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Die Lebenshilfe in Ihrer Nähe

 
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Meine Gefühle

Jeder sehnt sich nach Zärtlichkeit. Foto: Aktion Mensch

Nicht allein zu sein, ist ein Grundbedürfnis. Menschen mit geistiger Behinderung wünschen sich - wie andere auch - Freundschaft und Partnerschaft, Liebe und Lust, Zärtlichkeit und Sexualität.

Für Frauen und Männer mit geistiger Behinderung ist es aber nicht immer einfach, hier Erfüllung zu finden. Die Möglichkeiten der Kontaktaufnahme sind oft durch geringe Mobilität oder Verständigungsschwierigkeiten eingeschränkt. Auch das familiäre Umfeld kann mit Ablehnung reagieren und Paare auseinanderbringen. Geistig behinderten Menschen fällt es zudem schwerer, sich über die elterliche Meinung hinwegzusetzen.

Wenn das Herz höher schlägt. Bild: Lebenshilfe München

Hilfen beim ersten Schritt
Um Hilfe beim ersten Schritt zu geben, bieten mittlerweile viele Lebenshilfen und andere Träger vor Ort regelmäßig Single-Partys an. In lokalen Zeitschriften der Behindertenhilfe können Kontaktanzeigen geschaltet werden, und manche Vereine haben spezielle Partnervermittlungsstellen eingerichtet.

Unter www.schatzkiste-partnervermittlung.eu können Sie nachschauen, ob sich auch in Ihrer Nähe eine "Schatzkiste" befindet. Und hier zwei Beispiele weiterer Partnervermittlungsstellen für Menschen mit Behinderung:  

  • Traumpaar: Lebenshilfe Berlin, Heinrich-Heine-Straße 15, 10179 Berlin, Tel. 030/829998-231, www.Lebenshilfe-Berlin.de
  • Herzenssache.net: Club 82 e.V., Sandhaasstr. 2, 77716 Haslach, Telefon 07832/995627, www.herzenssache.net

Auf Kinderwunsch richtig reagieren
Mit Sexualität und Partnerschaft verbindet sich die Frage nach dem Kinderwunsch. Frauen und Männer mit geistiger Behinderung sollten lernen, ihre Fähigkeiten als Eltern richtig einzuschätzen. Was bedeutet es genau, tagtäglich für ein Kind verantwortlich zu sein? Reichlich Information dazu liefert der Lebenshilfe-Reader "Unterstützte Elternschaft - Eltern mit geistiger Behinderung (er)leben Familie", 160 Seiten, 12 Euro.

Eine Grundvoraussetzung ist, dass Menschen mit geistiger Behinderung sexuell aufgeklärt sind (auch als Schutz gegen sexuellen Missbrauch). Über Verhütungsmöglichkeiten sollten sie nicht nur Bescheid wissen. Sie sollten auch mit einer für sie geeigneten Methode selbstständig verhüten können.

Wenn Menschen mit geistiger Behinderung Eltern werden, sieht die Lebenshilfe ihre Aufgabe darin, alle erdenklichen Hilfen anzubieten.

Hier lesen Sie mehr über das Thema Liebe und mehr in Leichter Sprache.

Es gibt aber auch Zeiten im Leben, an denen wir traurig sind. Weil uns ein Freund verlassen hat oder ein geliebter Mensch gestorben ist. Das Thema "Trauer und Trost" behandelt in Leichter Sprache das Lebenshilfe-Magazin vom März 2013. Darin finden Sie auch Buch- und Filmtipps.

Lesen Sie dazu ebenfalls den Beitrag "Wer nicht trauert, wird krank an Leib und Seele"aus der Lebenshilfe-Zeitung vom Dezember 2012.


TIPPS:

LITERATUR UND FORTBILDUNG: 





 

 

 
 

Buch-Tipp:
Sexualität und Beziehungen bei Menschen mit einer geistigen Behinderung

Buchtitel Sexualität und Beziehungen

Dieses Handbuch entfaltet alle Facetten von Sexualität und Beziehungen bei Menschen mit geistiger Behinderung. Es stellt mit Beispielen aus der Praxis ausführlich und klar sowohl die Schwierigkeiten und Hindernisse als auch die Chancen und Möglichkeiten dar. Hier können Sie das Buch bestellen. Weitere Buchtipps zum Thema Partnerschaft und Sexualität

 
 
 
 

Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. - 35043 Marburg, Raiffeisenstr. 18, E-Mail: Bundesvereinigung@Lebenshilfe.de

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