Umfrage zur Umsetzung der Unterstützten Beschäftigung

Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung (BAG UB) veröffentlicht die Ergebnisse ihrer dritten Umfrage (Stand: Oktober/November 2011). Befragt wurden Mitgliedsorganisationen der BAG UB, die Maßnahmen der Unterstützten Beschäftigung durchführen. Insgesamt wurden mit dieser Erhebung 1.458 Teilnehmende von bundesweit ca. 5.500 UB-Plätzen erfasst. Dies entspricht etwa einem Anteil von 25% der von der Bundesagentur für Arbeit eingekauften UB-Platzzahlen. Nach wie vor stellen Menschen mit Lern- bzw. geistiger Behinderung mit 70,6% den größten Teil der Teilnehmer. Dies lässt sich unter anderem über die Zielsetzung der Unterstützten Beschäftigung erklären: Mehr Menschen mit Behinderung die Möglichkeit zu bieten, außerhalb einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) zu arbeiten.


Einzelne Auszüge aus der Befragung:


  • Lediglich 2,3% der Teilnehmer nutzen das Persönliche Budget (2010: 3,0%; 2009: 3,8%). 
  • 61,4% sind im Alter von 18-24 Jahre, 32% im Alter von 25-40 Jahre. 
  • 66,7% haben eine Sonderschule besucht und damit keinen anerkannten Schulabschluss.
  • 54,3% waren vor Eintritt in die UB arbeitslos, davon 45,4% länger als 12 Monate.
  • 33% der Teilnehmer, die die InbeQ regulär beendet haben, benötigten 19-24 Monate, um eine sozialversicherungspflichtige Anstellung zu finden.
  • 77,5% der sozialversicherungspflichtig angestellten Menschen mit Behinderung erhalten einen Eingliederungszuschuss.
  • 57,5% der Arbeitsverträge sind unbefristet.
  • 41,5% arbeiten in einem Unternehmen mit bis zu 19 Mitarbeiter, 29,7% in Unternehmen mit 20-99 Mitarbeiter.
  • Die beliebteste Branche ist mit 18,2% der Bereich Küche/Lebensmittelverarbeitung

 

Die gesamte Umfrage sowie weitere Informationen finden Sie unter:

www.bag-ub.de/ub/ub umfrage.htm


Organisation

Bundesvereinigung Lebenshilfe
 

Veröffentlichung

22.05.2012, 14:31 Uhr
 
 
 

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