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Newsletter der Bundesvereinigung Lebenshilfe vom 24. Juni 2010

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Leserinnen und Leser,
 
der gerade zu Ende gegangene Weltkongress von Inclusion International fand auch in der Politik große Resonanz. Wir freuen uns über die vielen positiven Rückmeldungen der 3000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 80 Ländern.

Wir haben ein Kongresstagebuch  für Sie zusammengestellt,  um Ihnen einen Einblick zu verschaffen, was alles bei diesem größten Weltkongress seit Bestehen von Inclusion International passierte.
 
In wenigen Tagen wird Ihnen ausserdem hier die online-Dokumentation zum Kongress mit den Referaten und Präsentationen zur Verfügung stehen. Schauen Sie mal rein!
 
Wir freuen uns übrigens sehr, dass Klaus Lachwitz, Bundesgeschäftsführer der Lebenshilfe, am 20. Juni während der Generalsversammlung von Inclusion International zum ersten deutschsprachigenn Präsidenten dieser Weltorganisation gewählt wurde.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Ulrich Bauch                                 Andreas Zobel
Bundesgeschäftsführer              online-redaktion@lebenshilfe.de
 
 

Inhaltsverzeichnis

1. Aktuelle Pressemitteilung zum Zivildienst
2. Engagierte Diskussionen um den Entwurf des Grundsatzprogramms der Lebenshilfe
3. Aktion Mensch legt ihren ersten Jahresbericht vor
4. Wie arbeitet man heute? - Gute Beispiele zur Teilhabe am Arbeitsleben
5. Aktuelle Angebote aus dem Lebenshilfe-Verlag
6. Neue Angebote aus dem Institut Inform
7. Mitgliederbereich: Unternehmenskooperationen der Bundesvereinigung Lebenshilfe 
 
 

 
Für die Lebenshilfe ist der Bundestags-Beschluss zur freiwilligen Verlängerung des Zivildienstes ein Erfolg. Der Deutsche Bundestag hat jetzt die umstrittene Kürzung des Wehrdienstes
ab 1. Juli beschlossen. Damit dauert auch der Zivildienst nur noch sechs
statt bisher neun Monate. Zivildienstleistende sollen ihren Dienst künftig
jedoch freiwillig bis zu sechs Monate verlängern können. So hatte es die CDU/CSU-Fraktion
im Bundestag vorgeschlagen. Auch Vertreter der Bundesvereinigung Lebenshilfe hatten
als Sachverständige in der Anhörung am 14. Juni im Verteidigungsausschuss für die
freiwillige Verlängerung plädiert: Dadurch sei der Aufbau einer Beziehung zu Menschen
mit geistiger Behinderung weiter in verantwortungsvoller Weise möglich.
 

2.Engagierte Diskussionen um den Entwurf des Grundsatzprogramms der Lebenshilfe

 
Das Grundsatzprogramm ist Fundament für alle in der Lebenshilfe. Zahlreiche Rückmeldungen zum ersten Entwurf eines neuen Grundsatzprogramms wurden inzwischen von der verbandlichen Projektgruppe um Prof. Dr.Theo Klauß aufgegriffen und in eine 2. Version eingearbeit. Nach ihrer Freigabe durch den Bundesvorstand, die in Kürze erfolgt,  wird sie wieder im Internet veröffentlicht und den Mitgliedsorganisationen direkt zur Verfügung gestellt. Lesen Sie den Beitrag des Bundesvorsitzenden Robert Antretter dazu aus der Lebenshilfe-Zeitung.
 

 
166 Millionen Euro hat die Aktion Mensch im Jahr 2009 für die Förderung von Projekten der Behindertenhilfe sowie Kinder- und Jugendhilfe ausgegeben (Vorjahr: 163 Mio. Euro).
Mit dieser Nachricht hat die Aktion Mensch in Bonn ihren ersten Jahresbericht vorgelegt.
 

 
Die Bundesvereinigung Lebenshilfe ist auf der Suche nach guten Beispielen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Wir möchten unter dem Titel „Arbeiten heute“ gute Beispiele aus der Praxis sammeln und damit über ein breites Spektrum an Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung, unabhängig ihres Unterstützungsbedarfs, berichten.
Mit „Arbeiten heute“ möchten wir bei Menschen mit Behinderung, ihren Eltern und gesetzlichen BetreuerInnen sowie Schulen, Integrationsfachdiensten, Werkstatträten und Werkstätten dafür werben, individuelle Arbeitswünsche und Selbstbestimmung ernst zu nehmen und mutig anzugehen. 
Damit wir ein breites und facettenreiches Spektrum an guten Beispielen von und für Menschen mit unterschiedlichsten Unterstützungsbedarfen darstellen können, würden wir uns freuen, wenn Sie uns Beispiele aus Ihren Einrichtungen und Netzwerken vorstellen würden. Bitte benutzen Sie dazu die Vorlage  und senden sie bis 15.08.2010 per E-Mail, Fax oder Post an:

Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.     
Jörg Hinderberger
Tel.: +49 (0)30 20 64 11-1 21
Fax: +49 (0)30 20 64 11-2 21
joerg.hinderberger@lebenshilfe.de  
Leipziger Platz 15                                       
10117 Berlin


 

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5. Aktuelle Angebote aus dem Lebenshilfe-Verlag

 


Der Lebenshilfe-Verlag kooperiert mit dem international renommierten Hogrefe Verlag
Als erstes gemeinsam herausgegebenes Buch ist erschienen:
 

Anton Došen - Psychische Störungen, Verhaltensprobleme und intellektuelle Behinderung
Ein integrativer Ansatz für Kinder und Erwachsene
Deutsche Bearbeitung hrsg. von K. Hennicke und M. Seidel
1. Auflage 2010, 16 x 24 cm, brosch., XVIII, 405 Seiten,
ISBN: 978-3-8017-2155-8; im Buchhandel 46,95 Euro [D]: 70.– sFr.; Bestellnummer LFK 041
Sonderpreis für Lebenshilfe-Mitglieder: 42,50 Euro [D]

Das Buch liefert einen fundierten Überblick zur Entstehung, Diagnostik und multimodalen Behandlung von psychischen Störungen und Verhaltensproblemen bei Kindern und Erwachsenen mit einer intellektuellen Behinderung.  Dem diagnostischen und therapeutischen Vorgehen liegt ein Konzept der emotionalen und der Persönlichkeitsentwicklung zugrunde, welches psychologische und psychiatrische sowie heilpädagogische und biologische Erkenntnisse integriert. 
 
 
Andreas Hinz, Ingrid Körner, Ulrich Niehoff (Hg.) - Auf dem Weg zur Schule für alle
Barrieren überwinden – inklusive Pädagogik entwickeln
1. Auflage 2010, DIN A5, broschiert, 320 Seiten,
ISBN: 978-3-88617-316-7; Bestellnummer LBS 316
19,50 Euro [D]; 34.– sFr.

Seit März 2009 ist die Behindertenrechtskonvention der UN in Deutschland geltendes Recht.
Sie verpflichtet in Artikel 24 die Unterzeichnerstaaten, ein „inclusive educational system“,
also ein inklusives Bildungssystem vorzuhalten und den vorbehaltlosen Zugang für alle Schüler mit Behinderung zur allgemeinen Schule zu ermöglichen.
Doch wie soll die Schule der Zukunft aussehen? Wie wird man unterschiedlichen Voraussetzungen der Kinder gerecht? Schüler mit und ohne Behinderung, Mädchen und Jungen unterschiedlicher Herkunft, Religion – sie alle sollen gemeinsam und wohnortnah unterrichtet werden.  Was also ist zu tun? Dieses Buch beleuchtet das Thema von allen Seiten, programmatisch, theoretisch, praktisch, politisch und verbandlich. Es gibt Orientierung in der Prozessbeschreibung von der Integration zur Inklusion. Besonders spannend sind die praktischen Beispiele, die zeigen, was heute schon möglich ist und was – vielleicht – morgen schon Normalität sein könnte.


Außerdem ganz aktuell in  der 8. überarbeiteten Auflage der bewährte Ratgeber
 

Sabine Wendt: Richtig begutachten – gerecht beurteilen
Leistungen der Pflegeversicherung für Menschen mit geistiger Behinderung
8., überarb. und aktualis. Auflage 2010, DIN A4, 144 Seiten,
ISBN: 978-3-88617-535-2; Bestellnummer LEA 535
15,– Euro [D]; 27.50 sFr.

Eine umfassende Darstellung der Leistungen der Pflegeversicherung.
Gleichzeitig eine Arbeitshilfe für eine alltagsorientierte und nicht diskriminierende Begutachtung
geistig behinderter Menschen zur Erlangung von Pflegeleistungen der Pflegekasse. Für begutachtende
Fachpersonen, aber auch Eltern, Angehörige und Mitarbeiter(innen) in Einrichtungen.
Anhang mit den aktuellen Pflegebegutachtungsrichtlinien vom Juni 2009.
Unentbehrlich bei Widersprüchen gegen die Einstufung durch den MDK. Stand: 1. Januar 2010.



Theißen, Beate / Zuckowski, Rolf - Rolfs Blockflötenwerkstatt. Maximaler Blockflötenspaß für alle!
1. Auflage 2009, DIN A4 cm, brosch., 84 Seiten, farbig ill., mit Playback-CD
ISBN: 978-3-935196-89-5; im Buchhandel 19,95 Euro [D]; 34.– sFr.; Bestellnummer LFK 046
Sonderpreis für Lebenshilfe-Mitglieder: 18,– Euro [D]
Neues Unterrichtsmaterial für den Gruppenunterricht in Kindergarten und Schule!
Kinder unterschiedlichen Alters und Könnens, auch mit großem Förderbedarf,
lernen mit diesem neuen Unterrichtsmaterial gemeinsam das Blockflötenspiel.
Mit nur wenigen Tönen können sie schon nach kurzer Zeit zehn beliebte Lieder
von Rolf Zuckowski begleiten oder selbständig spielen.
In zehn Werkstätten hilft dabei die Flötenbande Mini, Midi, Rocky und Maxi.
Musiziert wird zur Play-Along-CD, die jeden Liedtitel in langsamer und schnellerer Geschwindigkeit wiedergibt. Beate Theißen entwickelte dieses Unterrichtsmaterial ursprünglich für den sonderpädagogischen Bereich. Mit dem Liedmaterial von Rolf Zuckowski hat sie ein handlungsorientiertes, an Spiel und Spaß beim Lernen gekoppeltes Konzept entwickelt, das durch ansprechendes Material optimiert wird:
Play-Along-CD / Pappblockflöte zum stummen Üben /  2 Notenwürfel /Kärtchen mit Notenbausteinen
Kooperation mit dem Sikorski Verlag Hamburg.


 

 


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6. Neue Angebote aus dem Institut Inform


Forum Berufliche Bildung 2010 - Berufwegplanung und Teilhabekonferenz - ein Zukunftskonzept?
30.06.- 02.07.2010
Ausgangsfrage des diesjährigen Forums Berufliche Bildung wird sein: Wie hilfreich ist die Berufswegeplanung zur Unterstützung des Übergangs aus der Schule ins Arbeitsleben? Der zweite Teil des Forums steht unter dem Motto: Die WfbM als Wegbereiter zur Teilhabe am Arbeitsleben.

Seminarreihe 10802 (C-D)
Frauen in der Führung - Management-Lehrgang für weibliche Führungskräfte
1.Teil vom 07.-09.09.2010
2. Teil vom 29.11.-01.12.2010
Wegen hoher Nachfrage erneut aufgelegt!
Das 2-teilige Seminar bietet die Gelegenheit, Ihr Führungsinstrumentarium zu erweitern, Ihre Werte und Einstellungen zur Führungsrolle zu reflektieren und bisher aufgetretene Fragestellungen in Ihrer bisherigen Führungspraxis zu diskutieren.

Seminarreihe
Sozialunternehmen für die Zukunft - Veränderungen gestalten: Kundenanforderungen erkennen, Ressourcen und Führung optimieren
Modul 1 vom 22.-23.09.2010; Modul 2 vom 30.11.-01.12.2010; Modul 3 vom 02.2011
In dieser Veranstaltung erhalten Sie wichtiges Handwerkszeug für die Weiterentwicklung Ihrer sozialen Organisation: Ermittlung von Kundenbedarf, Geschäftsfelderweiterung, Personalqualifizierung, Führungsinstrumentarien.

Familientagung
Welche Schule für mein Kind? Schulformen – Entscheidungshilfen – Perspektiven
17.-18.9.2010
Unser Familienseminar will Eltern Anregungen und Hilfestellungen bieten, bei der Entscheidung, welche Schule die richtige für Ihr Kind ist. Es geht um Fragen wie: Woran kann ich mich orientieren? Wie finde ich einen Weg für die schulische Zukunft meines Kindes?
Für die Kinderbetreuung während der Seminarzeiten ist gesorgt.

Marburger Gesprächstage Nr. 10082
Psychotherapeutische Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung
27.- 28.9.2010
Psychotherapie ist für manche Menschen eine notwendige und hilfreiche Behandlungsoption. Erfahrene Fachleute aus allen Bereichen der Behindertenhilfe und praktisch niedergelassene psychologische Psychotherapeuten werden sich darüber austauschen, unter welchen Voraussetzungen ambulante  Psychotherapie für Menschen mit geistiger Behinderung organisiert werden kann und auf was zu achten ist.

Marburger Gesprächstage 10301
Entwicklung des Wohnens mit Assistenz - Neue Herausforderungen meistern
03.-04.11.2010
Es erwarten Sie drei thematische Schwerpunktsetzungen und ein intensiver Praxisaustausch:
Erfahrungen mit den Prozessen der Ambulantisierung in der Praxis
Erfahrungen in der Assistenz von traditionell nicht-ambulanter Klientel
Einbezug der Sicht von Nutzerinnen und Nutzern
 
Arbeitstreffen Nr. 10121
Wenn Max andere tritt und Paula nicht spricht - Herausforderndes Verhalten bei Kindern mit geistiger Behinderung in Kita und Schule
09.11.-10.11
Ein problemlösender, hilfreicher Umgang mit herausforderndem Verhalten ist ein zentraler Faktor für die Inklusion von Kindern mit geistiger Behinderung und herausforderndem Verhalten in Kindergarten und Schule. Auf dem Weg dorthin will diese Veranstaltung einen Beitrag leisten.

Fachtagung Nr. 10506
Das Konzept: Eine Schule für alle - Ressourcen, Rahmenbedingungen und Umsetzung
25.-26.11.2010
Wir laden Sie als Lehrkräfte, Eltern, Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Politik sowie Verantwortliche aus Schulverwaltungen ein, mit uns gemeinsam die Bedeutung von Ressourcen, Rahmenbedingungen und die Fragen einer gelingenden Umsetzung einer inklusiven Schule zu diskutieren.

 

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Logo mit Link zum geschützten Verbandportal

 


7. Mitgliederbereich: Unternehmenskooperation  Bundesvereinigung Lebenshilfe mit C& S

 
Zwischen der C&S Computer und Software GmbH und der Bundesvereinigung Lebenshilfe wurde ein Rahmenvertrag unterzeichnet, der zum 1. April 2010 in Kraft getreten ist.
Er regelt den Bezug von Software für die Arbeitsbereiche Behindertenhilfe stationär, teilstationär, ambulant. Mit diesem Rahmenvertrag erhalten die Mitgliedsvereine der Lebenshilfe und deren Einrichtungen und Dienste einen Rabatt von 20% auf den Listenpreis der Software.
Detaillierte Informationen finden Sie im Lebenshilfe-Portal direkt nach Ihrer Anmeldung.
Sie sind Mitarbeiterin oder Mitarbeiter der Lebenshilfe und noch nicht registriert? Fordern Sie Ihre Zugangsdaten an unter: 
http://www.lebenshilfe.de/wDeutsch/benutzerregistrierung/index.php



Eine aktuelle Übersicht über die Beiträge, die in den letzten 4 Wochen auf diesen
Internetseiten neu aufgenommen wurden, finden Sie unter SERVICE in der Rubrik AKTUELLES.
 


Impressum:
Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e. V.,
Raiffeisenstraße 18, 35043 Marburg,
Telefon 06421/491-0, Fax, -167,
E-Mail: bundesvereinigung@lebenshilfe.de
Registergericht: Amtsgericht Marburg
Registernummer: VR 972
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz: DE 113 34 7507

Aussendung an 8253  Empfänger

Herausgeber:
Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V.

Verantwortlich für den Inhalt gemäß § 10 Abs. 3 MDSTV:
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Tel: 030/206411-112
Fax: 030/206411-212

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