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Lebenshilfe zu "Team Wallraff": Die dort gezeigten Übergriffe widersprechen all unseren Werten

In der Sendung "Team Wallraff" auf RTL am Montagabend, 20. Februar, wurden Vorfälle in Werk- und Wohnstätten gezeigt, die Übergriffe gegenüber Menschen mit Behinderung darstellen. Die Lebenshilfe ist von den dargestellten Handlungsweisen sehr betroffen. Was dort zu sehen war, widerspricht all unseren Werten und unserem Engagement mit und für Menschen mit Behinderung.

In den Einrichtungen vor Ort sind seit Bekanntwerden der Vorfälle Mitte Januar Maßnahmen zur Aufklärung eingeleitet worden, die Namen der betroffenen Mitarbeitenden wurden von RTL jedoch erst kurzfristig vor der Sendung mitgeteilt. Wir unterstützen, dass die in der Reportage gezeigten Einrichtungen ihre Aufsichtsbehörden eingeschaltet und die Übergriffe angezeigt haben, um das Fehlverhalten aufzuklären und abzustellen.

In den Diensten und Einrichtungen der Lebenshilfe wird gute Arbeit geleistet. Das in der Sendung gezeigte Verhalten von Mitarbeitern wird nicht toleriert. Ihnen drohen jetzt arbeits- und strafrechtliche Konsequenzen. Sie wurden gleich nach Ausstrahlung der Sendung vom Dienst freigestellt. Das heißt: Sie dürfen die Einrichtungen nicht mehr betreten, das Kündigungsverfahren ist eingeleitet.

"Ich habe selbst eine Tochter mit schwerer geistiger Behinderung und kenne die Arbeit in Diensten und Einrichtungen", sagt Bundesgeschäftsführerin Jeanne Nicklas Faust. "Nach der Aufklärung und den Konsequenzen in den betroffenen Einrichtungen ist es unabdingbar, das Hinschauen weiter zu verstärken, um solche Übergriffe gegenüber Menschen mit Behinderung unmöglich zu machen."

Organisation

Bundesvereingung Lebenshilfe
 

Veröffentlichung

21.02.2017, 09:27 Uhr
 
 
 
 
 

Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. - 35043 Marburg, Raiffeisenstr. 18, E-Mail: Bundesvereinigung@Lebenshilfe.de