Wenn Menschen mit geistiger Behinderung im Alter an Demenz erkranken

Herausforderungen an die Behindertenhilfe und Pflege

Vielleicht haben Sie es bei sich selbst oder bei Verwandten und Freunden
schon einmal erlebt: Man weiß nicht mehr, wo man zuletzt seinen Schlüssel
gesehen hat, oder es fallen einem wichtige Begriffe oder Namen nicht direkt
ein. Nun muss dies keineswegs ein Problem sein. Das schnelle Lernen in
der Kindheit und das langsame Lernen im Alter sind keine „Fehler“ bzw. pathologischen Alterserscheinungen, sondern stellen einen sinnvollen Adaptationsmechanismus dar.

Eine Verlangsamung des Lerntempos, eine Konzentration auf das Wichtigste und Neueste sowie diskrete Schwierigkeiten, Neues im Gedächtnis zu verankern, können also als entwicklungstypische Phänomene
angesehen werden.

Zum Download des Editorials der Zeitschrift Teilhabe 4/2012

Organisation

Bundesvereinigung Lebenshilfe
 

Autor

Thomas Hülshoff
 

Quelle

Zeitschrift Teilhabe 4/2012
 

Veröffentlichung

26.10.2012, 10:54 Uhr
 
 
 
 
 

Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. - 35043 Marburg, Raiffeisenstr. 18, E-Mail: Bundesvereinigung@Lebenshilfe.de