Rede des Bundesvorsitzenden der Lebenshilfe für mit geistiger Behinderung e.V., Robert Antretter anlässlich des 20jährigen Jubiläums der Lebenshilfe in Dresden am Freitag, den 28. Mai 2010 auf Schloss Albrechtsberg
Dass zur Jahrtausendwende zwölf unabhängige Nationen, die über Jahrhunderte in Kriegen verstrickt waren, eine gemeinsame Währung geschaffen haben, bringt auch zum Ausdruck: in der Europäischen Union wächst eine Schicksalsgemeinschaft zusammen, die ihre kulturelle Identität und ihre eigenen Werte verteidigt, die ihr eigenes europäisches Gesellschaftsmodell weiter entwickelt, ihre eigene Auffassung hat, wie den Herausforderungen der Globalisierung begegnet werden muss. Damit möchte ich mich heute schwerpunktmäßig beschäftigen.
Statement von Robert Antretter Bundesvorsitzender der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bundestagsabgeordneter a.D. anlässlich der Podiumsdiskussion im Rahmen der öffentlichen Verbandsversammlung des Verbands der Bayerischen Bezirke am 4. Juli 2008 in Weiden zum Thema „Lebensqualität für Menschen mit Behinderung“ (gesellschaftspolitisches Ziel und Auftrag der Bayerischen Bezirke) aus der Sicht ethischer Verantwortung im Blick auf die biomedizinische Herausforderung
„Der menschenwürdige Umgang mit kranken und behinderten Menschen ist der Ernstfall, an dem sich der zivilisatorische Reifegrad einer Gesellschaft zeigt.“ Das war einer der Kernsätze der Rede, die der Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, Robert Antretter, im Rahmen einer Veranstaltung anlässlich des Nationalen Gedenktags am Sonntag, dem 27. Januar 2008 im Rathaus in Aalen hielt.