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Lebenshilfe erinnert an die „Euthanasie“-Opfer der NS-Zeit

Bundesvorsitzende Ulla Schmidt: „Nie wieder dürfen Menschen als ‚lebensunwert‘ aussortiert und getötet werden“

Berlin. Menschen mit Behinderung gehörten zu den ersten Opfern der NS-Zeit. An ihnen erprobten die Nazis den späteren millionenfachen Mord an den Juden. Die T4-Aktion – benannt nach der Berliner Tiergartenstraße 4, der Schaltzentrale des grausamen „Euthanasie“-Programms – kostete etwa 300.000 behinderten und kranken Menschen das Leben. An ihr leidvolles Schicksal erinnert die Lebenshilfe zum 27. Januar, dem Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus‘. „Nie wieder dürfen Menschen als ‚lebensunwert‘ aussortiert und getötet werden. Darauf zu achten, ist eine der vorrangigsten Aufgaben der Lebenshilfe“, so die Bundesvorsitzende Ulla Schmidt.

In ihrer Funktion als Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages wird Ulla Schmidt am 27. Januar im Berliner Paul-Löbe-Haus die Wanderausstellung „Erfasst, verfolgt, vernichtet. Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus“ eröffnen. Unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck rückt die Ausstellung jene Opfer ins Zentrum, die lange am Rande des öffentlichen Interesses und Gedenkens standen. Ermöglicht hat diese sehenswerte Dokumentation die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) in Kooperation mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Stiftung Topographie des Terrors. Weitere Informationen im Internet unter www.dgppn.de/ausstellung.

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Organisation

Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V.
 

Autor

Pressestelle
 

Veröffentlichung

23.01.2014, 09:47 Uhr
 
 
 
 
 

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