Städte im Aufbruch durch Habitat III

Im Herbst 2016 wurde die „new urban agenda“ der Vereinten Nationen verabschiedet. Mit ihr ist es erstmals gelungen, das Thema Inklusion in
einer internationalen Vereinbarung zur Stadtentwicklung zu verankern.
Städte sollen künftig zugänglich und inklusiv für alle sein – für Menschen
mit kognitiver Beeinträchtigung ebenso wie zum Beispiel für ältere Bürger,
für Kinder und für Menschen, die in Armut leben oder einen Migrationshintergrund haben.
Internationale Erklärungen sind wichtig, auch wenn sich die Lebens-
bedingungen nicht gleich morgen vollständig ändern. Es geht darum,
sichtbar zu sein und zu bleiben. Sonst werden die Belange der vielen verschiedenen Menschen nicht berücksichtigt, sondern nur die des „Mainstreams“, der durchschnittlichen Bevölkerung.
Die UN-Behindertenrechtskonvention von 2008 und die New Urban Agenda sind wichtige Verträge. Deutschland hat diese Erklärungen unterschrieben.
Jetzt steht die Bundesrepublik in der Pflicht, Städte und Gemeinden auch nachhaltig und inklusiv zu bauen und zu gestalten.

Hier können Sie die Agenda herunterladen.

Organisation

Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V.
 

Autor

Ulrich Niehoff
 

Veröffentlichung

14.08.2017, 12:31 Uhr
 
 
 
 
 

Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. - 35043 Marburg, Raiffeisenstr. 18, E-Mail: Bundesvereinigung@Lebenshilfe.de