Am 15. und 16. Mai 2009 war eine wichtige Tagung.
Sie hieß: Gesundheit für’s Leben.
Teilgenommen haben rund 250 Menschen.
Die Tagung war in Potsdam.
Darum ging es:
Wie können Menschen mit Behinderung durch Ärztinnen und Ärzte besser versorgt werden?
Das beklagten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen:
Oft werden Menschen mit Behinderung nicht so gut versorgt.
Viele Krankenhäuser und Ärzte sind auf Menschen mit einer geistigen Behinderung nicht gut vorbereitet.
Zum Beispiel:
Sie sind nicht vorbereitet auf sehr ängstliche Menschen.
Oder auf Menschen, die nicht sprechen können.
Das liegt daran:
- Bei Fortbildungen lernen sie zu wenig über
Menschen mit Behinderung.
- Sie haben zu wenig Zeit für die Menschen.
Das wollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ändern:
Menschen mit Behinderung sollen von Ärztinnen und Ärzten besser versorgt werden.
Die
UN-Konvention soll jetzt umgesetzt werden.
Seit März 2009 ist sie deutsches Recht.
In der UN-Konvention steht:
Alle Menschen mit und ohne Behinderung haben
ein Recht auf Gesundheit.
Alle sollen einen freien Zugang zu den
Gesundheits-Leistungen haben.
Dafür muss in Deutschland einiges geändert werden.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben 13 Forderungen aufgschrieben:
Darin steht was geändert werden muss.
Hier können Sie die Forderungen in Leichter Sprache nachlesen:
Potsdamer Forderungen in Leichter Sprache.pdf
An der Tagung teilgenommen haben 250 Menschen:
- Ärztinnen und Ärzte
- Vertreter und Vertreterinnen der Krankenkassen
- Menschen mit Behinderung
- Angehörige von Menschen mit Behinderung
- Fachleute aus der Behinderten-Hilfe.
- Fachleute aus dem Gesundheits-Wesen.
Die Tagung gemacht haben:
- Die Bundesvereinigung Lebenshilfe
- Die Bundes-Arbeits-Gemeinschaft der Ärzte für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung
Die Aktion Mensch hat die Tagung gefördert
Weitere Infos
Das Grußwort von Corinna Hast finden Sie hier:
Grußwort zur Tagung.pdf
Infos zur Tagung finden Sie unter dieser Internet-Adresse:
www.gesundheitfuersleben.de
Infos zum Rat behinderter Menschen finden Sie hier:
Lebenshilfe-Rat
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