Änderungen im Recht der Pflegeversicherung durch das Zweite Pflegestärkungsgesetz

Wesentlicher Inhalt des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes (PSG II), wie es am 13.11.2015 vom Bundestag beschlossen wurde, ist die Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs sowie eines dazugehörigen neuen Begutachtungsverfahrens zum 1.1.2017. Dann wird nicht mehr unterschieden zwischen körperlich pflegebedürftigen Menschen und Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, etwa Menschen mit Demenz oder mit geistiger Behinderung. Das neue Begutachtungsinstrument orientiert sich nicht mehr an Zeitwerten, sondern am Grad der Selbständigkeit in bestimmten Bereichen. Dadurch gibt es ab 2017 grundlegende Änderungen in den Leistungen der sozialen Pflegeversicherung (Elftes Buch Sozialgesetzbuch – SGB XI).

Einige Änderungen treten jedoch auch schon zum 1.1.2016 in Kraft. Eine Übersicht finden Sie hier (pdf - 299.7 KB).

Lesen Sie hierzu auch unseren Text in Leichter Sprache.

Organisation

Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V.
 

Autor

Dr. Edna Rasch
 

Veröffentlichung

18.11.2015, 09:26 Uhr
 
 
 

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