Aus fachlicher Sicht

Ethik - Vorgeburtliche Diagnostik

  • Mehr Transparenz in der Statistik über Spätabtreibungen

    Langjährige Forderung der Lebenshilfe wird nun erfüllt

    Erstmals gibt es in der Bundesrepublik eine verbesserte Statistik über Spätabtreibungen. Die bisherige Erhebung von Schwangerschaftsabbrüchen wies die Tötung ungeborener Kinder im Mutterleib nicht aus. Die so genannten Fetozide werden bei Spätabtreibung eingesetzt.

    [21.06.2010, 16:46]
     
  • Stärkere Selektion von Embryonen verhindert

    Lebenshilfe begrüßt Beschluss der EU-Gesundheitsminister zu seltenen Krankheiten

    Mit großer Erleichterung hat die Lebenshilfe aus dem Bundesgesundheitsministerium erfahren, dass der Gesundheitsminister-Rat der Europäischen Union eine höchst umstrittene Passage aus seiner Empfehlung zu seltenen Krankheiten entfernt hat. Es handelte sich um das Amendement Nr. 15, durch das den Mitgliedstaaten der EU die Nutzung der Gendiagnostik und der Präimplantationsdiagnostik (PID) empfohlen werden sollte, um genetisch bedingte Erkrankungen zu vermeiden.

    [23.06.2009, 09:35]
     
  • Eine wirkliche Hilfe für schwangere Frauen

    Lebenshilfe begrüßt neue Regelungen bei Spätabtreibungen

    Mit großer Erleichterung hat die Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung das gestrige Votum des Bundestags zu Spätabtreibungen aufgenommen. Ohne Fraktionszwang und mit klarer Mehrheit stimmten die Parlamentarier für neue Regeln im Schwangerschaftskonfliktgesetz, die eine bessere psychosoziale Beratung bei vorgeburtlichen Untersuchungen vorsehen und eine dreitägige Bedenkzeit, bevor die Entscheidung für einen Schwangerschaftsabbruch fällt.

    [14.05.2009, 11:29]
     
  • Lebenshilfe fordert Bundestag auf, für Verbesserungen im Schwangerschaftskonfliktgesetz zu stimmen

    Morgen will der Familienausschuss abschließend über Neuregelungen im Schwangerschaftskonfliktgesetz in nicht öffentlicher Sitzung beraten und schon am nächsten Tag könnte der Bundestag darüber abstimmen. Weil es dabei um Spätabtreibungen behinderter Kinder geht, sind die Abgeordneten keinem Fraktionszwang unterworfen, sondern treffen eine reine Gewissensentscheidung.

    [05.05.2009, 13:51]
     
  • Prof. Dr. med. Jeanne Nicklas-Faust. Foto: privat

    Ein glückendes Leben mit Behinderung ist möglich

    Lebenshilfe wendet sich gegen Abtreibungsautomatismus nach Pränataldiagnostik – Anhörung zum Schwangerschaftskonfliktgesetz am 16. März

    „Die Lebenshilfe steht für die Erfahrung von mehreren hunderttausend Familien, dass ein glückendes Leben mit Behinderung möglich ist.“ Das sagt Prof. Dr. Jeanne Nicklas-Faust, stellvertretende Bundesvorsitzende der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung. Am kommenden Montag, 16. März, nimmt die Medizinerin und Mutter einer behinderten Tochter an einer Anhörung des Familienausschusses teil, bei der es um Hilfen für Schwangere in Konfliktlagen geht. Dem Bundestag liegen mehrere Gesetzesinitiativen vor, die den Umgang mit Spätabtreibungen von behinderten Kindern ändern wollen, um Frauen und Paaren eine umfassende Beratung zu sichern.

    [13.03.2009, 09:15]
     
  • Stellungnahme der Lebenshilfe zu Hilfen für Schwangere in Konfliktlagen - Änderungsanträge zum Schwangerschaftskonfliktgesetz

    [12.03.2009, 09:01]
     

Ethische Grundaussagen Deutschsprachiger Vereinigungen zur Biomedizin

 
 
 
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