Örtliche Teilhabeplanung wird in jüngster Zeit in immer mehr Städten und Landkreisen begonnen.
Für die anstehenden Reformen im Bereich der Hilfen für Menschen mit Behinderungen kann die Idee des inklusiven Gemeinwesens eine übergreifende Orientierung bieten.
Kommunen und Lebenshilfe sollen ermutigt werden, sich an den Planungsprozessen zur stärkeren Umsetzung von Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung im Gemeinwesen aktiv und gemeinsam zu beteiligen und neue Formen der Artikulation der Interessen der Betroffenen zu erproben. Die Forderung „Nicht über uns ohne uns“ erhält durch den Artikel 19 der UN-Behindertenrechts-Konvention einen verbindlichen rechtlichen Rahmen.
Die Marburger Gesprächstage „Mit örtlicher Teilhabeplanung zum inklusiven Gemeinwesen“ vom 8. bis 9. März 2010, geben mit wissenschaftlichen Beiträgen und guten Praxisbeispielen Gelegenheit, eine gute Grundlage zur Beteiligung von Menschen mit geistiger Behinderung in den Prozessen der Teilhabeplanung in den Gemeinden."
Prof. Dr. Albrecht Rohrmann, Universität Siegen, Professor für Sozialpädagogik mit dem Schwerpunkt Soziale Rehabilitation und Inklusion
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