die Lebenserwartung begrenzt ist (die LHZ berichtete).

    [15.06.2009, 16:24]
     
     
  • In Geborgenheit gehen

    Hospizbegleitung in Wohnstätten - eine notwendige Hilfe für Sterbende, Angehörige und Betreuer

    Zuhause sterben und dabei nicht allein sein: Das wünscht sich wohl jeder, der unheilbar erkrankt ist. Auch Menschen mit geistiger Behinderung möchten in vertrauter Umgebung Abschied nehmen. Aber wer unterstützt das Betreuerteam in der Wohnstätte? Was ist, wenn der Sterbende – auch nur vorübergehend – in ein Krankenhaus muss? Wer übernimmt die Kosten für Besuche durch Betreuer und Mitbewohner? So genannte „Palliative Care Teams“ sollen in Zukunft helfen. Wie wichtig die fachkundige Begleitung des Sterbens für alle Beteiligten ist, zeigt die Geschichte von Marlies Mohn (Name von der Redaktion geändert), die im April in der Lebenshilfe-Wohnstätte Hohe Kiefer in Kleinmachnow (Brandenburg) starb.

    [15.06.2009, 14:21]
     
     
  • Frankenstein lässt grüßen!

    Lebenshilfe fordert den Schutz der Menschenrechte am Ende des Lebens

    [01.04.2008, 15:35]
     
     
 
Ethische Grundaussagen der Bundesvereinigung Lebenshilfe. Zum Download bitte auf das Bild klicken!
 
 
Ethische Grundaussagen der Fachverbände in Leichter Sprache. Für weitere Informationen bitte auf das Bild klicken!
Ethische Grundaussagen der Fachverbände. Zum Download bitte auf das Bild klicken!
 
 

„Eine Broschüre des Bundesjustizministeriums erklärt, was eine Patientenverfügung ist und erläutert an Beispielen, welche Überlegungen dabei bedacht werden sollten. Zu beachten ist, dass nur einwilligungsfähige Menschen mit Behinderung eine Patientenverfügung errichten können. Sie finden die Broschüre hier!

 
 

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Themen:

Sterbebegleitung/Patientenverfügung
 
 
 
 

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