Mitnahme von E-Scootern verbindlich geregelt

Viele Verkehrsbetriebe weigerten sich bislang E-Scooter zu befördern und schränkten damit die gesellschaftliche Teilhabe der Nutzer dieser Geräte erheblich ein. Hauptargument gegen den Transport war die Sicherheit der anderen Fahrgäste.

Das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) hat nun in einem Erlass geregelt, unter welchen Voraussetzungen E-Scooter in Linienbussen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) gefahrenfrei transportiert werden können und müssen. Die Vorgaben sind mit den Verkehrsressorts der übrigen Länder sowie dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur abgestimmt und bundesweit verbindlich.

Sie betreffen unter anderem die Größe der E-Scooter und die Ausstattung der Busse. Außerdem wurde eine vorrangige Transportverpflichtung für schwerbehinderte Menschen mit Merkzeichen „G“ festgelegt.

Den vollständigen Erlass finden Sie auf der Internetseite des Landes NRW (Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr).

Damit jeder schnell und einfach sehen kann, dass ein E-Scooter bzw. ein Bus des ÖPNV die Beförderungsvoraussetzungen erfüllt, können die Fahrzeuge mit einer Plakette kenntlich gemacht werden. Am 15. November 2017 wurden die entsprechenden Piktogramme im Verkehrsblatt veröffentlicht.

Das Verkehrsblatt und die Piktogramme können Sie auf der Internetseite des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) downloaden.

(Dieser Beitrag wurde am 26.04.2017 erstveröffentlicht und am 12.01.2018 aktualisiert).

Organisation

Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V.
 

Autor

Lilian Krohn-Aicher
 

Veröffentlichung

12.01.2018, 16:30 Uhr
 
 
 

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