Gesundheitspolitische Forderungen von Bundesvereinigung Lebenshilfe beschlossen

In Deutschland leben immer mehr Menschen mit Behinderung. Aufgrund ihrer besonderen Bedürfnisse benötigen sie sowohl bei akuten als auch chronischen Erkrankungen eine intensive und spezifische Behandlung. Sie sind zudem häufiger auf Leistungen des Gesundheitssystems angewiesen als andere Menschen.

Die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN-BRK) wurde bereits im Jahr 2009 von Deutschland ratifiziert. Nach den Vorgaben des Artikels 25 der UN-BRK haben Menschen mit Behinderung in Deutschland das Recht auf gleichen und diskriminierungsfreien Zugang zu allen allgemeinen Diensten des Gesundheitssystems. Darüber hinaus werden speziell auf die jeweiligen Beeinträchtigungen bzw. Erkrankungen ausgerichtete Angebote garantiert. Die Dienstleistungen sollen unentgeltlich bzw. zu erschwinglichen Konditionen angeboten werden.

In der Realität muss jedoch festgestellt werden, dass die Umsetzung dieser Regelung Probleme bereitet oder gar nicht erst stattfindet. Dies kann nicht weiter hingenommen werden. Deutschland muss es schaffen, ein Versorgungsniveau für Menschen mit Behinderung zu erreichen, das den Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention entspricht. Unser Papier, das im August 2013 durch den Bundesvorstand sowie die Bundeskammer der Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. verabschiedet wurde, zeigt auf, was dafür getan werden muss.

Wir freuen uns, Ihnen unsere gesundheitspolitischen Forderungen (pdf - 66.3 KB)vorstellen zu dürfen!

Organisation

Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V.
 

Autor

Annika Zumbansen
 

Veröffentlichung

10.09.2013, 08:30 Uhr
 
 
 
 
 

Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. - 35043 Marburg, Raiffeisenstr. 18, E-Mail: Bundesvereinigung@Lebenshilfe.de