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Unterstützung für ehemalige Heim-Kinder


Kinder und Jugendliche, Bild: ©Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e. V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013

Die meisten Kinder und Jugendlichen mit Behinderung
leben bei ihren Eltern.
Nach dem Krieg war das anders:
Viele Kinder und Jugendliche haben in Heimen gelebt.
Oder in der Kinder- und Jugend-Psychiatrie.
Psychiatrie spricht man so: Psü- chia-trie.
Psychiatrie bedeutet:
Hilfe für Menschen mit einer psychischen Krankheit.

In den Heimen und der Psychiatrie gab es Probleme.
Den Kindern und Jugendlichen ging es dort oft schlecht.
Sie wurden ungerecht behandelt.
Ihnen wurde wehgetan.
Sie konnten nicht zur Schule gehen.
Sie mussten arbeiten ohne Geld.
Das war schlimm.

 

Ein Mensch unterstützt einen anderen Menschen, Bild: ©Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e. V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013

Jetzt sind die Kinder und Jugendlichen erwachsen.
Bis heute wurde ihnen nicht geholfen.
Das soll sich nun endlich ändern.
Denn jetzt gibt es die Stiftung Anerkennung und Hilfe.
Sie soll die ehemaligen Heim-Kinder unterstützen.
Und sie soll genau herausfinden:
Was ist damals passiert?
Die Ergebnisse sollen alle in Deutschland erfahren.

 

Geld, Bild: ©Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e. V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013

Außerdem gibt es Geld.
Das Geld ist für Menschen,
die früher Gewalt erlebt haben.
Und zwar in Heimen der Behinderten-Hilfe.
Oder in der Kinder- und Jugend-Psychiatrie.
Sie bekommen 9 Tausend Euro.

Viele Menschen mussten in den Heimen auch arbeiten.
Für sie wurde damals keine Renten-Versicherung gezahlt.
Hierfür soll es jetzt einen Ersatz geben.
Wer bis zu 2 Jahre dort gearbeitet hat,
bekommt einmal 3 Tausend Euro.
Wer länger dort gearbeitet hat,
bekommt einmal 5 Tausend Euro.

 

Mit einem Computer kommen Sie auf die Internet-Seite, Bild: ©Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e. V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013

Die Stiftung Anerkennung und Hilfe hat eine Internet-Seite.
Dort gibt es auch Infos in Leichter Sprache.
Zum Beispiel:

  • Wo es Beratung für ehemalige Heim-Kinder gibt.
  • Wie ehemalige Heim-Kinder das Geld bekommen können.

Hier kommen Sie auf die Internet-Seite.

 

 

Texte in Leichter Sprache haben Bilder. Damit versteht man den Inhalt besser. Die meisten Bilder auf diesen Seiten sind aus dem Buch Leichte Sprache – Die Bilder. Das Buch ist von der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e. V. Der Zeichner ist Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.

 
 
 
 
 
 

Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. - 35043 Marburg, Raiffeisenstr. 18, E-Mail: Bundesvereinigung@Lebenshilfe.de