Grundsteinlegung Bundesvereinigung Lebenshilfe und Berufliches Trainingszentrum Berlin

Neubauten im Prenzlauer Berg werden neues Domizil für zwei soziale Institutionen

Grundsteinlegung für die neue Geschäftsstelle der Bundesvereinigung Lebenshilfe in Berlin. Foto: cds und Wulff Wohnbau Projekt Thaerstraße GmbH, Bernd Lammel
cds und Wulff Wohnbau Projekt Thaerstraße GmbH, Bernd Lammel

Von links: Claus-Dieter Schmidt von der cds Wohnbau GmbH, Rolf Flathmann, stellvertretender Bundesvorsitzender der Lebenshilfe, Stefan Wulff von der Otto Wulff Bauunternehmung GmbH, Monika Haslberger, stellvertretende Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, Bundesvorsitzende Ulla Schmidt, MdB und Bundesministerin a.D., sowie Oberpolier Torsten Beichert.

Berlin. Am Montag, den 14. Mai 2018 fand die feierliche Grundsteinlegung für den Baustart von zwei Gebäuden im Prenzlauer Berg statt. Im Beisein des Berliner Staatssekretärs für Arbeit und Soziales, Alexander Fischer, fiel der Startschuss für die Errichtung neuer Domizile für die Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. und das Berufliche Trainingszentrum (BTZ) Berlin des Berufsförderungswerkes Berlin-Brandenburg e. V.

Beiden Institutionen ist der soziale Auftrag und die Ausrichtung auf die Teilhabe von Menschen mit psychischen oder geistigen Behinderungen bzw. Einschränkungen gemein. Direkt nebeneinander werden die Mitarbeitenden beider Institutionen dann auf insgesamt knapp 10.000 m² in neuen modernen Räumlichkeiten weiterhin Hilfen und Dienstleistungen zur Teilhabe organisieren bzw. entsprechende Angebote für diese Personenkreise durchführen.

Die Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. ist seit April 2009 mit einer Geschäftsstelle in der Bundeshauptstadt vertreten. Zu günstigen Konditionen konnte sie damals Büroräume am Leipziger Platz 15 anmieten. Mit dem Neubau an der Thaerstraße/Hermann-Blankenstein-Straße will sich die Lebenshilfe von den rasant steigenden Mietpreisen in Berlin unabhängig machen. Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, MdB und Bundesministerin a. D., sagt dazu: „60 Jahre nach Gründung der Lebenshilfe ist dies eine große Investition in unsere Zukunft. Wir müssen in Berlin und damit in der Bundespolitik auf Dauer präsent sein. Nur so können wir weiter die Interessen von Menschen mit Behinderung vertreten und wichtige Impulse für eine inklusive Gesellschaft in Deutschland geben“.

Dem schließt sich Stefan Moschko, Vorstandsvorsitzender des Berufsförderungswerks Berlin-Brandenburg e. V., an und ergänzt: „Wir wollen uns auch an diesem Standort als verlässlicher Partner der beruflichen Rehabilitation von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen behaupten und damit die bisherige langjährige und erfolgreiche Arbeit des BTZ in einem neuen Gebäude fortsetzen. Schließlich geht es darum, diesem Personenkreis eine Perspektive auf eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt zu geben und ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen“

Durch die cds und Wulff Wohnbau Projekt Thaerstraße GmbH als Bauherr und Verkäufer entstehen zwei moderne, barrierefreie Gebäude am S-Bahnhof
Storkower Straße. Dieses Ensemble ist Teil der Quartiersentwicklung „Mein Prenzlhain“ mit einer Geschossfläche von zirka 42.000 m² für Wohnen und Arbeiten. Davon werden 3.600 m² nach Fertigstellung Ende 2019 der Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. gehören und 5.700 m² dem BTZ Berlin.

Grundsteinlegung für die neue Bundesgeschäftsstelle der Lebenshilfe und das Berufliche Trainingszentrum (BTZ) Berlin des Berufsförderungswerkes Berlin-Brandenburg. Foto: cds und Wulff Wohnbau Projekt Thaerstraße GmbH, Bernd Lammel
Foto: cds und Wulff Wohnbau Projekt Thaerstraße GmbH, Bernd Lammel

Von links: Polier Andreas Gleitsmann, Stefan Wulff von der Otto Wulff Bauunternehmung GmbH, Dr. Reinald Faß, Abteilungsleiter des BTZ Berlin, Rolf Flathmann, stellvertretender Bundesvorsitzender der Lebenshilfe, Ulla Schmidt, MdB, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, Claus-Dieter Schmidt von der cds Wohnbau GmbH, Alexander Fischer, Staatsekretär für Arbeit und Soziales im Berliner Senat, Stefan Moschko, Vorstandsvorsitzender des Berufsförderungswerks Berlin-Brandenburg, Christine Braunert-Rümenapf, Berliner Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, Monika Haslberger, stellvertretende Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, Rona Tietje, Bezirksrätin für Jugend, Wirtschaftsförderung und Soziales in Berlin-Pankow, Andreas Braatz, Geschäftsführer des Berufsförderungswerks Berlin-Brandenburg, und Oberpolier Torsten Beichert.

Hintergrund zur Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V.

Die Lebenshilfe setzt sich seit 1958 für Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung und ihren Familien ein, sie ist Selbsthilfevereinigung, Eltern- und Fachverband. In über 500 Orts- und Kreisvereinigungen, 16 Landesverbänden und mehr als 4.000 Einrichtungen der Lebenshilfe sind mehr als 125.000 Mitglieder und zirka 60.000 hauptamtliche Mitarbeiter aktiv. Die Ziele der Lebenshilfe sind umfassende Teilhabe und Inklusion sowie die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen in Deutschland. Weitere Informationen in unserer Rubrik "Über uns"

Hintergrund zum Berufsförderungswerk Berlin-Brandenburg e. V.

Das Berufsförderungswerk Berlin-Brandenburg e. V. (BFW) unterstützt Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen seit knapp 50 Jahren bei der beruflichen Rehabilitation und der Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt. Das Berufliche Trainingszentrum Berlin (BTZ) hat sich als Teil des BFW auf Menschen mit psychischen Einschränkungen spezialisiert mit dem Ziel, sie bei einer gleichberechtigten Teilhabe am Arbeitsleben umfassend zu unterstützen. Hierzu bietet das BTZ eine sechswöchige Eignungsdiagnostik an, mit der der bestmögliche Weg zurück ins Berufsleben gefunden werden soll. Das eigentliche Berufliche Training, das bis zu einem Jahr dauert, soll Menschen mit psychischen Einschränkungen in betrieblichen Strukturen sogenannter Trainingsbetriebe wieder befähigen, ihre Belastbarkeit und ihre psychischen wie fachlichen Kompetenzen auf einen vom Arbeitsmarkt geforderten Stand zu bringen. Mehr Informationen unter www.btz-berlin.com oder unter www.bfw-berlin-brandenburg.de

Hintergrund zur cds und Wulff Projekt Thaerstraße GmbH

Das Gemeinschaftsprojekt der cds Wohnbau Berlin GmbH und der Otto Wulff
Bauunternehmung GmbH leistet einen wichtigen Beitrag zum städtebaulichen Konzept des Entwicklungsgebietes am „Alten Schlachthof“ und schließt eine der letzten noch vorhandenen Baulücken am Standort. Die Quartiersentwicklung „Mein Prenzlhain“ umfasst den Neubau von zirka 190 Miet- und Eigentumswohnungen mit Gewerbeflächen im Erdgeschoss sowie weiteren fünf Bürogebäuden mit einer Gesamtgeschossfläche von zirka 42.000 m². Weitere Informationen gibt es unter www.mein-prenzlhain.de

Organisation

Bundesvereinigung Lebenshilfe, Berufsförderungswerk Berlin-Brandenburg sowie cds und Wulff Projekt Thaerstraße GmbH
 

Veröffentlichung

14.05.2018, 12:53 Uhr
 
 
 
 
 

Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. - 35043 Marburg, Raiffeisenstr. 18, E-Mail: Bundesvereinigung@Lebenshilfe.de

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen