Neu: Vereinbarungen für das Zusammentreffen von Eingliederungshilfe und Pflegeleistungen im ambulanten Bereich

Menschen, die ambulante Leistungen der sozialen Pflegeversicherung und der Eingliederungshilfe erhalten, können einer Vereinbarung zur Durchführung beider Leistungen durch den Träger der Eingliederungshilfe zustimmen.

Pflegekasse und der Träger der Eingliederungshilfe sind durch eine neue Regelung im Recht der Sozialen Pflegeversicherung (§ 13 Absatz 4 SGB XI) gehalten, beim Zusammentreffen der Leistungen solche Vereinbarungen zu schließen. Die Vereinbarung und damit die Durchführung beider Leistungen durch den Träger der Eingliederungshilfe kommt aber nur zustande, wenn die leistungsberechtigte Person der konkreten Vereinbarung auch zustimmt.

In der neuen gemeinsamen Empfehlung der Träger der Eingliederungshilfe und der Pflegeversicherung vom 10.04.2018 sind weitere Einzelheiten geregelt.
Lesen Sie hier (pdf - 162.6 KB), wie es zu der Vereinbarung kommt, welchen Inhalt sie haben kann und welche Folgen sich aus der gemeinsamen Durchführung der Leistungen ergeben. Informieren Sie sich über die Mitspracherechte des pflegebedürftigen Menschen.


Hinweis: Das PDF-Dokument ("lesen Sie hier/zu den weiteren Informationen") wurde am 07.06.2018 geringfügig geändert.


Organisation

Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V.
 

Autor

Claudia Seligmann
 

Veröffentlichung

01.06.2018, 11:13 Uhr
 
 
 
 
 

Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. - 35043 Marburg, Raiffeisenstr. 18, E-Mail: Bundesvereinigung@Lebenshilfe.de

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen