Gewalt vorbeugen

Es ist eines der letzten großen Tabuthemen: Gewalt in Diensten und Einrichtungen der Behindertenhilfe. „Bei uns kann das nicht passieren, ich kenne doch meine Leute“ – das ist der erste Gedanke, der vielen in den Sinn kommt, wenn das Thema zur Sprache kommt. Doch Medienberichte und wissenschaftliche Studien der letzten Jahre zeigen ein anderes Bild: Menschen mit Behinderung werden um ein Vielfaches häufiger Opfer von Gewalt, sexuellem Missbrauch und Diskriminierungen als der Bevölkerungsdurchschnitt. Gleichzeitig steigt die Zahl der Problemanzeigen von Mitarbeitern, die in ihrem Arbeitsalltag immer öfter mit Grenzverletzungen, Aggression und Gewalt konfrontiert werden.

Dienste und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung müssen dem Rechnung tragen. Sie müssen wirksame und umfassende Konzepte entwickeln, die Gewalt verhindern. Und der erste wichtige Schritt dabei ist, sich dem Thema überhaupt zu stellen. Die neue Praxishilfe „Gewalt in Diensten und Einrichtungen verhindern“ setzt genau hier an: Wann sind die Grenzen zur Gewalt überschritten? Wie sind die Abläufe im Fall des Falles? Was können wir tun, um Gewalt zu verhindern, bevor sie überhaupt entsteht? Mit konkreten Beispielen und Lösungsansätzen aus der Praxis sollen Dienste und Einrichtungen darin unterstützt werden, Antworten auf diese Fragen zu finden.

Die Broschüre kostet 7 Euro und kann hier bestellt werden: Bundesvereinigung Lebenshilfe, Raiffeisenstraße 18, 35043 Marburg, Telefon:0 64 21/4 91-123, vertrieb@lebenshilfe.de

Organisation

Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.
 

Autor

Kai Pakleppa
 

Quelle

Lebenshilfe-Zeitung 2/2016
 

Veröffentlichung

24.06.2016, 12:09 Uhr
 
 
 
 
 

Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. - 35043 Marburg, Raiffeisenstr. 18, E-Mail: Bundesvereinigung@Lebenshilfe.de