Jahresbericht 2008 der Bundesvereinigung Lebenshilfe

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde der Lebenshilfe,

das Jahr 2008 war für uns alle ein besonderes Jahr. Die große Anerkennung, die der Lebenshilfe im Jahr ihres 50-jährigen Bestehens entgegengebracht wurde, gebe ich gerne weiter an all diejenigen, die sich an den unterschiedlichsten Stellen und oft aufopferungsvoll für Menschen
mit geistiger Behinderung einsetzen.

Herzlichen Dank für jede Initiative, für jede Stunde, für jede Unterstützung. Unsere Lebenshilfe lebt von den Menschen, die sie tragen. Ihnen ein Dankeschön zu sagen in diesem Jubiläumsjahr war mir, war uns im Bundesvorstand der Lebenshilfe ein besonderes Anliegen.

Danke gesagt haben wir mit einem großen Kulturfest in Berlin, das Bundeskanzlerin Angela Merkel vor 7 000 begeisterten Besucherinnen
und Besuchern aus ganz Deutschland eröffnet hat. Außerdem mit einem Benefizkonzert, das das MDR Sinfonieorchester in Magdeburg gegeben
hat, und schließlich mit einem Festakt in Marburg, der Gründungsstadt der Lebenshilfe.

Das Jubiläumsjahr hat gezeigt – und nicht nur mir: Unsere Arbeit wird wahrgenommen und hoch geschätzt. Papst Benedikt bekannte
sich auf einer Audienz zu behinderten Menschen, für Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt stellt das Wachsen der Lebenshilfe in den neuen Bundesländern eine der schönsten Einheitsgeschichten dar. Und die Liste ließe sich fortsetzen.

Diesen Rückenwind können wir gut brauchen, um notwendige Reformen durchzusetzen. Am 1. April 2009 haben wir die Bundesgeschäftsstelle
in Berlin eröffnet. Unsere Anwesenheit im Regierungsviertel signalisiert: Wir
mischen uns ein, wenn es um die Rechte behinderter Menschen, das Persönliche Budget oder die Umsetzung der UN-Konvention über die
Rechte von Menschen mit Behinderungen geht.

Nachdem wir intensiv darüber diskutiert haben: „Wie können Menschen mit geistiger Behinderung 2020 in unserer Gesellschaft leben?“, machen wir uns jetzt an die Erarbeitung eines neuen wegweisenden Grundsatzprogramms.

Das Jubiläumsjahr 2008 war in diesem Sinne auch ein Jahr des Aufbruchs. Wenn wir – wie bisher – alle gemeinsam anpacken, werden wir
diesen Schwung nutzen zugunsten der Menschen mit geistiger Behinderung und ihrer Familien, für die wir da sind. Ich freue mich auf das weitere Zusammenwirken mit Ihnen!


Robert Antretter
Bundesvorsitzender der Lebenshilfe
Titelseite Jahresbericht 08

Jahresbericht 2008
der Bundesvereinigung
Lebenshilfe

 
 
Titelbild Jahresbericht 2007

Jahresbericht 2007
der Bundesvereinigung Lebenshilfe

 
 
 
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