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Das Konzept: Eine Schule für alle

Ressourcen, Rahmenbedingungen und Umsetzung

Die Schule ist für die Kinder da – nicht die Kinder für die Schule. Diesem Ansatz aus der inklusiven Bildung geben Erfahrungen aus dem Gemeinsamen Unterricht kontinuierlich Rückenwind und Unterstützung. Eine inklusive Schule will die Vielfalt und Unterschiedlichkeit von Kindern respektieren: Kinder mit und ohne Behinderung, verschiedener Herkunft, verschiedener sozialer Milieus, verschiedenen Geschlechts und verschiedener Religion.
 
Mit der Umsetzung des inklusiven Konzepts verbindet sich folgerichtig die Frage: Welche Ressourcen sind es, die benötigt werden, um professionelle, inklusiv arbeitende Schulen zu ermöglichen? Und weiter: Was ist zu tun, um eine gute Lehr- und Lernqualität zu erreichen, und wie müssen die bildungspolitischen Rahmenbedingungen aussehen?
 
Wir laden Sie als Lehrkräfte, Eltern, Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Politik sowie Verantwortliche aus Schulverwaltungen ein, mit uns gemeinsam die Bedeutung von Ressourcen, Rahmenbedingungen und die Fragen einer gelingenden Umsetzung zu diskutieren.
 
Wie sehen die Prozesse einer Schulentwicklung hin zur inklusiven Schule aus? Wie bringen wir die Unterrichtsentwicklung voran? Welche Unterstützungssysteme sind z. B. für Kinder mit geistiger Behinderung notwendig und was macht ihre Qualität aus? Was verändert sich in der Schule für alle für Kinder, Eltern und pädagogisch Tätige? Was ist die Rolle und Kompetenz der Sonderpädagogik beim Gemeinsamen Unterricht? Was macht inklusiven Unterricht aus und woran erkennt man ihn? Welche Verpflichtungen ergeben sich mit der Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention für Kommunen und Schulträger? Und schließlich: Was bedeutet der kommunale Index für Inklusion?
 
In zahlreichen Vorträgen und Arbeitsgruppen erhalten Sie zu diesen und weiteren Themen aktuelle fachliche Informationen, kollegiale Beratung sowie Gelegenheit zum konstruktiven Austausch der Erfahrungen aus der konkreten Schulpraxis. Wir freuen uns auf Sie. 
 
Zielgruppe:  Lehrkräfte, Eltern, Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Schulverwaltungen und Politik. 
  
Das Programm 
 
DONNERSTAG, 25.11.2010 
 
11.00 Uhr – 11.30 Uhr
Begrüßung und Einführung
Ulrich Bauch, Bundesgeschäftsführer der Lebenshilfe, Berlin/Marburg 
 
11.30 Uhr – 12.15 Uhr
Welche Rechte haben Kinder mit Behinderung durch die UN-Konvention im System Schule?
Welche Verpflichtungen ergeben sich für Kommunen und Schulträger? 
Klaus Lachwitz, Bundesgeschäftsführer der Lebenshilfe, Justiziar, Berlin/Marburg 

12.15 Uhr – 13.00 Uhr

Ein Überblick über die inklusiven Entwicklungen in den Bundesländern
Ute Erdsiek-Rave, Kultusministerin Schleswig-Holstein a.D. 
 
13.00 Uhr -   14.00 Uhr
Mittagspause 
 
14.00 Uhr – 17.00 Uhr
AG 1: Wie können Städte und Kreise die Umsetzung der Inklusion voranbringen?
N.N. 
 
AG 2: Wie geht Schulentwicklung zur inklusiven Schule? Auch: Unterrichtsentwicklung. 
Ines Boban, Universität Halle
Prof. Dr. Andreas Platte, Fachhochschule Fulda
 
 
AG 3: Unterstützungssysteme und ihr Beitrag zur Inklusion
Hedwig Matt, Heinrich-Zille-Grundschule Berlin 
 
AG 4: Wie können Kinder, Eltern, Pädagoginnen und Pä-dagogen in einer Schule für alle anerkennend miteinander umgehen?
Irene Gebhardt, Inklusionsbeauftragte, Wiener Neudorf 
 
AG 5: Praxisbeispiele und Erfahrungsberichte:
Was hat sich seit 2009 an unseren Schulen verändert? 
Wiltrud Thies, Sophie-Scholl-Schule, Gießen  

17.00 Uhr – 17.15 Uhr
Kaffeepause 
 
17.15 Uhr – 18.00 Uhr
Austausch über die Themen und Diskussionen in den verschiedenen AGs
Moderation: Prof. Dr. Andreas Hinz, Universität Halle 
  
 
FREITAG, 26.11.2010 
 
9:00 Uhr – 10.00 Uhr
Expertengespräch
Unterstützungssysteme Förderzentren: Wie regionale Bildungslandschaften aussehen können …
Dr. Peter Wachtel, Niedersächsisches Kultusministerium, Hannover
Gerhard Dickers, Hundertwasserschule Gütersloh
Vertreter einer Schulverwaltung; Eltern
Moderation: Raimund Platt, Schulhorizonte, Schulentwicklungsbegleitung, Horhausen 

 
10.00 Uhr – 10.45 Uhr
Es ist normal, verschieden zu sein….
Was ist inklusiver Unterricht? Woran erkennt man ihn? Ein Plädoyer für die Vielfalt der Kinder, Unterrichtsformen und Pädagoginnen und Pädagogen.
Prof. em  Hans Wocken, Nürnberg 
 
10:45 Uhr – 11.00 Uhr
Kaffeepause 
 
11.00 Uhr – 13.00 Uhr
AG 1:   Praktisches Arbeiten in der Klasse –   Gemeinsamer Unterricht. Beispiele für methodisches Arbeiten
Angela Fiedler, Clara-Grunwald-Schule Hamburg 
 
AG 2:   Kommunaler Index für Inklusion. Hort, Schule, Kita und Gemeinde gemeinsam in den Blick genommen.
Maria Braunsteiner, Pädagogische Hochschule Niederösterreich
 
AG 3: Schulentwicklung nach außen – Schulentwicklung nach innen. Verflechtung zwischen Schule und Gemeinde. 
Hans Stäcker, Stadt Flensburg 
 
AG 4: Übergangsmanagement Schule – Beruf 
N.N. 
 
13.00 Uhr – 14.00 Uhr
Mittagspause 
 
14.00 Uhr – 15.00 Uhr
Forschungsinhalte im deutschsprachigen Raum zum Thema inklusive Schule
Prof. Dr. Ulf Preuss-Lausitz, TU Berlin 
 
15.00 Uhr – 16.00 Uhr
Die Rolle und Kompetenz der Sonderpädagogik beim Gemeinsamen Unterricht
Prof. Dr. Andreas Hinz, Universität Halle 
 
16.00 Uhr         
Ende der Veranstaltung 

 

Weitere Informationen unter:

www.inklusive-schule.de

Veranstaltungsdaten

Veranstaltungsart:

Fachtagung
 

Institut:

Institut inForm
 

Bildungsträger:

Institut inForm
 

Seminarleitung:

Prof. Dr. Andreas Hinz
 

Starttermin

25.11.2010, 11:00 Uhr
 

Endtermin:

26.11.2009, 16:00 Uhr
 

Veranstaltungsort:

Tagungszentrum Kulturbahnhof Kassel, Bahnhofsplatz 1, 34117 Kassel
 

Bundesland:

Hessen
 

Teilnahmebeitrag:

€ 250,-- Euro inkl. Teilverpflegung, zzgl. Übernachtung
 

Veranstaltungsnummer:

10151
 

Kontakt:

 

Anmeldung:

 

Zimmerreservierung bitte über Kassel Marketing GmbH, Obere Königsstr. 15, 34117 Kassel,
info@kassel-marketing.de, www.kassel-marketing.de
vornehmen!

 
 

Alle Informationen zur Veranstaltung unter:

 
 
 
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